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  • Büro- und Geschäftshaus Hauptstraße, Wien

Büro und Geschäftshaus in Wien, Rathausstraße

Projektdaten

Adresse

Rathausstraße 1
10100 Wien

Zyklus:

Architekturkonzept

Nutzungsart:

Öffentliche Bürogebäude

Geländefläche

3.500 m²

Gesamtfläche

12.000 m²

Beschreibung

Rathausstraße1, 1010 Wien

Städtebauliche Einbindung

Im Erdgeschoss wird die orthogonale Kubatur des Bestandsgebäudes zwecks Sicherung!der Fußgängerbereiche

beibehalten. Allerdings wird die Erschließung der Tiefgarage in das Gebäude verlegt, damit die !öffentliche Straße

wieder vollumfänglich von den Fußgängern, Radfahrern und PKW ohne Tiefgaragenrampe angenommen werden

kann. Die vorhandene Verkehrsführung zur Gebäudeeinfahrt über die Stadiongasse bis zur Doblhoffgasse soll

ebenso wenig verändert werden, wie der aufzuwertende Fußgängerbereich in der Rathausstraße.'

Oberhalb der ersten beiden Geschosse nimmt die Fassade grundsätzlich alle Fluchten der benachbarten Gebäude

auf. Die Vergegenständlichung des nicht orthogonalen Straßenrasters harmonisiert die Volumina der

städtebaulichen Blöcke zueinander. Im Gegensatz zum Bestandsgebäude treten somit bei Maximierung der

Bruttogeschossfläche keine Erker aus den Fluchten. Auch die Höhenentwicklung des Gebäudes orientiert sich an

den Nachbargebäuden, wobei es jedoch die Höhen der nördlichen Nachbargebäude in der AuerspergT und

Rathausstraße unterschreitet. Damit im Dachgeschoss maximal 8 Mietparteien diese Ebene nutzen können, ist!

der 2. Rettungsweg hier auf die Terrasse verlagert.

Architektonische 'Einbindung'

Im Gegensatz zum Bestandsgebäude soll sich auch die moderne Fassade!an den Gebäuden der Nachbarschaft

einerseits mit stehenden Fensterformaten und andererseits mit horizontalen Gliederungen orientieren. Im

Sockelbereich besteht die Fassade aus einem mittelgrauen und an den Hauptfassaden aus einem sandfarbenen

Naturstein. Der Zugang zum Büroteil des Gebäudes ist zentral über das Foyer mit einem doppelgeschossigen

Luftraum bis zur im Lichthof liegenden Rezeption von der Auersperg- und der Rathausstraße gleichermaßen

gewährleistet. Von hier erreicht man kontrolliert über 4 Aufzüge nach oben und 2 Aufzüge nach unten entweder

die Büro- oder die Tiefgaragenebenen. Aber auch die beiden Rettungsstiegenhäuser sind hier angebunden, so

dass die Rezeption die visuelle Kontrolle über sämtliche Personenbewegungen ohne Monitore übernehmen

kann. Um auch natürliches Tageslicht und eine natürliche Belüftung bis zum Kern des Gebäudes zu bringen, sind

die drei 6,00 m tiefen Lichthöfe entstanden, die von 2 Erschließungsbrücken mit den 4 angebundenen Aufzügen

zu den Obergeschossen getrennt werden. Durch Reduktion der Lichthoftiefe wäre eine Erweiterung der

Bruttogrundfläche bis 12.500 qm möglich. Zwischen den verglasten Aufzügen und Teilbereichen der

Erschließungsflure gibt es im Kern des Gebäudes mit Ausblicken in die Licht- und Lufthöfe auch eine visuelle

Verbindung zur Lobby. Somit kann das komplette Gebäude mit einem Blick von unten nach oben und von oben

nach unten durch ein Glasdach im 1. Obergeschoss in seiner Einfachheit der Erschließung erfasst werden.'

Der Zugang zu den Geschäften im Erd- und 1. Untergeschoss ist einerseits erdgeschossig ringsum und

andererseits von der U-Bahnstation mit einem eigenen Eingang ebenerdig und zum Untergeschoss mit

Rolltreppen gesichert. Fahrräder können über einen Lastenaufzug vom Erdgeschoss zum 1. Untergeschoss sicher

untergestellt werden. 2 weitere Tiefgaragenebenen, deren Erschließung durch 2 Stiegenhäuser und 2 Aufzüge

gesichert ist, nehmen 201 Stellplätze auf.

Technische Beschreibung

Technisch ökologisches Konzept

Für das vorgesehene Gebäude sehen wir ein innovatives Heiz- und Klimatisierungskonzept vor.

Bestandteil des Konzeptes sind Heiz- und Kühlflächen in Form von Kapillarrohrmatten in der Decke, die mit sehr

geringen Temperaturdifferenzen arbeiten. So kann die Heizung mit 33°C Vorlauftemperatur und die Kühlung

19°C Vorlauftemperaturerreicht werden.

Damit sind zur Energieerzeugung Systeme, wie Geothermie oder freie Kühlung bzw. adiabate Kühlung,

einsetzbar.

Die Büros werden mechanisch mit einem Mindestluftwechsel beaufschlagt. Dieser strömt über Schalldämpfer in

die Flure und von dort zu teilzentralen Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung.

Die elektrischen Installationen werden in estrichbündigen Bodenkanälen verlegt. Die Beleuchtung wird

tageslichtabhängig geregelt.

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Verbindungen 

Hans-Gerhard Kauschke

Geschäftsführen...

AKP ArchitektenKauschke +...

Keine Projektbeteiligten

Verbinden
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