HIH Invest verkauft Justizzentrum in Erfurt
Die HIH Invest hat das Justizzentrum in der Rudolfstraße 46 in Erfurt veräußert. Käufer der Immobilie ist die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Das Objekt gehörte zum Bestand eines von der HIH Invest gemanagten Fonds. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Das Justizzentrum Erfurt ist ein zentraler Verwaltungs- und Gerichtsstandort des Freistaats Thüringen. Die Immobilie verfügt über rund 19.400 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Neben Büro- und Sonderflächen stehen den Nutzern insgesamt 225 Stellplätze zur Verfügung, davon 97 in der Tiefgarage. Mieter ist der Freistaat Thüringen, der den Standort langfristig nutzt. In dem Gebäudekomplex sind unter anderem das Amtsgericht, das Landesarbeitsgericht, das Landessozialgericht sowie die Staatsanwaltschaft untergebracht. Ergänzt wird die Nutzung durch Serviceflächen und eine Kantine.
„Mit dem Verkauf des Justizzentrums Erfurt haben wir für unsere Investoren eine stabile, langfristig vermietete Infrastrukturimmobilie erfolgreich zu einem attraktiven Verkaufspreis am Markt platziert“, sagt Daniel Asmus, Head of Transaction Management Office Germany bei der HIH Invest. „Das Objekt zeichnet sich durch einen bonitätsstarken staatlichen Mieter und eine langfristige Perspektive am Standort aus. Dementsprechend war das Interesse auf Käuferseite groß.“
Das 1999 fertiggestellte Gebäude befindet sich im Erfurter Verwaltungsdistrikt Petersberg. Die flexible Grundrissstruktur mit Regelgeschossen mit je 2.900 Quadratmetern Nutzfläche, die in bis zu vier Einheiten aufteilbar sind und eine lichte Raumhöhe von über drei Metern ermöglichen die Umsetzung individueller Bürokonzepte für die Mieter.
Die Vermarktung der Immobilie wurde durch BNP Paribas Real Estate begleitet, die rechtliche Beratung übernahm Norton Rose Fulbright.
