Büro | Märkte

Immobilieninvestmentmarkt Frankfurt: Transaktionsvolumina werden kleiner und Prozesse dauern länger

Frankfurt am Main, 09.04.2026
Übersicht Immobilientransaktionsvolumen Frankfurt Q1-2026

Im 1. Quartal 2026 wurden laut Savills etwa 190 Mio. Euro am Frankfurter Immobilieninvestmentmarkt umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 154 %. Im Vergleich zum 10-Jahresmittel fiel der Umsatz 78 % geringer aus. In den letzten zwölf Monaten hat Savills 26 Transaktionen registriert, was einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Spitzenrenditen für Büros und Geschäftshäuser lagen Ende April bei 4,5 % bzw. 4,3 % und sind damit unverändert gegenüber dem Vorquartal und ebenfalls unverändert gegenüber dem Vorjahreswert.

Sebastian Stein, Director Investment bei Savills in Frankfurt, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „Auf der Angebotsseite kommt spürbar Bewegung in den Markt. Es befinden sich aktuell so viele Objekte in Verkaufsprozessen wie seit etwa zwei Jahren nicht mehr – vor allem im kleineren Segment bis 50 Millionen Euro. Gleichzeitig sind Transaktionen deutlich komplexer geworden und dauern länger. Das ist vor allem auf den gestiegenen Prüfbedarf der Investoren zurückzuführen, aber auch ein Ausdruck der höheren Gesprächsbereitschaft auf Verkäuferseite. Statt Prozesse vorzeitig abzubrechen, setzen Verkäufer verstärkt auf Dialog und Kompromisse.“

Mit einem Transaktionsvolumen von 500 Mio. Euro haben Büroimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz beigetragen, gefolgt von Wohnimmobilien* (ca. 250 Mio. Euro) und Handelsimmobilien (ca. 50 Mio. Euro).

* Nur Objekte mit mindestens 20 Wohneinheiten

Ergänzende Grafiken und Daten zu dieser Pressemeldung finden Sie in unserem Online-Dashboard zum Immobilieninvestmentmarkt.