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Acquirepad wird zum ersten KI-nativen Betriebssystem für die Immobilienbranche

01.10.2026
Das Acquirepad KI-Betriebssystem im Überblick

Acquirepad hat seine KI-Plattform für den Investmentbereich im vergangenen Jahr weiterentwickelt und stellt das erste KI-native Betriebssystem für professionelle Immobilienunternehmen vor. Die bisher vor allem im Investmentmanagement eingesetzte Plattform wird damit um Portfolio-, Asset-, Debt- und weitere Unternehmensprozesse erweitert und kann entweder als Gesamtsystem oder modular eingesetzt werden. Die Plattform verbindet Investment- und Transaktionsmanagement, Fundraising, Portfolio- und Assetmanagement sowie Debt-Workflows auf einer gemeinsamen Datenbasis. Acquirepad arbeitet international mit Family Offices, global aktiven Immobilienunternehmen, Banken sowie Asset- und Investmentmanagern. 

„Der Ausgangspunkt, der diese Entwicklung ausgelöst hat, ist ein altbekannter Zustand, den die meisten Häuser kennen. Die Pipeline in Excel, Datenraum beim externen Anbieter, Portfoliomanagementsoftware im Gewand der 90er Jahre ohne brauchbare KI-Funktionalität, CRM ohne Immobilienlogik und Dokumente irgendwo im DMS. Man hat also Silos über Silos und Anwendungen, die nicht miteinander reden“, sagt Frederik Raspé, Mitgründer und Geschäftsführer von Acquirepad.

Kern des Systems ist der Datenlayer. Acquirepad kann den gesamten historischen Datenbestand eines Unternehmens analysieren, findet Dubletten, zeigt Versionskonflikte auf, legt dann die Dokumente strukturiert in einem Ziel-DMS wie SharePoint ab und extrahiert die fachlich relevanten Kerninhalte. Diese werden im Zusammenhang modelliert und stehen als skalierbare Wissensdatenbank zur Verfügung, wodurch sich klassische Kontextfenster- und RAG-Probleme großer Sprachmodelle weitgehend vermeiden lassen. Neu hinzukommende Dokumente werden anschließend automatisch verarbeitet und in der Wissensdatenbank fortgeschrieben, sodass der Einmalaufwand nicht verfällt. Damit können Unternehmen Datenkonflikte auflösen, die Wiederauffindbarkeit erhöhen und vor allem ihre Bestandsdaten für diverse (KI-)Workflows nutzbar machen. Durch diesen Ansatz werden zudem die Analyse- und Betriebskosten deutlich gesenkt, wovon auch alle weiteren Softwarelösungen oder KI-Agenten profitieren.

„Niemand möchte weitere Insellösungen, die nicht miteinander kommunizieren. Unser Anspruch ist deshalb nicht, das zehnte Tool im Stack zu sein, sondern eine gemeinsame Daten- und Softwarebasis zu schaffen, auf der Immobilienunternehmen ihre bestehenden Prozesse und Systeme weiterentwickeln können“, sagt Viktor Weber, Mitgründer und Geschäftsführer von Acquirepad.

Bewusst offen statt monolithisch

Acquirepad versteht sich als offene und kollaborative Plattform und integriert bestehende Systeme auch dann, wenn sie zu einzelnen Modulen im Wettbewerb stehen. Kunden werden damit weder zu einer vollständigen Migration noch zu einer Komplettlösung gezwungen. Der Einstieg ist über ein einzelnes Modul, über die reine Aufbereitung der Datenbestände oder über ein individuell konfiguriertes Paket möglich. Bei der Umsetzung setzt Acquirepad auf klar definierte Projektumfänge, verlässliche Zeitpläne und kalkulierbare Implementierungskosten. Excel, PowerPoint oder Word als Office-Anwendungen werden dabei nicht abgelöst, sondern mit Daten aus den Dokumenten und recherchebasierten Annahmen befüllt, damit Rechenwege und Verlinkungen nachvollziehbar und auditierbar bleiben.

Für institutionelle Anforderungen setzt Acquirepad auf Hosting in der EU, rollenbasierte Freigaben entlang der internen Richtlinien, nachvollziehbare Quellen und Rechenwege statt Blackbox-Output sowie den Verzicht auf die Nutzung von Kundendaten für Modelltraining. Über einen offiziellen, von Anthropic zugelassenen MCP-Connector lassen sich freigegebene Daten zusätzlich in externen Angeboten wie Claude, Microsoft Copilot, ChatGPT und weiteren KI-Umgebungen nutzen, entsprechend der internen Freigaberichtlinien.

 

Weiterführende Informationen

https://www.acquirepad.com/