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DWS erwirbt zwei Pflegestandorte von Cureus

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, veräußert die Pflegestandorte in Preußisch Oldendorf und Buchholz an den von der DWS verwalteten institutionellen Immobilienfonds DWS Health Care I. Der Asset Deal wurde in diesem Jahr notariell vollzogen und der Eigentumsübergang fand kürzlich statt. Über den […]

Preußisch Oldendorf, 01.10.2026

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, veräußert die Pflegestandorte in Preußisch Oldendorf und Buchholz an den von der DWS verwalteten institutionellen Immobilienfonds DWS Health Care I. Der Asset Deal wurde in diesem Jahr notariell vollzogen und der Eigentumsübergang fand kürzlich statt. Über den Kaufpreis wurde unter den Parteien Stillschweigen vereinbart.

Christin M. Büttner, Mitglied der Geschäftsleitung der Cureus und im Hause für Immobilientransaktionen verantwortlich: „Wir bedanken uns bei dem Team der DWS sowie allen an der Transaktion Beteiligten für die angenehme Zusammenarbeit und die gelungene Transaktion. Einmal mehr ist dies ein Beleg dafür, dass moderne und energetisch höchst effiziente Neubauimmobilien auch in der aktuellen Situation des Pflegeimmobilienmarktes für professionelle Anleger von Interesse sind. Nach wie vor fokussieren wir neben dem Verkauf kompletter Standorte auch den Einzelvertrieb von Pflegeapartments. Die gewonnene Liquidität setzen wir weiterhin für die Realisierung unserer Projektpipeline ein.“

Markus Wickenträger, Head of Portfolio Management European Real Estate bei der DWS sagte dazu: „Mit dem Erwerb der beiden Pflegeimmobilien investieren wir in moderne, energieeffiziente und langfristig verpachtete Objekte in einem gesellschaftlich relevanten Marktsegment. Die Standorte verfügen über etablierte Betreiberstrukturen und verbinden eine hohe Gebäudequalität mit einer langfristig ausgerichteten Nutzung. Damit entsprechen sie unserem Anspruch, Immobilieninvestments mit stabilen Nutzungsperspektiven und nachhaltiger Qualität für unsere Anleger zu identifizieren. Die Investments stellen eine erfolgreiche und strategische Weiterentwicklung unseres Heath Care Fonds dar.“

Seniorenresidenz Preußisch Oldendorf

Bei der Immobilie handelt es sich um die compassio Seniorenresidenz in der Bremer Straße 9 in 32361 Preußisch Oldendorf (Nordrhein-Westfalen). Der Standort wurde 2022 nach dem Systemansatz der Cureus im KfW-40-Standard fertiggestellt. Er ist seitdem langfristig an den Pflegespezialisten compassio verpachtet und erfolgreich in Betrieb. Der Neubau verfügt über 84 Plätze für vollstationäre und Kurzzeitpflege sowie Serviceeinrichtungen, wie ein Bewohner-Restaurant mit Frischküche, einen Friseur, eine Fußpflege, ein Kaminzimmer, ein Pflege- und Wellnessbad und eine Wäscherei. Die Bruttogrundfläche beträgt rd. 4.800 Quadratmeter.

Seniorenresidenz Buchholz

Das Objekt befindet sich in der Soltauer Straße 56 in 21244 Buchholz (Niedersachsen). Betreiber ist hier ebenfalls der Pflegespezialist compassio mit einem langfristigen Pachtvertrag. Die bauliche Fertigstellung erfolgte 2017 nach dem Systemansatz der Cureus im KfW-40-Standard, seitdem läuft auch der Betrieb in Buchholz erfolgreich. Die Seniorenresidenz bietet 102 Plätze für vollstationäre und Kurzzeitpflege sowie ebenfalls Serviceeinrichtungen. Diese umfassen dem Standard nach ein Bewohner-Restaurant mit Frischküche, einen Friseur, eine Fußpflege, ein Kaminzimmer, ein Pflege- und Wellnessbad und eine Wäscherei. Die Bruttogrundfläche beträgt rd. 5.140 Quadratmeter.

Gebaut wurde nach Cureus-Systemansatz

Wie alle Neubauten entstand auch diese Seniorenresidenz entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.