Immobilieninvestmentmarkt Köln: Viele Verkaufsprozesse, wenige Abschlüsse
In den ersten drei Quartalen 2026 wurden laut Savills etwa 530 Mio. Euro am Kölner Immobilieninvestmentmarkt umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 41 %. Im Vergleich zum 10-Jahresmittel fiel der Umsatz 57 % geringer aus. In den letzten zwölf Monaten hat Savills knapp 30 Transaktionen registriert, was gegenüber der Vorjahresperiode einen Rückgang von 10 % bedeutet. Die Spitzenrendite für Büros lag Ende September bei 4,6 %, was einen Anstieg um 20 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahreswert bedeutet. Die Spitzenrendite für Geschäftshäuser lag Ende September bei 4,4 % und bleibt damit unverändert im Vergleich zum Vorquartal und Vorjahr.
Tobias Schneider, Director Investment bei Savills in Köln, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „In Köln mangelt es derzeit nicht an zum Verkauf stehenden Objekten, aber an abgeschlossenen Transaktionen. Zwar ist deutlich mehr Produkt am Markt als noch vor einem Jahr, doch steigende Finanzierungskosten, vorsichtige Investoren und auseinanderliegende Preisvorstellungen bremsen viele Transaktionen aus. Kapital für Investments ist grundsätzlich vorhanden, konzentriert sich aber auf wenige, qualitativ hochwertige Objekte – oder hat sehr hohe Renditeanforderungen. Solange dieses Mismatch besteht, dürfte sich der Investmentmarkt nicht substanziell beleben.“
Mit einem Transaktionsvolumen von 550 Mio. Euro haben Büroimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz beigetragen, gefolgt von Wohnimmobilien* (ca. 280 Mio. Euro) und Industrie-/Logistikimmobilien (ca. 60 Mio. Euro).
* Nur Objekte mit mindestens 20 Wohneinheiten
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