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Helaba senkt Prognose für das Gesamtjahr 2026 wegen zusätzlicher Belastungen aus dem Immobiliengeschäft

28.10.2026

Die Helaba hat die Prognose für das Gesamt­jahres­ergebnis 2026 auf rund 400 Mio. Euro vor Steuern gesenkt. Grund sind angesichts der aktuellen Zins­ent­wicklung auch vor allem zusätzliche Belastungen aus dem Immobilien­kredit- und dem Immobilien­projekt­entwicklungs­geschäft. Bislang hatte das Institut rund 500 Mio. Euro vor Steuern in Aussicht gestellt.

„Die stabile Ergebnis­entwicklung in anderen Geschäfts­feldern kann die zusätzlichen Belastungen aus einer höheren Risiko­vorsorge nicht kompensieren, die aus der anhaltenden Verzögerung der Erholung am Immobilien­markt resultieren“, erklärt Thomas Groß, CEO der Helaba. „Wir haben daher unser Ergebnis­ziel für 2026 nach unten angepasst.“

Neuausrichtung des Immobiliengeschäfts

Angesichts der länger anhaltenden Schwäche­phase des gewerblichen Immobilien­marktes hat die Helaba eine Neu­ausrichtung ihres Immobilien­geschäfts angekündigt. „Wir prüfen aktuell unsere Aufstellung in einigen Teil­märkten und Regionen. Wir werden unsere Ab­hängigkeit vom Immobilien­sektor weiter deutlich reduzieren“, kündigt Christian Schmid an, Mitglied des Vorstands der Helaba und unter anderem verantwortlich für das Immobilien­geschäft.

„Unser Immobilien­geschäft wird weiterhin eine wichtige Säule unseres breit diversifizierten Geschäfts­modells bleiben“, betont Thomas Groß und fügt hinzu: „Zur Stärkung unserer Ertrags­lage dämpfen wir zudem mit zusätzlichen Maßnahmen den Kosten­auftrieb.“ Die Helaba hatte zuletzt bereits angekündigt, den Kosten­anstieg durch Spar­maßnahmen zukünftig unter die Inflations­rate zu drücken, bei gleich­zeitiger Beschleunigung der Wachstums­initiativen. „Unser Ziel bleibt, in den nächsten fünf Jahren eine Mrd. Euro Ergebnis vor Steuern zu erreichen.“ Dazu werde der positive Wachstums­trend in den anderen Segmenten der Bank und den Tochter­gesellschaften beitragen.