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Commerz Real erwirbt Frankfurter Omniturm von Tishman Speyer

• Nach Vollendung erstes Hybridhochhaus Deutschlands

• Internationaler Top-Architekt Bjarke Ingels

• 54.000 Quadratmeter Büro-, Wohn-, Restaurant- und Eventflächen

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  • Quelle: Commerz Real, Urheber: TS Tessuto S.à.r.l.
Bildunterschrift: Quelle: Commerz Real, Urheber: TS Tessut...
Frankfurt, 14.09.2018 | 579 Views
Die Commerz Real hat den im Bau befindlichen Omniturm in der Frankfurter Innenstadt für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Verkäufer ist ein Joint Venture unter Führung des Projektentwicklers Tishman Speyer. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Eine absolute Top-Immobilie in Premiumlage mit herausragender Architektur und Bauweise“, kommentiert Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. „Ihre Ausnahmestellung und die Mischung der Nutzungsarten haben uns überzeugt und sind eine Bereicherung für unser Fondsportfolio“.

„Der Mix aus traditionellen Bürohochhausmietern, jüngeren Startup-Nutzern und Bewohnern wird den Omniturm mit Leben füllen und eine Trendwende für Frankfurt markieren“, ist sich Florian Reiff, Senior Managing Director und Geschäftsführer von Tishman Speyer in Deutschland, sicher. 2016 begonnen, soll das Büro- und Wohnhochaus mit der Adresse Große Gallusstraße 16-18 im dritten Quartal 2019 fertig gestellt werden. Es wird dann 190 Meter hoch sein, über 45 Stockwerke verfügen und in dieser Dimension das erste fertige Hybridhochaus Deutschlands sein. Von den mehr als 54.000 Quadratmetern Mietfläche werden circa 44.200 Quadratmeter auf flexibel teilbare Class-A-Büroflächen, 8.200 Quadratmeter auf 147 hochwertige Mietwohnungen und 1.700 Quadratmeter auf Restaurant- und Eventflächen entfallen. Hinzu kommt eine Tiefgarage mit mehr als 204 Stellplätzen. Über 60 Prozent der Büroflächen sind bereits langfristig an die US-Bank Morgan Stanley, die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells, den globalen Immobiliendienstleister CBRE sowie eine weitere internationale Bankengruppe vorvermietet. Die ersten drei Geschosse sollen öffentlich begehbar sein, geplant sind zudem Creative-Office- und Co-Working-Flächen, Bereiche für Startup-Unternehmen sowie Cafeteria und Veranstaltungsraum. Ein LEED-Nachhaltigkeitszertifikat in Platinum nach Fertigstellung wird angestrebt.

Entworfen wurde das Landmark-Gebäude von dem international mehrfach preisgekrönten Architekten Bjarke Ingels, der u.a. den zweiten Turm des neuen World Trade Centers in New York City kreierte. Markant ist besonders die einem „Hüftschwung“ gleichkommende spiralförmige Achsenverschiebung aus dem Zentrum heraus auf halber Höhe des Gebäudes. Durch diese Verschiebung ist der Wohnbereich zwischen der 15. und 22. Etage um teilweise bis zu vier Meter von der Grundlinie des Gebäudes versetzt, was breite Terrassen für die Bewohner ermöglicht. Der Name (von lateinisch omni = alle) ist eine Anspielung auf das gleichzeitige Wohnen und Arbeiten in einem Hochhaus. „Es ist genau solche Mischung, die die Hybrid-Hochhäuser der neuen Generation auszeichnet und damit auch für unsere Anleger interessant und rentabel macht“, so Muschter. Neben dem Omniturm befinden sich bereits zwei ähnliche Projekte im Portfolio des Hausinvest: 2020 soll im Frankfurter Senckenberg Quartier der 140 Meter hohe Wohn- und Hotelturm One Forty West fertig gestellt werden und 2023 in Wien der 175 Meter hohe Donau-City-Tower 1 mit einer Mischung aus Büro, Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie.

Bei der aktuellen Transaktion wurde die Commerz Real von Taylor Wessing (rechtliche Due Diligence), EY (steuerliche Due Diligence) und REAG (technische Due Diligence) beraten. Freshfield Bruckhaus Deringer (rechtlich) sowie die Immobiliendienstleister BNP Paribas Real Estate und CBRE waren für Tishman Speyer beratend tätig.

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