Deutsche EuroShop mit guter operativer Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 und bestätigter Prognose
Die Shoppingcenter-Investorin Deutsche EuroShop (DES) hat sich im ersten Halbjahr 2026 in einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld operativ gut entwickelt. Die Konsumstimmung blieb verhalten und geopolitische Unsicherheiten prägten die gesamtwirtschaftliche Lage. In diesem Umfeld zeigte sich erneut die Stabilität des Geschäftsmodells und die Attraktivität der Shoppingcenter im Portfolio der Deutsche EuroShop.
„Unsere Shoppingcenter haben sich im ersten Halbjahr 2026 insgesamt erfreulich entwickelt. In einem herausfordernden Konsumumfeld stiegen die Umsätze unserer Mieter und die Vertragsmieten weiter an“, erläutert Hans-Peter Kneip, CEO der Deutsche EuroShop. „Auch wirtschaftlich liegen wir im Rahmen unserer Erwartungen und bestätigen daher unsere Prognose für das Gesamtjahr.“
Die Umsätze der Mieter in den Shoppingcentern stiegen im Berichtszeitraum um 2,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Besucherfrequenz lag dabei um 1,3 % unter dem Vorjahreswert. Die Vermietungsquote blieb auf einem hohen Niveau und belief sich zum Halbjahresende auf 95,4 % nach 95,7 % zum Jahresende 2025.
Der Umsatz des DES-Konzerns erhöhte sich um 1,5 % auf 133,3 Mio. €. Hierzu trugen insbesondere gestiegene Vertragsmieten sowie Abfindungen von Mietern bei. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) erhöhte sich um 1,6 % auf 104,9 Mio. €, während das EBIT um 1,4 % auf 105,4 Mio. € stieg.
Das EBT ohne Bewertungsergebnis ging um 6,3 % auf 70,4 Mio. € zurück. Wesentliche Ursache hierfür war der gestiegene Zinsaufwand, insbesondere im Zusammenhang mit der im Jahr 2025 begebenen Anleihe. Die Immobilienwerte entwickelten sich im ersten Halbjahr 2026 infolge des weiteren Mietwachstums erneut leicht positiv. Das Konzernergebnis erhöhte sich dadurch auf 71,2 Mio. € und lag damit 2,0 % über dem Vorjahreswert. Die EPRA Earnings erreichten 0,90 € je Aktie, die Funds from Operations (FFO) 0,92 € je Aktie.
Sehr erfreulich entwickelte sich weiterhin das Main-Taunus-Zentrum. Der im April 2025 eröffnete Food Garden hat sich in seinem ersten Betriebsjahr als starke Bereicherung des Centers etabliert und trägt positiv zur Besucherentwicklung bei. Die jüngste Auszeichnung mit einem DGNB-Zertifikat in Gold bestätigt zugleich den hohen Nachhaltigkeitsstandard des Projekts.
Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 18. Juni 2026 stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre sämtlichen Beschlussvorschlägen zu. Beschlossen wurden unter anderem eine Dividende von 1,00 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 sowie die Umwandlung der Gesellschaft in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, kurz SE). Mit der Eintragung in das Handelsregister am 31. Juli 2026 wurde die Umwandlung erfolgreich abgeschlossen. Die Gesellschaft firmiert seitdem als Deutsche EuroShop SE. Die neue Rechtsform trägt der europäischen Ausrichtung des Unternehmens Rechnung. Das Geschäftsmodell, die Börsennotierung und die Rechte der Aktionärinnen und Aktionäre bleiben davon unberührt.
Vor dem Hintergrund der planmäßigen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 bestätigt die DES ihre im März veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr:
- Umsatz: 269 bis 277 Mio. €
- EBIT: 211 bis 219 Mio. €
- EBT ohne Bewertungsergebnis: 134 bis 142 Mio. €
- FFO: 134 bis 142 Mio. € bzw. 1,77 bis 1,87 € je Aktie
