Holzbau etabliert sich 2025 trotz herausforderndem Marktumfeld im Lebensmittelhandel
RATISBONA Handelsimmobilien hat sich in diesem herausfordernden Marktumfeld stabil behauptet und im vergangenen Jahr bundesweit 17 neue Lebensmittelmärkte in Holzbauweise realisiert. Mit den Projekten setzt das inhabergeführte Unternehmen seinen strategischen Fokus auf nachhaltiges und zirkuläres Bauen im Lebensmitteleinzelhandel konsequent fort.
Holzbau als erprobte und wirtschaftlich tragfähige Bauweise
Die Erfahrungen aus den 2025 abgeschlossenen Projekten bestätigen, dass Holzbau nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch wirtschaftlich konkurrenzfähig ist. Durch standardisierte Planungs- und Bauprozesse sowie einen hohen Vorfertigungsgrad lagen die Baukosten im Durchschnitt rund fünf bis sieben Prozent unter vergleichbaren konventionellen Bauweisen.
Gleichzeitig reduziert der Einsatz nachwachsender Rohstoffe den Bedarf an CO₂-intensiven Materialien. In der Herstellungsphase binden die Märkte signifikante Mengen an CO₂ und leisten damit einen messbaren Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
Mehrwert für Standorte und Kommunen
Neben der Bauweise selbst spielte 2025 auch die Gestaltung der Außenanlagen eine zentrale Rolle. Insgesamt wurden rund 26.000 m2 Grünflächen an den neuen Standorten geschaffen. Ergänzt werden die Märkte durch Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher, die im Durchschnitt rund 60 Prozent des Energiebedarfs der Gebäude decken.
Für die Weiterentwicklung der Außenraumgestaltung wurde das eco-outdoor Konzept von RATISBONA im Jahr 2025 mit dem Bayerischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.
Kreislaufwirtschaft als Bestandteil der Projektentwicklung
RATISBONA Handelsimmobilien verfolgt bei seinen Projekten konsequent das LOOP-Prinzip. Gebäude werden so geplant, dass Materialien möglichst sortenrein rückgebaut und erneut genutzt werden können. Ziel ist es, die Lebenszyklen der eingesetzten Baustoffe zu verlängern und Immobilien langfristig als Rohstofflager zu verstehen.
„Die Projekte des vergangenen Jahres zeigen, dass nachhaltiger Holzbau auch unter schwierigen Marktbedingungen umsetzbar ist“, sagt Tobias Hümmer, Geschäftsführer von RATISBONA Handelsimmobilien. „Für uns ist entscheidend, Lösungen zu entwickeln, die sich im Alltag bewähren und wirtschaftlich tragfähig bleiben.“
Sebastian Schels, geschäftsführender Gesellschafter, ergänzt: „Lebensmittelmärkte sind zentrale Bausteine der Nahversorgung. Wenn es gelingt, diese Gebäude energieeffizient, ressourcenschonend und kreislauffähig zu realisieren, entsteht ein Mehrwert für Betreiber, Kommunen und Umwelt gleichermaßen.“

