Kriton und Solation zeigen Rollout-Modell für PV im Bürobestand
Kriton ermöglicht Solarstrom direkt vom eigenen Dach für Frankfurter Büroimmobilie
Photovoltaikanlage mit knapp 100 kWp versorgt künftig rund ein Viertel des Strombedarfs eines Bürostandorts.
Für Kriton ist es bereits das dritte gemeinsame Projekt mit Solation innerhalb kurzer Zeit.
Kriton hat gemeinsam mit Solation eine Photovoltaikanlage mit knapp 100 kWp Leistung auf einem Bürogebäude in Frankfurt realisiert. Der erzeugte Strom wird direkt im Gebäude genutzt und deckt künftig rund 25 Prozent des Strombedarfs des dort ansässigen Mieters.
Damit entsteht ein konkreter Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks im laufenden Gebäudebetrieb. Kriton schafft die Voraussetzung auf Gebäudeebene: Das Bürogebäude wird nicht nur genutzt, sondern leistet selbst einen Beitrag zur Energieversorgung des Mieters.
Eigentümer als Ermöglicher
Das Projekt zeigt, welche Rolle Eigentümer und Asset Manager bei der Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien einnehmen können. Dachflächen werden zu nutzbarer Energieinfrastruktur, ohne dass der Eigentümer selbst Energieversorger oder Betreiber der Anlage werden muss.
Solation finanziert, realisiert und betreibt Photovoltaik als Energieinfrastruktur für Büroimmobilien und übernimmt Planung, Koordination, Betrieb, Abrechnung sowie regulatorische und energiewirtschaftliche Verantwortung.
Für uns war entscheidend, eine Lösung zu schaffen, die für den Mieter einen echten Nutzen bringt und gleichzeitig einfach in die bestehende Gebäudestruktur integrierbar ist. Der Mieter kann am Standort künftig einen Teil seines Strombedarfs direkt über Solarstrom vom Gebäude decken. Als Eigentümer ermöglichen wir diesen Schritt, ohne zusätzliche Komplexität in den laufenden Betrieb zu bringen.
Max Tesing, Asset Manager, Kriton Immobilien GmbH
Drittes gemeinsames Projekt mit Solation
Für Kriton ist es bereits das dritte gemeinsame Projekt mit Solation innerhalb kurzer Zeit. Die Zusammenarbeit folgt einem wiederholbaren Ansatz: Solation prüft die Immobilie, entwickelt das technische und energiewirtschaftliche Konzept, koordiniert die Umsetzung und übernimmt den laufenden Betrieb.
Für Mieter wird Solarstrom als Ergänzung zur bestehenden Stromversorgung nutzbar – ohne Lieferantenwechsel, ohne Anpassung bestehender Mietverträge und ohne Eingriff in die bestehende Vertragsstruktur.
Viele Büroimmobilien verfügen über geeignete Dachflächen, aber Eigentümer und Asset Manager wollen aus guten Gründen keine zusätzliche Betreiberrolle übernehmen. Kriton zeigt, wie es anders geht: Der Eigentümer stellt die Fläche bereit, Solation übernimmt Finanzierung, Umsetzung und Betrieb, und der Mieter profitiert von lokal erzeugtem Solarstrom im Gebäude.
Sebastian Hugl, Geschäftsführer von Solation
Umsetzung mit spezialisierten Partnern
An der Umsetzung waren mehrere spezialisierte Partner von Solation beteiligt. Die Installation erfolgte durch Enatek. Für Messkonzept und energiewirtschaftliche Abwicklung sind Meterwise und Solarize eingebunden. Bei den Komponenten setzt das Projekt auf SolarEdge als Premium-Komponentenpartner.
Das Frankfurter Projekt verdeutlicht, wie Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft konkret umgesetzt werden kann: nicht als zusätzliche Last für Eigentümer oder Asset Manager, sondern als strukturierte Energieinfrastruktur im Bestand.
Kriton stärkt damit die Qualität der Immobilie und unterstützt zugleich den Mieter dabei, seine Standortstrategie mit messbarem lokalem Solarstrom zu verbinden.
