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SOCOTEC Building Solutions entwickelt moderne Arbeitswelten für international tätiges Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo

11.08.2026
Die neue Bürowelt des Pharmakonzerns Daiichi Sankyo in Toronto.

Auf Basis der strategischen Gestaltung moderner Arbeitswelten für die Zentrale des Pharmakonzerns Daiichi Sankyo für Europa & Kanada in München wurde SOCOTEC Building Solutions mit der Planung weiterer Projekte beauftragt. Architekten des Münchner Büros betreuen derzeit Projekte in Toronto, Dublin, Madrid und München. Kürzlich wurde das neue Büro in der kanadischen Millionenstadt bezogen.

Daiichi Sankyo Europe (DSE) ist in 15 Ländern Europas vertreten und zählt dort mit über 3.000 Mitarbeitenden zu einem der größten japanischen Pharmaunternehmen.

Nach den Vorgaben von Daiichi Sankyo Europe entwickelte SOCOTEC Building Solutions für den Standort Toronto ein neues Büro auf 750 qm (Nettofläche) im 13. Stock eines repräsentativen Gebäudes mit Blick auf die Stadt inmitten des Financial Districts. Die 35 Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Büroflächen sollten an einem Ort vereint werden.

Das Leistungsspektrum implizierte Grundlagenermittlung, Konzeptbearbeitung, die Aufteilung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Zonen, das Farb- und Materialkonzept sowie technische Aspekte. Es galt unterschiedliche Varianten zu prüfen und die Ergebnisse daraus in nachfolgende Planungsschritte zu integrieren. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit Partnerfirmen vor Ort, Architekten der Vermieterseite und Bauunternehmen.

Das Grundkonzept basiert darauf, jeden Quadratmeter im Hinblick auf Ästhetik, Nachhaltigkeit und Funktionalität effizient zu nutzen: „Wir betrachten jedes Projekt als eine Übersetzung der Unternehmensidentität in räumliche Qualität: Wie Menschen arbeiten, sich begegnen und kreativ werden, spiegelt sich in der Architektur wider. Unser Ziel ist es, ganzheitliche Arbeitsökosysteme zu schaffen, die die Kultur des Unternehmens stärken und es auf die Zukunft der Arbeit vorbereiten“; erläutert Ana Isabel Alfonso Pizarro, projektverantwortliche Architektin von SOCOTEC Building Solutions. Aus Desk Sharing in Kombination mit einem papierlosen Büro entstand eine digitale, klare und organisierte Arbeitsumgebung. „Wir schaffen Räume, die technologiegestützt Freiraum für Ideen, Austausch und fokussiertes Arbeiten gewähren.“

Zudem fördern mobile Raumteiler und eine ergonomische Ausstattung agiles Arbeiten. Darüber hinaus dient ein Bistro für Pausen, den Austausch oder als Rückzugsort. Zum Einsatz kamen natürliche Materialien wie Holz, Moos und wiederverwendbare Elemente.

„Bei dem Büro in Toronto war die Umsetzung unseres europäischen Konzepts mit amerikanischen Standards und Normen sowie ihren Bausystemen besonders anspruchsvoll. Unser Team war gefordert, jederzeit den Transfer zwischen zwei Welten zu leisten.“

Langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit
Der Startschuss für die langjährige Zusammenarbeit mit Daiichi Sankyo Europe fiel bereits 2017. Als erstes Projekt übernahm SOCOTEC Building Solutions in der Europazentrale in München die Planung eines Teils der Büroräume im Erdgeschoss, um auf dieser Fläche eine neue Kantine zu schaffen. Es folgte die Umgestaltung des Eingangsbereichs, für den die Archi­tekten skulpturenartige Elemente entwarfen.

Der bislang anspruchsvollste Auftrag in dem 6.000 qm großen Bürogebäude bestand darin, kleinere Büroräume, insgesamt 800 qm, in einen offenen und technologisch fortschrittlichen Büroraum umzuwandeln: den Digital Innovation Hub. Dabei fungiert Hochtechnologie als Schlüssel zur Nutzung dieses Raums.

Architektin Alfonso Pizarro hebt die zentralen Aspekte der komplexen Planung hervor: „Um dem Raum ein filigranes und fließendes Aussehen zu verleihen, haben wir eine Zwischendecke aus vertikalen, gebogenen Holzlamellen entwickelt und die Besprechungsräume mit Glastrennwänden abgegrenzt. Diese Lamellen lenken den Blick auf das konfigurierende Element des Raums, ohne die Raumhöhe optisch zu verringern: einen verglasten Zylinder, der als zentraler Besprechungsraum dient. Anfang letzten Jahres wurde der Digital Innovation Hub um einen weiteren Konferenzbereich erweitert. Zu diesem Zweck wurde die ungenutzte Sporthalle umgebaut.“

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Projekte basiert auf der hervorragenden interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Architekten, den kooperierenden Unternehmen sowie den Bau- und Installationsfirmen. Ein wesentlicher Beitrag lag zudem in der engen Abstimmung mit den Fachplanern für Technische Gebäudeausrüstung von SOCOTEC Building Solutions sowie im Vertrauen und der konstruktiven Unterstützung seitens des Bauherrn.