ESG, Nachhaltigkeit

STRABAG realisiert Infrastruktur für Großbatteriespeicherpark in Waltrop

Start der Erschließungsarbeiten

Waltrop, 23.09.2026

Die STRABAG AG übernimmt die Errichtung der Infrastruktur für den Bau und Betrieb des Batterieparks Waltrop, eines der größten Batteriespeicherprojekte Deutschlands. Die von der Trianel Batteriepark Waltrop GmbH & Co. KG (TBW) entwickelte Anlage soll mit einer geplanten Leistung von rund 900 MW und einer Speicherkapazität von etwa 1.800 MWh einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilisierung, zum Engpassmanagement sowie zur Flexibilisierung des Strommarktes leisten. Die Inbetriebnahme des Projekts ist für die zweite Jahreshälfte 2028 vorgesehen. Mit dem Spatenstich wurde am 21.09.2026 der erste Meilenstein des Baus gefeiert.

„Mit dem Batteriepark Waltrop entsteht eine zentrale Infrastruktur für die nächste Phase der Energiewende. Mit dem heutigen Spatenstich wird aus der Planung nun sichtbare Realität“, sagt Manuel Eck, Geschäftsführer, Trianel Batteriepark Waltrop GmbH & Co. KG.

STRABAG verantwortet die Erschließung der Gesamtfläche und schafft damit die Voraussetzungen für den Bau und Betrieb des Batteriespeicherparks. Zum Leistungsumfang gehören außerdem die schlüsselfertige Errichtung der zugehörigen Gebäude des 380-kV-Umspannwerks sowie die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur für dessen Bau und Betrieb.

„Großbatteriespeicher sind ein wesentlicher Baustein für ein nachhaltiges Energiesystem. Die notwendige Infrastruktur bildet dabei eine Grundlage für ihren erfolgreichen und langfristigen Betrieb. Wir freuen uns daher sehr, am Großbatteriespeicherpark in Waltrop unser Know-how einzubringen und den Ausbau einer zukunftsweisenden Energieinfrastruktur zu unterstützen“, so Thomas Nyhsen, Vorstandsmitglied STRABAG AG.

Anspruchsvolle Baulogistik

Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Lage des Projekts im Hafenumfeld. Während der Bauausführung wird die Zugänglichkeit einer das Gelände querenden Pipeline sichergestellt. Ebenso werden laufende Hafenaktivitäten, die Nutzung der Infrastruktur für Schwerlasttransporte sowie die Freihaltung von Maststandorten bestehender Höchstspannungsleitungen berücksichtigt. Auch vorhandene Grundwasser-Messstellen werden in die Bauabläufe integriert.

Weiterführende Informationen

https://www.strabag.de