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NHW bringt Zukunftsthemen der Stadt- und Immobilienentwicklung auf die Expo Real

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) bietet bei ihrem Auftritt auf der Expo Real 2026 in München ein umfangreiches Fachprogramm. In sechs Gesprächsrunden mit Experten aus Politik und Wirtschaft sowie namhaften Referenten aus der Branche geht es um die Zukunft der Stadt, schnelleres Bauen, die wirtschaftliche Bedeutung von Stadtentwicklung, bezahlbare Mieten, die Wärmewende und […]

München, 19.08.2026

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) bietet bei ihrem Auftritt auf der Expo Real 2026 in München ein umfangreiches Fachprogramm. In sechs Gesprächsrunden mit Experten aus Politik und Wirtschaft sowie namhaften Referenten aus der Branche geht es um die Zukunft der Stadt, schnelleres Bauen, die wirtschaftliche Bedeutung von Stadtentwicklung, bezahlbare Mieten, die Wärmewende und die Perspektiven der Projektentwicklung im Rhein-Main-Gebiet.

Die NHW hat erneut interessante Themen und Podiumsteilnehmer für das Programm auf die Beine gestellt. Angefragt ist unter anderem Bundesbauministerin Verena Hubertz. Aus Hessen hat Staatssekretärin Ines Fröhlich aus dem Wirtschaftsministerium ihr Kommen angekündigt. GdW-Präsident Axel Gedaschko wird dabei sein ebenso wie VdW-Verbandsdirektor Dr. Axel Tausendpfund und ZIA-Hauptgeschäftsführerin Aygül Ökzan. Auch die kommunale Seite wird mit Bürgermeister Andreas Bruszynski aus Offenbach und Planungsdezernent Dr. Marcus Gwechenberger aus der Nachbarstadt Frankfurt prominent vertreten sein. Die Geschäftsführung der NHW wird auf den Fachpodien mitdiskutieren und auch der designierte Nachfolger des Leitenden Geschäftsführers Dr. Thomas Hain, Daniel von Schamann von der Münchner Wohnen, gibt auf einem der Podien seinen Einstand. Thomas Ranft vom Hessischen Rundfunk wird die Gespräche moderieren.

Die Zukunftsstadt und der Turbo fürs Bauen

Die Zukunft der Stadt steht im Mittelpunkt des ersten Fachgesprächs am 5. Oktober. Unter dem Titel „Die Zukunftsstadt – vernetzt, klimafit, lebenswert“ geht es um die Frage, wie Städte und Gemeinden mit Digitalisierung, Klimawandel und gesellschaftlichem Wandel umgehen können. Im Fokus stehen digitale Infrastruktur, intelligente Vernetzung, klimaangepasste Planung und soziale Teilhabe. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, Wissenschaft und Stadtentwicklung diskutieren darüber, welche Ansätze bereits funktionieren und wo neue Formen der Zusammenarbeit notwendig sind.

Direkt anschließend rückt die zentrale Frage der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik in den Mittelpunkt: „Turbo fürs Bauen – wie wir schneller zu Wohnraum kommen“. Angesichts des hohen Wohnungs- und Infrastrukturbedarfs geht es um die Voraussetzungen für schnellere und effizientere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Diskutiert werden unter anderem das „Baupaket Hessen“, Digitalisierung, Baustandards und Genehmigungsprozesse sowie die Frage, wie politische, wirtschaftliche und planerische Akteure gemeinsam zu mehr Tempo beim Bauen beitragen können.

Was Stadtentwicklung wirtschaftlich bewirkt

Mit einem ökonomischen Blick auf Stadtentwicklung beschäftigt sich am Nachmittag das Fachgespräch „Investieren in Stadt – warum Stadtentwicklung Zukunft schafft“. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse einer Studie des Verbands DIE STADTENTWICKLER gemeinsam mit DIW Econ. Im Zentrum steht die Frage, welche wirtschaftlichen Effekte Investitionen in Stadtentwicklung entfalten können. Dabei geht es nicht nur um die unmittelbaren Folgen öffentlicher Investitionen. Diskutiert werden auch deren Bedeutung für private Investitionen, Beschäftigung, Wohnungsbau und die Entwicklung attraktiver und zukunftsfähiger Standorte. Landespolitik, Wirtschaftsforschung, kommunale Praxis, Baukultur und Wohnungswirtschaft bringen unterschiedliche Perspektiven auf die Frage ein, wie Stadtentwicklung zum Motor wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung werden kann.

Bezahlbarer Wohnraum zwischen Markt und Förderung

Am zweiten Messetag widmet sich die NHW einem der drängendsten Themen der Wohnungswirtschaft: „Bezahlbar wohnen – Wer finanziert die Mieten von morgen?“ Steigende Baukosten, hohe Zinsen und wachsende Anforderungen an Neubau und Bestand setzen die Branche unter Druck. Zugleich bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum hoch. Die Gesprächsrunde beleuchtet deshalb die Rolle staatlicher Förderung und die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen dauerhaft bezahlbare Mieten möglich bleiben. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Marktbedingungen, Förderinstrumente und die unterschiedlichen Interessen von Politik, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft.

Wärmewende als soziale Frage

Wie sich Klimaschutz und bezahlbares Wohnen miteinander verbinden lassen, diskutiert die von der NHW mitinitiierte Initiative Wohnen.2050 in ihrem Fachgespräch „Wärmewende in der sozialen Wohnungswirtschaft. Klimaneutralität als Fundament für bezahlbares Wohnen.“ Die Transformation der Wärmeversorgung stellt Wohnungsunternehmen vor erhebliche technische, finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Gleichzeitig bietet die Wärmewende die Chance, Versorgungskonzepte neu zu denken und Kooperationen zwischen Wohnungswirtschaft, Energiewirtschaft und öffentlicher Hand auszubauen. Im Fokus stehen deshalb neben den Kosten und regulatorischen Anforderungen auch neue technische Lösungen und Partnerschaften.

Rhein-Main als Labor der Projektentwicklung

Zum Abschluss des Fachprogramms richtet die NHW den Blick auf ihre Heimatregion. Unter dem Titel „Rhein-Main baut Zukunft – Chancen und Konflikte der Projektentwicklung“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Immobilienbranche über die Perspektiven einer der dynamischsten Wachstumsregionen Deutschlands. Flächenknappheit, steigende Anforderungen, lange Genehmigungsprozesse und der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum treffen hier auf eine hohe Nachfrage nach neuen Wohnungen und Quartieren. Die Runde fragt deshalb, wie Projektentwicklung unter diesen Bedingungen gelingen kann und welche Strategien für nachhaltige, bezahlbare und zukunftsfähige Quartiere erforderlich sind.

Von Start-ups bis Networking

Ergänzt wird das Fachprogramm durch die hubitation finals 2026. Der Start-up-Accelerator der NHW bringt bereits zum fünften Mal junge Unternehmen und die Wohnungswirtschaft auf der Expo Real zusammen. Vier Start-ups präsentieren gemeinsam mit ihren Praxispartnern entwickelte Pilotprojekte vor Publikum und einer Fachjury. Damit verbindet die NHW die Diskussion über die Zukunft der Branche mit konkreten Innovationen aus der Start-up-Szene. Den Abschluss des Messeauftritts bildet am 6. Oktober der traditionelle „Hessen-Treff“ auf dem NHW-Stand. Er bietet Gelegenheit für Networking und den informellen Austausch über die Themen und Debatten der Expo Real.

Die Fachgespräche, hubitation finals und der Hessen-Treff finden am 5. und 6. Oktober 2026 auf dem Messestand der NHW in Halle C1, Stand 440, statt. Details zum Programm auf www.nhw.de/exporeal.

Weiterführende Informationen

https://www.nhw.de