Immobilieninvestmentmarkt Frankfurt: Volle Deal-Pipeline verspricht mehr Umsatz im neuen Jahr
Im Jahr 2025 wurden laut Savills etwa 733 Mio. Euro am Frankfurter Immobilieninvestmentmarkt umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 45 %. Im Vergleich zum 10-Jahresmittel fiel der Umsatz sogar 86 % geringer aus. In den letzten zwölf Monaten hat Savills etwas mehr als 20 Transaktionen registriert, was einem Rückgang von 15 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Spitzenrenditen für Büros und Geschäftshäuser lagen Ende Dezember bei 4,5 % bzw. 4,3 % und sind damit unverändert gegenüber dem Vorquartal und ebenfalls unverändert gegenüber dem Vorjahreswert.
Karsten Nemecek, Deputy CEO Germany und verantwortlich für den Bereich Capital Markets, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „In keiner anderen Stadt ist die Deal-Pipeline so voll wie in Frankfurt. Wie in allen anderen Städten ziehen sich die Prozesse aber auch hier in die Länge, so dass die Zahl der Abschlüsse zum Jahresende noch gering blieb. Gleichwohl rechnen wir angesichts einiger weit vorangeschrittener Prozesse mit einem baldigen Anstieg des Transaktionsvolumens. Darüber hinaus stimmt optimistisch, dass nicht nur die Zahl der Prozesse gestiegen ist, sondern auch die Qualität der Objekte, die verkauft werden sollen. Solche Produkte stoßen nicht nur bei privaten Kapitalquellen, sondern auch bei einigen institutionellen Investoren auf Interesse.“
Mit einem Transaktionsvolumen von 410 Mio. Euro haben Büroimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz beigetragen, gefolgt von Wohnimmobilien* (ca. 230 Mio. Euro) und Handelsimmobilien (ca. 40 Mio. Euro).
* Nur Objekte mit mindestens 50 Wohneinheiten
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