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Düsseldorfs Büromarkt mangelt es 2025 an kleinen Gesuchen

Leerstandsquote könnte bei 11,3 Prozent ein Plateau erreicht haben

Düsseldorf, 12.01.2026

Zum Ende des Jahres 2025 ist dem Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt die Puste ausgegangen. Nur noch 45.600 m² und damit der niedrigste Quartalswert des Jahres kamen hinzu, sodass das Jahr mit insgesamt 229.100 m² abgeschlossen wurde – neun Prozent weniger als im Vorjahr. Auf das Düsseldorfer Stadtgebiet entfielen dabei 212.500 m². Auch die Zahl der Anmietungen sank im Jahresvergleich von 458 auf 398.

Vor allem die beiden kleinsten Größenklassen unter 500 m² und von 500 m² bis 1.000 m² verzeichneten bis zu 20 Prozent weniger Abschlüsse und bis zu 24 Prozent weniger Flächenumsatz. Konstant zum Vorjahr warnen hingegen die größeren Abschlüsse mit neun im Segment zwischen 2.500 m² und 5.000 m² sowie zwei Anmietungen zwischen 5.000 m² und 10.000 m². „Bereits das zweite Jahr in Folge gab es keine Großanmietung mit mehr als 10.000 m² in Düsseldorf. Das schränkt die Dynamik der NRW-Landeshauptstadt spürbar ein und sorgt dafür, dass Düsseldorf diesmal an der 250.000-m²-Marke scheitert“, sagt Marcel Abel, Geschäftsführender Direktor und Niederlassungsleiter JLL Düsseldorf.

In der Rangliste der zehn größten Deals kam im vierten Quartal nur noch die Anmietung von 3.100 m² durch Adesso im Airpark im Teilmarkt Flughafen hinzu, sodass die Landesbank Hessen-Thüringen mit 7.800 m² im Heylo am Kennedydamm der Einzelabschluss mit dem höchsten Flächenumsatz bleibt. Dahinter folgen Galeria mit 6.800 m² im rwi4 in der Völklinger Straße 4 sowie die Stadtentwässerung Düsseldorf mit 4.600 m² im benachbarten Pandion Officehome Rise. Im Vergleich der Teilmärkte konnte sich die City mit 35.600 m² mit 100 m² Vorsprung vor dem Teilmarkt Flughafen an die Spitze setzen. Erst mit größerem Abstand folgt der Central Business District mit 22.900 m².

„Zumindest eine kleine Pause hat die Preisschraube zum Ende des Jahres eingelegt und ist bei einer Spitzenmiete von 46 Euro verharrt, nachdem das Jahr bei 43,50 Euro gestartet war und schrittweise zugelegt hatte“, sagt Abel. Er geht davon aus, dass der Wert in diesem Jahr auf 48 Euro steigen könnte. Parallel dazu hat auch die Leerstandsquote von 10,6 Prozent auf nun 11,3 Prozent angezogen. Hier erwartet Abel aber, dass nun ein Sattel erreicht wurde.

Quelle: JLL