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Achtsamkeit trifft Historie: Vastu-Architektur belebt traditionsreiches Hotel-Ensemble in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten, 28.01.2026
Luftaufnahme vom Hotel Wilhelmshof am Bodden

Ribnitz-Damgarten – In der Immobilienwirtschaft gewinnen spezialisierte Betreiberkonzepte, die über die reine Beherbergung hinausgehen, stetig an Bedeutung. Ein aktuelles Beispiel am Tor zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zeigt nun, wie historische Bausubstanz durch ganzheitliche Architekturprinzipien für den modernen Wellness-Tourismus neu positioniert werden kann: Der „Wilhelmshof“ in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten.

Symbiose aus Denkmalpflege und Vastu-Prinzipien

Das im Stadtzentrum gelegene Ensemble verbindet unterschiedliche Epochen der Baugeschichte. Es besteht aus einem rund 300 Jahre alten Vorderhaus, einem ehemaligen Speichergebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie einem ergänzenden Anbau aus dem Jahr 1992.

Die Besonderheit des Objektes liegt jedoch in seiner konzeptionellen Ausrichtung: Sämtliche Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen wurden nach dem Vastu-Prinzip (dem ayurvedischen Pendant zum Feng Shui) durchgeführt. Die Planung erfolgte unter der Leitung von Mark Rosenberg, Leiter der Europäischen Akademie für Ayurveda. Ziel dieses Ansatzes ist es, durch die Berücksichtigung von Lichtführung, Raumproportionen und natürlichen Materialien eine Atmosphäre zu schaffen, die Regeneration und Wohlbefinden der Gäste aktiv unterstützt.

Markttrend: Gesundheits- und Achtsamkeitstourismus an der Küste

Die touristische Nachfrage in Mecklenburg-Vorpommern differenziert sich zunehmend. Während klassische Seebäder weiterhin hohe Frequenzen verzeichnen, suchen Reisende vermehrt nach Rückzugsorten mit inhaltlichem Tiefgang. Mit zehn individuell gestalteten Zimmern, einem großzügigen Seminarraum im Speicher-Dachgeschoss sowie professionellen Ayurveda-Behandlungsräumen bedient der Wilhelmshof genau dieses Segment des „sanften Tourismus“.

Ein ca. 1.000 m2 großer Garten mit Kräutergarten und Obstbäumen unterstreicht das ganzheitliche Konzept, das auch in der Gastronomie durch eine maritime „Wohnküche“ mit Fokus auf saisonale und ayurvedische Kulinarik gelebt wird.

Zukunftspotenzial für Investoren und Betreiber

Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht bietet das Objekt neben dem etablierten Betrieb zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. Durch die Umnutzung bestehender Praxisflächen lässt sich die Kapazität um bis zu vier weitere Zimmer erweitern. Mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 1.216 m2 auf einem ca. 1.244 m2 großen Grundstück stellt das Ensemble ein charakterstarkes Investment in einer Region mit stabiler Wertentwicklung dar.

Die Nähe zum Saaler Bodden und die gute Erreichbarkeit der Hansestädte Rostock und Stralsund sowie der Metropole Berlin machen den Standort für überregionale Betreibergruppen und Privatinvestoren gleichermaßen attraktiv.