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NRW-Wohnungswirtschaft übergibt Spendenscheck für Wasserprojekt in Namibia

Düsseldorf, 03.02.2026
V.l.n.r.: 32.000 Euro steht auf dem symbolischen Spendenscheck, den Alexander Rychter, VdW-Verbandsdirektor, an Johanna Drach, DESWOS-Geschäftsführerin, im Beisein von Petra Eggert-Höfel, DESWOS-Vorstandsvorsitzende, überreichte.

der VdW Rheinland Westfalen hat im Rahmen der Initiative „Gemeinsam Wasser schenken – die Wohnungswirtschaft für Namibia” einen Spendenscheck in Höhe von 32.000 Euro an die DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. übergeben. Mit der Unterstützung wird das Projekt „Wasser für Omatjete” in der namibischen Region Erongo gefördert.

„Namibia ist derzeit von der schlimmsten Dürre seit 100 Jahren betroffen. Monatelang ausbleibender Regen führt zu akutem Wassermangel, insbesondere in ländlichen Regionen. Die Ernährungssicherheit vieler Menschen ist gefährdet, nachhaltige landwirtschaftliche Lösungen sind dringend erforderlich”, schildert Johanna Drach, Geschäftsführerin der DESWOS.

Das Projekt „Wasser für Omatjete” setzt genau hier an: In der gleichnamigen Siedlung sowie in umliegenden Dörfern wird gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation und NGO Sustainable House Foundation der Zugang zu Wasser verbessert. Kern des Projekts ist die Anlage eines rund zwei Hektar großen sogenannten „Food Forest” nach den Prinzipien der Permakultur.

„Eine funktionierende Wasserversorgung ist für moderne Zivilisationen überlebenswichtig und sichert den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir sind stolz auf die VdW-Spendenpartnerschaft mit DESWOS. Sie zeigt einmal mehr: Auf die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in NRW ist Verlass”, sagt Petra Eggert-Höfel, Vorstandsvorsitzende der DESWOS. „Mit der Übergabe der Spende wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wasserversorgung und Ernährungssicherheit in der Region Erongo geleistet.”

Mit den Spendengeldern wurden unter anderem der Bau von Wassertanks, die Installation eines Bewässerungssystems sowie Schutzmaßnahmen für die Anbauflächen durchgeführt. Durch die klimaschonende Bewirtschaftung sollen Bodenfruchtbarkeit und Erträge langfristig gesichert werden. Die Ernte aus dem „Food Forest” kommt mehr als 500 Kleinbauern und -bäuerinnen sowie Suppenküchen, Schulen und Kitas mit rund 1.000 Kindern zugute. Gleichzeitig dient die Anbaufläche als Lern- und Demonstrationsort für nachhaltige Landwirtschaft für Schulen, Universitäten und lokale Produzentinnen und Produzenten.