REM CAPITAL zieht positive Bilanz 2025: Über 450 Förderprojekte erfolgreich begleitet
Anspruchsvolles Förderumfeld in 2025: politische Unsicherheit, steigende Regulierung und höhere Prüfanforderungen / Starke Bilanz trotz Gegenwind: Betreutes Geschäftsvolumen von rund 2,7 Mrd. Euro / Knapp 300 Tsd. Tonnen CO2 eingespart / Branchenschwerpunkte: Immobilien, Food & Beverage, Chemie und IT-Dienstleister
Das Förderjahr 2025 war für Unternehmen von Unsicherheit, regulatorischen Anforderungen und einer wachsenden Komplexität der Förderverfahren geprägt. REM CAPITAL konnte sich in diesem Umfeld trotzdem behaupten und zieht eine positive Bilanz: Im Jahr 2025 begleitete das Unternehmen über 450 Förder- und Finanzierungsprojekte von Unternehmen in ganz Deutschland. Das Geschäftsvolumen in den Projekten betrug insgesamt rund 2,7 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Förderquote lag, abhängig von der Projektcharakteristik, zwischen 10 und 20 Prozent.
Besonders gefragt war die Expertise von REM CAPITAL in den Bereichen Immobiliensanierung, Food & Beverage, Chemie sowie bei IT-Dienstleistern. Zu den herausragenden Vorhaben zählten unter anderem großvolumige energetische Sanierungen von Wohnimmobilienportfolios sowie die strategische Neuausrichtung der Unternehmensfinanzierung im Automobilumfeld. Bei all diesen Projekten spielten Fördermittel eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Umsetzung.
Auch aus ökologischer Sicht entfalteten die begleiteten Projekte große Wirkung: Durch die realisierten Vorhaben reduziert sich der jährliche CO2-Ausstoß um rund 291.000 Tonnen. Da nicht bei allen Projekten belastbare Berechnungen vorlagen, dürfte das tatsächliche Einsparpotenzial spürbar darüber hinausgehen.
Komplexe Rahmenbedingungen prägten das Förderjahr
Geprägt wurde das Jahr 2025 durch den Regierungswechsel, verzögerte Haushaltsbeschlüsse sowie eine deutlich gestiegene Prüf- und Dokumentationstiefe seitens der Förderstellen. Fördermittel mussten nicht nur erfolgreich beantragt, sondern zunehmend auch prüfungs- und bestandsfest strukturiert werden.
„Das vergangene Jahr war von hoher Unsicherheit geprägt, wodurch viele Unternehmen vor grundlegenden strategischen Entscheidungen standen“, sagt Oliver Scheil, Vorstand von REM CAPITAL. „In diesem Umfeld wären zahlreiche Investitionen ohne Fördermittel kaum umsetzbar gewesen.“
Unterschiedliche Prüfmaßstäbe als größte Herausforderung
Als besonders herausfordernd erwiesen sich 2025 die teils stark unterschiedlichen Prüfintensitäten der Förderstellen, selbst bei vergleichbaren Anträgen. Risiken ergaben sich vor allem dann, wenn Förderanträge ohne professionelle Begleitung gestellt oder Experten zu spät eingebunden wurden. Die Folgen reichten von nicht ausgeschöpften förderfähigen Kosten über abgelehnte Anträge bis hin zu schwerwiegenden Fehlern wie einem vorzeitigen Projektbeginn.
„Die Erfahrungen aus 2025 zeigen, wie entscheidend Struktur und Timing in der Fördermittelbeantragung sind“, betont Jan Bewarder, Vorstand von REM CAPITAL. „Viele Fehler lassen sich später nicht mehr korrigieren und kosten Unternehmen bares Geld.“
Ausblick 2026: Rückenwind durch volle Fördertöpfe
Mit Blick auf 2026 erwartet REM CAPITAL eine schrittweise Rückkehr der Planungssicherheit. Umfangreiche Investitionsprogramme, wie der Deutschlandfonds und die Hightech Agenda, sowie gut gefüllte Fördertöpfe eröffnen Unternehmen ein strategisches Zeitfenster. Gleichzeitig zeichnet sich im Jahresverlauf eine grundlegende Reform der Immobilienförderung ab. Für Unternehmen bedeutet das: Wer von den bestehenden Programmen profitieren will, muss jetzt handeln – und sich zugleich frühzeitig auf neue Förderstrukturen einstellen.
Parallel ist davon auszugehen, dass Förderstellen ihre Prüfprozesse weiter verschärfen und Antragsverfahren noch zeitintensiver werden. Neben der Einhaltung formaler Vorgaben gewinnt daher zunehmend auch die Kenntnis der gängigen Spruchpraxis der Förderstellen an Bedeutung. Eine frühzeitige und strukturierte Förderstrategie ist daher entscheidend, um sowohl die Möglichkeiten der aktuellen Förderwelt voll auszuschöpfen als auch für kommende Programme optimal vorbereitet zu sein.
