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Rahmenvereinbarung für Zirkularität bis 2032: Tegel Projekt GmbH beauftragt Concular für kreislaufgerechtes Bauen in Berlin TXL

Berlin, 24.02.2026
So soll er aussehen: Der umgebaute Flughafen Berlin-Tegel in der Visualisierung

Planungssicherheit für die nachhaltige Transformation in der Urban Tech Republic: Mit der Vereinbarung bindet die Landesgesellschaft den Zirkularitäts-Spezialisten als strategischen Partner für das 500-ha-Areal des ehemaligen Berliner Flughafens Tegel:

  • Concular begleitet zirkuläre Bauprozesse des Großprojekts Berlin TXL vom Bestandserhalt über die Planung bis zur Sanierung und Neubau
  • Concular setzt bei der Umsetzung zirkulärer Prozesse in Großprojekten dieser Art auf eine ganzheitliche Vertragsgestaltung, bestehend aus strategischer Beratung, digitaler Plattform und Koordination relevanter Stakeholder
  • Blaupause für die Wirtschaftlichkeit von Großprojekten: Zirkularität wirkt als wirtschaftlich belastbarer Standard mit Vorbildcharakter

Der ehemalige Berliner Flughafen Tegel wird zum nachhaltigen Forschungs- und Industriepark mit angeschlossenem Wohnviertel. Damit entsteht eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Concular begleitet die Transformation als strategischer Partner. Das Ziel ist klar: In Berlin TXL soll zirkuläres Bauen eine zentrale Rolle spielen. 

Concular übernimmt das Aufsetzen sowie die Umsetzung zirkulärer Prozesse. Von der Transformation des Bestands bis zum Neubau, von der Planung bis zur Wiederverwendung.

Zirkularität im Maßstab eines Großprojekts

Gerade bei Projekten dieser Größenordnung zeigt sich, ob Kreislaufwirtschaft mehr ist als ein Schlagwort. In Berlin TXL geht es um riesige Materialmengen aus Bestandsgebäuden wie Terminal D oder dem Parkhaus P2. Diese Materialien werden systematisch erfasst, ökologisch bewertet und rechtssicher in neue Stoffkreisläufe überführt. Priorität hat hierbei immer die Wiederverwendung der Materialien direkt vor Ort, im Projekt Berlin TXL.

Das erfordert Struktur, Erfahrung und belastbare Prozesse. Concular verbindet digitale Plattformtechnologie mit operativer Expertise vor Ort. So lassen sich Anforderungen aus Denkmalschutz, Schadstoffmanagement und öffentlichem Baurecht frühzeitig berücksichtigen – und Zielkonflikte vermeiden.

Ganzheitliche Begleitung von der Strategie bis zur Umsetzung

„Wir begleiten dieses Vorhaben nicht nur punktuell, sondern bieten einen ganzheitlichen Ansatz für die Integration zirkulärer Maßnahmen im gesamten Projektverlauf“, erklärt Conculars Projektleiter Lenard da Costa Kurek. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine Rahmenvereinbarung mit der Tegel Projekt GmbH: Das Unternehmen deckt darin die gesamte Wertschöpfungskette des zirkulären Bauens ab: von der strategischen Beratung über digitale Erfassung und Planung bis zur operativen Umsetzung.

Dazu gehören die Entwicklung von Re-Use-Strategien, die Integration einschlägiger Standards wie DIN SPEC 91484 und 91525 sowie die Moderation aller beteiligten Akteure. Über Pre-Deconstruction Audits werden Gebäude digital erfasst, Bauteile bewertet und ihr Wiederverwendungspotenzial sowie CO₂-Restwerte ermittelt. Concular begleitet Planer:innen und Architekt:innen bei Ausschreibungen, Entwürfen und der Integration von Re-Use-Materialien in BIM-Modelle. Ergänzend entstehen Konzepte für Lager- und Logistiklösungen wie Urban Mining Hubs zur Zwischenlagerung, Aufbereitung und Weitervermarktung von Bauteilen.

Digitale Steuerung schafft Transparenz und Verlässlichkeit

Herzstück der Umsetzung ist die Concular-Plattform. Über Jahre erhobene Daten zur Materialien, Montage und Umweltwirkungen werden hier automatisiert ausgelesen und Gebäude und Materialien lückenlos dokumentiert. Die Plattform erstellt Ökobilanzierungen und Reportings für Zertifikate, berechnet also CO₂-Einsparungen und macht Wiederverwendungspotenzial in Echtzeit sichtbar. Schon in der Planungsphase stehen wertvolle Informationen zur Verfügung für nachhaltige Entscheidungen im Entwurf. So entsteht Transparenz – nicht nur für ökologische Effekte, sondern auch für wirtschaftliche Entscheidungen. Zirkularität wird messbar, steuerbar und belastbar.

Berlin TXL als Blaupause für die Bauwirtschaft

In Berlin TXL  zeigt Concular, wie Kreislaufwirtschaft im industriellen Maßstab funktioniert. Mit Erfahrung aus über 900 Projekten – darunter auch das Quartier RothNEUsiedl in Wien – einem maßgeschneiderten Organisationskonzept und einer langfristigen Partnerschaft. Rückbau und Neubau greifen ineinander, Ressourcen werden geschont, Standards gesetzt.

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Weiterführende Informationen

https://concular.de/zirkulares-bauen-in-tegel/