43:0-Beschluss in Frankfurt (Oder): Weg für Milliardenprojekt für KI-Rechenzentrum frei
SolWo Group positioniert Brandenburg als Standort für AI- und Digitalinfrastruktur
Mit einem einstimmigen Beschluss (43:0) hat die Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder) den Weg für eines der größten Infrastrukturprojekte für digitale und KI-Anwendungen in Ostdeutschland freigemacht. Die von der SolWo Group entwickelte Initiative „Frankfurt Data FFO AI“ sieht den Aufbau eines Rechenzentrumscampus für KI- und Cloud-Anwendungen im Berliner Raum vor. In der Endausbaustufe ist eine Gesamtanschlussleistung von etwa 350 MW vorgesehen.
Breite politische Unterstützung
Das klare Abstimmungsergebnis unterstreicht die außergewöhnlich breite politische Unterstützung für das Vorhaben und sendet ein starkes Signal an internationale Investoren. „Die einstimmige Entscheidung der Stadt Frankfurt (Oder) ist ein außergewöhnlicher Vertrauensbeweis und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Aufbau digitaler Infrastruktur in Deutschland. Wir sehen darin die Grundlage für den Aufbau eines skalierbaren KI-Standorts mit internationaler Perspektive“, erklärt Senol Ince, geschäftsführender Gesellschafter der SolWo Group.
Aufbau einer AI-Infrastrukturplattform im Berliner Raum
Mit dem Projekt „Frankfurt Data FFO AI“ verfolgt die SolWo Group den Aufbau eines großskaligen Rechenzentrumscampus für KI- und Cloud-Anwendungen. Der Standort profitiert von seiner Nähe zur Hauptstadtregion Berlin sowie von vorhandener Energie- und Netzinfrastruktur. Im Fokus stehen:
- Energieanbindung auf Übertragungsnetzebene
- Skalierbare Campusstruktur für mehrere Ausbauphasen
- Integration von Energie-, Speicher- und Wärmekonzepten
- Nutzung der entstehenden Abwärme für kommunale Infrastruktur
Das Projekt adressiert die steigende Nachfrage nach Rechenleistung im Zuge der dynamischen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Geschäftsmodellen.
Sicherheit als Standortfaktor
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Umsetzung moderner Sicherheitsarchitekturen für den Schutz kritischer digitaler Infrastruktur. Damit schafft der Standort die Voraussetzungen für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an Datensicherheit und Compliance.
SOLWO Group: Plattform für komplexe Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte
Die Entwicklung des Projekts basiert auf der langjährigen Erfahrung der SOLWO Group in der Realisierung großvolumiger und genehmigungsintensiver Vorhaben. Zu den aktuellen Referenzprojekten zählen: Königspark (Brandenburg): Baurechtsentwicklung für über 550.000 m² BGF – Brandenburg an der Havel: Bewirtschaftung sicherheitskritischer Liegenschaften für staatliche Nutzer über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Oranienburg: Revitalisierung und Veräußerung des „Hotel an der Havel“ an den Landkreis Oberhavel – Ludwigsfelde: Entwicklung eines Wohnquartiers mit rund 130 Einheiten bis 2026.
Diese Projekte verdeutlichen die Fähigkeit der Gruppe, komplexe Entwicklungsprozesse erfolgreich zu
strukturieren und umzusetzen.
Strategische Weiterentwicklung zur Infrastrukturplattform
Mit dem Einstieg in die digitale Infrastruktur erweitert die SolWo Group ihr Geschäftsmodell gezielt
um wachstumsstarke Zukunftsfelder.
„Wir entwickeln uns von einem klassischen Projektentwickler hin zu einer Plattform für großskalige
Infrastrukturprojekte. Der Fokus liegt dabei auf Standorten mit hoher Komplexität, begrenzten Ressourcen und strategischer Bedeutung“, so Ince weiter. Im nächsten Schritt sollen technische Planung und Infrastrukturkonzept weiter konkretisiert werden. Ziel ist es, den Standort Frankfurt (Oder) langfristig als leistungsfähigen Knotenpunkt für digitale Infrastruktur in Europa zu etablieren.
