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Cureus baut Portfolio weiter aus – erstes Quartal 2026 belegt operative Stärke und Nachhaltigkeit

Hamburg, 14.04.2026
  • Baubeginn für 163 Pflegeplätze
  • Fertigstellung von 438 Pflege- und Wohneinheiten sowie einer Kita
  • bulwiengesa-Analyse bestätigt Marktführerschaft bei Seniorenimmobilien
  • Erhalt von 10 DGNB-Silber-Zertifikaten, Erweiterung DGNB-Basiszertifikat auf Silberstatus
  • Ankauf neuer Grundstücke und Verkauf eines Standortes an Swiss Life Asset Managers
  • Beitritt zum BFW Landesverband Nord
  • Projekt Wohncarrée Salzmann als „Green Project“ beim Deutschen Immobilienpreis nominiert
  • Gezielte Grundstücksakquise für neue Projekte läuft weiter

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, stellte auch im ersten Quartal 2026 neue und dringend benötigte Pflegekapazitäten in Deutschland fertig und startete mit dem Neubau weiterer Einheiten. So wurden von Januar bis März 2026 438 Einheiten für Pflege und Service-Wohnen sowie eine Kita an verschiedenen Standorten fertiggestellt, der Bau eines neuen Residenzstandorts mit 163 Pflegeplätzen wurde zudem begonnen. Alle neuen Einrichtungen werden zusammen mit unterschiedlichen Betreiberpartnern bewirtschaftet.

„Das Jahr 2026 ist gut gestartet, für die Immobilienwelt und für uns“, resümiert Christian Möhrke, CEO der Cureus, und führt aus: „Die Politik machte im ersten Quartal bereits Schritte in Richtung weiterer Erleichterungen in der Baugesetzgebung und auch die Förderlandschaft zeigte sich wieder investorenfreundlicher, was vermutlich zu einer zarten Marktbelebung bei Immobilienprojektentwicklungen führen wird. Spannend bleibt abzuwarten, welche Agilität die Regierung in Sachen Pflegegesetzgebung zeitnah noch an den Tag legen wird und welche Auswirkungen das auf den Bau neuer Pflegestandorte haben könnte. Mit Blick auf die Cureus sind wir stolz, dass unsere anhaltend hohe Bauleistung und auch die Qualität unserer Immobilien von den Fachleuten von bulwiengesa und DGNB so positiv eingeschätzt werden. Die hohe Akzeptanz unserer Objekte auch bei institutionellen und privaten Investoren ist für uns ebenfalls Ansporn, unseren Kurs fortzusetzen und neue, dringend benötigte Pflegekapazitäten für Deutschland zu schaffen.“

bulwiengesa-Analyse bestätigt erneut Marktführerschaft bei Seniorenimmobilien

Die Spezialisten des Marktdaten- und Analyseinstituts bulwiengesa haben Cureus auch für das Jahr 2025 als den führenden Projektentwickler für Seniorenimmobilien in Deutschland ausgezeichnet. Dies geht aus dem aktuellen Development Monitor des Unternehmens hervor, der halbjährlich eine detaillierte Analyse des deutschen Projektentwicklermarktes abbildet. Cureus führt demnach im vierten Jahr in Folge im Segment.

Erhalt von zehn DGNB-Silber-Zertifikaten, Erweiterung DGNB-Basiszertifikat auf Silberstatus

Im ersten Quartal hat die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) nun zehn Gebäude der Cureus mit dem Zertifikat in Silber als Einzelzertifikat oder bereits im Rahmen der Basiszertifizierung ausgezeichnet. Die Fachleute erkennen damit die hohe nachhaltige Bauqualität nach dem Cureus-Systemansatz unter anderem in den Bewertungsbereichen Umwelt, Soziales, Prozesse und Standort an. Auch hat die DGNB das Ende 2025 ausgestellte Basiszertifikat für künftig entstehende Systempflegeimmobilien der Cureus im ersten Quartal 2026 noch einmal auf die Stufe Silber angehoben.

Ankauf neuer Grundstücke und Verkauf eines Standortes an Swiss Life Asset Managers

Mit dem Ankauf von zwei neuen Projektgrundstücken in Nordrhein-Westfalen erweitert Cureus ihre Projektpipeline zu Jahresbeginn.

Im Rahmen des Verkaufs des Standortes Porta Westfalica-Barkhausen (Nordrhein-Westfalen) geht im ersten Quartal 2026 eine Immobilie Baujahr 2023 mit 112 Plätzen für vollstationäre und Kurzzeitpflege, zehn Einheiten für außerklinische Intensivpflege (AKIP) sowie entsprechenden Serviceeinrichtungen an Swiss Life Asset Managers über.

Beitritt zum BFW Landesverband Nord

Ende März ist die Cureus dem BFW Landesverband Nord e.V. beigetreten, um sich über dieses Netzwerk aus regionalen und überregionalen Immobilienmarktakteuren in dem wichtigsten Kernmarkt der Cureus zu stärken. Damit baut Cureus in dem Verband auch die Gruppe der Mitglieder mit klarem Fokus auf Pflege- und Wohnangebote für Senioren weiter aus.

Projekt Wohncarrée Salzmann als „Green Project“ beim Deutschen Immobilienpreis nominiert

Das sich derzeit bei Cureus im Bau befindende Projekt „Wohncarrée Industriedenkmal Salzmann“ in Kassel wurde zu Jahresbeginn für die Top-10 der Kategorie „Green Project“ beim Deutschen Immobilienpreis 2026 nominiert. Die Bewerbung erfolgte gemeinsam mit der Pecuria GmbH, die an diesem Standort den Einzelvertrieb der Apartments für das Seniorenwohnen vornimmt.

Weiterhin Grundstücksakquise und Immobilienvertrieb

Cureus veräußert weiterhin selektiv Standorte aus dem Portfolio an unterschiedliche Marktteilnehmer, sofern sich Opportunitäten ergeben, um auf diesem Wege gebundene Liquidität zur Realisierung weiterer Projekte zusätzlich freizusetzen. Auch der über Vertriebspartner organisierte Verkauf von Seniorenwohnapartments im Einzelvertrieb an private Anleger gehört nach wie vor zum Kerngeschäft der Gesellschaft.

Darüber hinaus ist das Unternehmen weiterhin in der Grundstücksakquise für neue Projekte aktiv. Der Fokus liegt hier besonders auf Nordrhein-Westfalen; auch Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin bleiben interessant. Gesucht werden vor allem zentral gelegene Grundstücke in Wohn- oder Mischgebieten ab 3.000 m² Größe, die infrastrukturell gut erschlossen sind.

Portfoliostruktur zum Ende des Q1/2026

Immobilienbestand
Der Bestand umfasst nun 77 verpachtete Standorte mit 7.565 Pflegeplätzen, 796 Service-Wohneinheiten und 241 sonstigen Einheiten.

Rund 4.171 Einheiten an 28 Standorten im Bau und in Planung
Im Bau sind derzeit 760 Pflegeplätze und 44 Service-Wohneinheiten an 7 Standorten.

In Planung sind derzeit rd. 2.510 Pflegeplätze, rd. 860 Service-Wohneinheiten und rd. 10 sonstige Einheiten an 21 Standorten. Projekte in Planung sind bereits notariell gesichert.

Über die neu begonnen und fertiggestellten Standorte aus dem ersten Quartal 2026

Cureus stellte auch im ersten Quartal 2026 kontinuierlich weitere Pflegekapazitäten fertig. So entstanden 373 stationäre Pflegeplätze, 18 Pflegeplätze in der Tagespflege, 47 Service-Wohneinheiten und eine Kita an drei Standorten. Begonnen wurde mit dem Bau von 163 stationären Pflegeplätzen an einem weiteren Standort.

Zum Jahresbeginn 2026 konnte mit den Bauarbeiten für die compassio Seniorenresidenz im „Wohncarrée Industriedenkmal Salzmann“ in Kassel (Hessen) begonnen werden. Die Residenz umfasst künftig 163 stationäre Pflegeplätze. Im Zuge des Projekts entstehen derzeit weiterhin in dem denkmalgeschützten Fabrikgebäude auf dem Areal 96 geförderte Wohneinheiten. In den zwei weiteren Gebäudeteilen der Fabrik sind 96 Service-Wohneinheiten zum Einzelvertrieb über Pecuria sowie Flächen für Kultur vorgesehen. Zusätzlich wird das Ensemble künftig durch ein weiteres Wohngebäude mit Gewerbeeinheiten für die Nahversorgung sowie das zu sanierende Fabrikkesselhauses als Gastronomiefläche ergänzt.

In Minden (Nordrhein-Westfalen) wurde im Februar 2026 direkt im Stadtzentrum die neue Marien Residenz für den Betreiber emida fertiggestellt und übergeben. Hier stehen nun 93 Pflegeplätze für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, 19 Service-Wohnungen und ein Kindergarten mit 20 Plätzen sowie entsprechende Serviceeinrichtungen für die Bewohner in einem KfW-40EE-Gebäude zur Verfügung. Rund 90 Arbeitsplätze sind entstanden. Im Objekt gibt es hier auch eine Arztpraxis.

Mit der Fertigstellung des neuen compassio-Residenzstandortes in Osterholz-Scharmbeck bei Bremen (Niedersachsen) konnte ein moderner Komplex aus zwei Gebäuden nach KfW-40NH-Standard an den Betreiber übergeben werden. Hier stehen nun 143 barrierefreie Einzelzimmer für stationäre Dauer- und Kurzzeitpflege, 28 Service-Wohnungen und eine Tagespflege mit 18 Plätzen zur Verfügung. Ebenso sind. Die Pflege- und Wohneinheiten werden derzeit über den Partner Pecuria im Einzelvertrieb an private Anleger veräußert. 

Im März 2026 erfolgte die Fertigstellung und Übergabe der neuen compassio Seniorenresidenz in Merseburg (Sachsen-Anhalt). Mit 137 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege, Restaurant, Friseur, Fußpflege, Pflegebad und Therapieräumlichkeiten ist ein moderner Pflegestandort mit künftig rund 100 neuen Arbeitsplätzen direkt im herzen der Stadt entstanden. Das Gebäude entstand in nachhaltiger Effizienzhaus-40-Bauweise und strebt die DGNB-Zertifizierung in Silber an. 

Bereits im ersten Quartal 2026 konnte wieder auf den Baustellen der Cureus gefeiert: So gab es im Januar 2026 eine Grundsteinlegung für die Amando Seniorenresidenz in Gladbeck-Brauck (Nordrhein-Westfalen) mit 118 Pflegeplätzen. Im März folgte dann der Grundstein für eine weitere Amando Seniorenresidenz in Sterkrade in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) mit 86 Pflegeplätzen.

Geplant und gebaut wird nach Cureus-Systemansatz

Alle Neubauten entstehen entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-40-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.