Bundeshaushalt 2027- Budgetzuwachs im Bereich Bauen und Digitales weisen in die richtige Richtung
Die heute im Kabinett vorgestellten Eckwerte für den Haushalt 2027 zeigen, dass die Budgets sowohl des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen als auch des Bundesministeriums für Digitales in den kommenden Jahren weiter steigen sollen. Das Budget des Bundesbauministeriums soll bis 2027 um rund 400 Mio. Euro steigen, bis 2029/2030 ist ein Budgetzuwachs von aktuell 7,75 Mrd. Euro (2026) auf dann 9,6 Mrd. Euro vorgesehen.
“Die Krise im Wohnungsbau ist längst Realität. Vor diesem Hintergrund ist die bessere finanzielle Ausstattung insbesondere des Bauministeriums zu begrüßen”, so Aygül Özkan, Hauptgeschäftsführerin des ZIA. Die Mittel werden dringend benötigt, um den Wohnungsbau zu beschleunigen, Städte und Gemeinden zu entlasten und Investitionen in eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung voranzubringen. “Der Bedarf wird auch weiterhin sehr hoch sein – auch deshalb ist der Mittelanstieg nicht nur nachvollziehbar, sondern zwingend erforderlich“, so Özkan weiter.
“Mindestens genauso wichtig ist allerdings, mehr Tempo in Planungs- und Genehmigungsverfahren zu bringen – insbesondere durch Standardisierung und Digitalisierung.” Daher fordert der ZIA, dass die Mittel des Digitalministeriums im Schulterschluss mit dem Bauministerium für den dringend notwendigen Ausbau der digitalen Infrastrukturen und digitalen Verwaltung investiert werden.
