Cureus und compassio legen Grundstein für Wohncarrée Korbach mit 150 Pflege- und Wohneinheiten
Rückblick auf die Grundsteinlegung vom 26. Juni 2026 | Zwei moderne Neubauten mit 119 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege, 31 Betreute Wohnungen I Bewohner-Restaurant, Kaminzimmer mit Bibliothek, Friseur, Pflegebad, Therapieräume I Gebäude in nachhaltiger KfW-Effizienzhaus-Bauweise I Pflegespezialist compassio wird Betreiber I Cureus – Spezialist für Pflegeimmobilien ist Investor und Bauherr I Immobilien von Cureus stellen Bedürfnisse der Bewohner in den Mittelpunkt I Fertigstellung Ende 2027 geplant I Ca. 100 neue, krisenfeste Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit entstehen
Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, legte heute gemeinsam mit dem künftigen Betreiber compassio den Grundstein für das Wohncarrées Korbach. Die Zeremonie fand im Beisein von Bürgermeister Stefan Kieweg und dem Erstern Kreisbeigeordneten und Baudezernenten des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Karl-Friedrich Frese, statt. Ebenfalls waren Vertreter der am Bau Beteiligten, aus der Verwaltung sowie von Seiten des Betreibers und der Bauherrin als auch Nachbarn vor Ort. Neben dem eigentlichen Festakt mit feierlicher Versenkung der unter anderem mit einer Tageszeitung, Münzen und Bauunterlagen befüllten Zeitkapsel, wurden den rund 30 Teilnehmern auch vertiefende Informationen zur neu entstehenden Seniorenresidenz und erste Einblicke in die Baustelle präsentiert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Cureus fungiert bei diesem Projekt selbst als Generalunternehmer für die Bauabwicklung. Der Neubau entsteht an der Poststr. 1 und 3 in 34497 Korbach (Hessen).
Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Bauherrin Cureus, zum Projekt: „2025 konnten wir mit der aufwändigen Beräumung des Areals und dem Rückbau der alten Gebäude auf dem ehemaligen Postgelände beginnen. Die anschließenden Erd- und Entwässerungsarbeiten sind plangemäß zügig fortgeschritten. Und der Rohbauunternehmer konnte Ende Mai in einer sorgenfreien Baugrube starten. Nun legen wir den Grundstein nach alter Tradition im Zuge der Gründungsarbeiten. Parallel werden auch die Arbeiten für das Gebäude zum barrierefreien Wohnen aufgenommen, so dass das gesamte Wohncarrée fortan Schritt für Schritt Gestalt annehmen wird. Und wir sind optimistisch, beide Gebäude wie geplant Ende 2027 inbetriebnahmefähig an unseren für diesen Standort gewonnen Betreiberpartner compassio übergeben zu können. Wir wünschen allen am Bau Beteiligten auch weiterhin gutes Gelingen.“
Auch Johannes Knake, Geschäftsführer des Betreibers compassio zeigt sich begeistert: „Wir sehen in Korbach und Umgebung künftig einen steigenden Bedarf an Pflegeplätzen und freuen uns sehr über diesen neu entstehenden Standort, dem wir auch noch einen passenden neuen Namen mit Bezug zur Region geben werden. Aufgrund unserer umfassenden Erfahrung im Betrieb von Pflege- und Wohneinrichtungen für Senioren können wir unseren späteren Bewohnern bereits heute eine qualitativ hochwertige Versorgung und dem künftigen Pflegepersonal an diesem Standort moderne Arbeitsplätze und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre versprechen. Im Wohncarrée Korbach werden wir vollstationäre Pflegeplätze, Kurzzeitpflegeplätze und auch Betreutes Wohnen anbieten. Bei allem legen wir großen Wert auf eine individuelle soziale und therapeutische Betreuung in unseren Einrichtungen“, so Knake weiter.
Moderne Pflege mit umfangreichem Serviceangebot in der Seniorenresidenz
Die compassio Seniorenresidenz im Wohncarrée Korbach entsteht auf der östlichen Hälfte des rd. 6.500 m² großen Grundstück in etablierter Lage am Zentrum Korbachs und soll ca. 6.430 m² Bruttogrundfläche umfassen. Das u-förmige Gebäude öffnet sich nach Süden zu einem grünen Innenhof und wird teilunterkellert. Das nachhaltig geplante Objekt entsteht als energetisch optimiertes KfW-KNN Effizienzhaus-55. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie eine Wärmepumpe für die Beheizung und zur Erzeugung von Warmwasser unterstützen den Gebäudebetrieb ökologisch sinnvoll. Die Flachdächer werden bekiest und zum Teil begrünt.
Die barrierefreie Seniorenresidenz erstreckt sich über zwei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Für die künftigen Bewohner werden 119 moderne Pflegeplätze in großzügig gestalteten Einzelzimmern mit eigenem Bad zur Verfügung stehen. 39 der Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgestattet, einige Zimmer sind als Komfortzimmer großzügiger angelegt. Jedes Zimmer verfügt neben dem Schwesternruf über einen eigenen Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss. Die Eigenmöblierung der Zimmer zur Wahrung der Intimsphäre und als privater Rückzugsort ist möglich. Für ein familiäres, soziales Miteinander werden die Zimmer in sechs eigenständig organisierte Wohngruppen mit zugehöriger Wohnküche und Aufenthaltsbereich sowie Balkon gegliedert.
Im Erdgeschoss der Seniorenresidenz sind ein hotelähnlicher Empfang mit einladendem Foyer, ein Bewohner-Restaurant mit Küche und Sonnenterrasse, ein Kaminzimmer mit Bibliothek und ein Friseur im Bau. Ein modernes Pflegebad und Therapieräume runden das Serviceangebot für die Bewohner ab.
Barrierefreies Wohnen im zweiten Bauabschnitt
Im Westen des Grundstücks werden in einem separaten Gebäude 31 moderne und barrierefrei angelegte Betreute Wohnungen entstehen, vier davon geeignet für Rollstuhlfahrer. Geplant ist ein L-förmiger Baukörper mit zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Auch hier werden die Flachdächer begrünt.
Auf der Bruttorgrundfläche von ca. 2.380 m² verteilen sich die 2-Zimmer Wohnungen mit Größen zwischen 43 und 67 m². Jede Wohnung verfügt über einen Wohnraum mit Küchenzeile, ein Schlafzimmer, ein Duschbad, Abstellraum und Flur sowie Terrasse oder Balkon. Die Etagen sind über einen Aufzug verbunden, im Erdgeschoss steht ein Abstellraum für Mobilitätshilfen zur Verfügung. Die Mietkonditionen sowie inkludierte Serviceleistungen und entsprechende Gebühren werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Optimale Lage und Erreichbarkeit
Benachbart zum Grünzug um das Stadtzentrum und den alten Wall von Korbach gelegen, ist der Standort zentral. In nur wenigen Gehminuten erreicht man das lebendige Zentrum der Hansestadt mit Nahversorgungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen sowie Kirchen und Ärzten. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist ebenfalls sichergestellt, was insgesamt für eine optimale Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Mitarbeiter sorgt.
Auch die freundlich gestalteten Außenanlagen laden alle Bewohner des Wohncarrées Korbach zur Bewegung und Begegnung im Freien ein und verbinden die beiden Gebäude auf dem Areal mit einander harmonisch. Zusätzlich stehen hier insgesamt rund 31 Pkw-Stellplätze mit Vorrüstung für Elektromobilität, fünf davon behindertengerecht, sowie rund 20 Fahrradstellplätze zur Verfügung.
Durchdachter Standard sichert Individualität und höchste Bauqualität
Das Wohncarrée Korbach entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.
