Spatenstich für neues Feuerwehrgerätehaus in Groß Ammensleben
Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt der Bau des neuen Feuerwehrhauses in Groß Ammensleben. Mit dem Neubau stärkt die Gemeinde Niedere Börde nachhaltig den Brand- und Katastrophenschutz im Ortsteil Groß Ammensleben und der gesamten Niederen Börde. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch Goldbeck als Generalübernehmer. Die Fertigstellung ist nach derzeitiger Planung im Laufe des Jahres 2027 vorgesehen.
In der Magdeburger Straße realisiert Goldbeck ein zweigeschossiges Feuerwehrhaus, das speziell auf die Anforderungen der Freiwilligen Feuerwehr zugeschnitten ist und künftig optimale Bedingungen für Einsätze, Ausbildung und Gemeinschaft bietet.
Das bestehende Feuerwehrhaus in Groß Ammensleben wurde im Jahr 1973 errichtet und im Jahr 2014 erweitert. Trotz des Anbaus mit insgesamt vier Stellplätzen entspricht das Gebäude heute nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrhaus. Die Fahrzeugstellplätze sind für die heutigen Einsatzfahrzeuge zu klein, zudem reichen die Umkleide- und Lagermöglichkeiten sowie die Parkplätze für die Feuerwehrangehörigen nicht mehr aus. Da sich das bestehende Gebäude am bisherigen Standort nicht wirtschaftlich und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend ertüchtigen lässt, hat der Gemeinderat der Gemeinde Niedere Börde den Neubau eines Feuerwehrhauses beschlossen. Der Generalübernehmervertrag mit GOLDBECK wurde am 05. November 2025 unterzeichnet.
Das neue Feuerwehrhaus umfasst eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen sowie einen zusätzlichen Reserveplatz und moderne Sozial- und Funktionsbereiche. Neben Büroflächen, Schulungsräumen und einem Bereitschaftsbereich entstehen technische Ausstattungen wie Abgasabsauganlagen und eine elektroakustische Anlage sowie zeitgemäße Umkleiden mit Schwarz-Weiß-Trennung. Die räumliche Trennung von sauberer und kontaminierter Einsatzkleidung trägt den heutigen Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz Rechnung. Auch Lademöglichkeiten für Einsatzfahrzeuge sowie eine moderne Gebäudeleittechnik gehören zum Konzept.
Das Gebäude wird in systematisierter Bauweise errichtet. Wesentliche Bauelemente werden in den Produktionswerken von Goldbeck vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Dadurch kann das Bauvorhaben wirtschaftlich und terminsicher umgesetzt werden.
Auf dem rund 7.800 Quadratmeter großen Grundstück entstehen neben dem Feuerwehrhaus großzügige Außenanlagen mit Zufahrten, Alarmparkplätzen und Übungsflächen. Mit dem Bauprojekt verbessert die Gemeinde Niedere Börde langfristig die Rahmenbedingungen für den Brand- und Katastrophenschutz und schafft eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Freiwillige Feuerwehr.
Stefan Müller, Bürgermeister der Gemeinde Niedere Börde, hebt die Bedeutung des Projekts hervor: s„Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses schaffen wir die Grundlage dafür, dass unsere Einsatzkräfte auch in Zukunft zuverlässig und unter besten Bedingungen arbeiten können. Die Feuerwehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, hier gezielt zu investieren und moderne Strukturen zu schaffen, die den Anforderungen der kommenden Jahre gerecht werden.“
Sebastian Bethge, Niederlassungsleiter der Goldbeck-Niederlassung Magdeburg, erklärt: „Feuerwehrgebäude stellen sehr spezifische Anforderungen an Planung und Nutzung. Mit unserem systematisierten Ansatz entwickeln wir Lösungen, die genau auf diese Abläufe abgestimmt sind und gleichzeitig eine wirtschaftliche und verlässliche Umsetzung ermöglichen. In Groß Ammensleben entsteht ein funktionales und modernes Gebäude, das den Einsatzkräften optimale Bedingungen bietet.“
