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Nord Project startet mit 11-Millionen-Euro-Investment bei Hannover

Finanzierung über NBank ermöglicht preiswerte Mieten von 6,60 Euro bzw. 8,10 Euro pro Quadratmeter – Fertigstellung Mitte 2028

Barsinghausen, 25.08.2026

Mit einem Investment von 11 Millionen Euro startet in Barsinghausen bei Hannover die NORD PROJECT für die MMW NORD Wohnungsbau den Bau von 44 geförderten Wohnungen – Finanzierung über NBank ermöglicht preiswerte Mieten von 6,60 Euro bzw. 8,10 Euro pro Quadratmeter – Fertigstellung Mitte 2028

NBank Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter betont Wichtigkeit der Finanzierung geförderter Wohnungen in niedersächsischen Ballungsräumen / Barsinghausens neue Stadtbaurätin Daniela Catalán sieht das Bauvorhaben als wichtigen Beitrag für eine ausgewogene städtische Wohnstruktur / Regionaler Generalunternehmer Nordis baut die Immobilien nach besonders energieeffizientem und ökologischen Kfw-40-Standard

Barsinghausen/Hannover/Hamburg, 25.08.2026. Für eine Investitionssumme von 11 Millionen Euro errichtet der Immobilienentwickler NORD PROJECT 44 geförderte Neubau-Wohnungen für den Bestandshalter MMW NORD Wohnungsbau in Barsinghausen bei Hannover. Mit einem Spatenstich startete der Bau in der Wilhelm-Heß-Straße 11+11a offiziell. Bei der für Mitte 2028 geplanten Fertigstellung des neuen Projektes, das der Immobilienentwickler NORD PROJECT errichtet, werden die Mieter dank öffentlicher Unterstützung preiswerte 6,60 Euro bzw. 8,10 Euro Miete pro Quadratmeter zahlen. Auf dem 2.934 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem die Wohnungen in zwei Gebäuden entstehen, stand bislang ein Mehrfamilienhaus, Garagen sowie die LKW-Halle einer Spedition. Die im April 2026 begonnenen Abbruch- und Tiefbauarbeiten wurden bereits abgeschlossen. Auch rund 20 Stellplätze werden zu der neuen Wohnanlage gehören.

Der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter, betonte im Rahmen des Spatenstichs, dass sein Haus auch verstärkt Bauvorhaben in Mittelzentren und in den erweiterten Ballungsräumen finanziere, um günstige Mieten zu ermöglichen. „Die Suche nach einer passenden und bezahlbaren Wohnung ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wohnen darf kein Luxusgut werden“, betont Kiesewetter: „Deshalb brauchen wir ausreichende Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Geförderte Wohnungen wie hier in Barsinghausen leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Stabilität unserer Städte und Gemeinden. Sie sorgen dafür, dass Menschen dort wohnen bleiben können, wo sie arbeiten, ihre Familien haben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“

Gemeinsame Kraftanstrengung privater und staatlicher Akteure

Um in Barsinghausen langfristig günstige Mieten bieten zu können, unterstützt die NBank die MMW Nord Barsinghausen GmbHCo.KG mit Fördermitteln in Form von Darlehen und Zuschüssen. „Die gemeinsamen Kraftanstrengungen privater und staatlicher Akteure helfen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Menschen bei der Wohnungssuche zu unterstützten“, so Kiesewetter: „Wohnraumförderung ist ein wichtiges Instrument, um Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen langfristig Perspektiven auf dem Wohnungsmarkt zu eröffnen.“ Eine Zusammenarbeit zwischen NBank und NORD PROJECT bzw. MMW NORD gab es bereits bei neun geförderten Wohnungsbauprojekten in Niedersachsen.

Vorausschauend auf künftige Entwicklungen reagieren

Die geförderten Mieten mit 6,60 Euro bzw. 8,10 Euro für die 2.424 Quadratmeter Wohnfläche liegen etwa 30 bis 40 Prozent unter den Preisen im frei finanzierten Wohnungsbau in Barsinghausen. Im Rahmen des Spatenstichs freute sich die neue Stadtbaurätin Daniela Catalán: „Es ist ein gutes Zeichen für die Stadt Barsinghausen, dass hier eine ehemalige, zuletzt kaum noch genutzte gewerbliche Fläche nun städtebaulich aufgewertet und mit bezahlbarem Wohnen nachverdichtet wird. Hierfür mit den Projektbeteiligten den Spaten in die Hand zu nehmen, freut mich für die Stadt Barsinghausen und persönlich sehr.“

Michaela Klank, Leiterin des Amtes für Planen und Bauen in Barsinghausen betont: „Diese 44 Wohnungen hier sind nicht nur wichtig, um dem steigenden Bedarf an erschwinglichen Angeboten gerecht zu werden, sondern auch vorausschauend auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können, sobald andere geförderte Wohnungen aus der Preisbindung herausfallen.“ Solche Bemühungen seien notwendig, weil die Stadt am Deister zwar in vielen Bereichen von der Attraktivität Hannovers profitiere, aber als Folge das Wohnen in der Region auch hier teurer werde.

Ende 2025 gab es ausweislich des neuen Wohnraumversorgungskonzeptes der Stadt Barsinghausen von 2026 in Barsinghausen insgesamt 302 preisgebundene Wohnungen. Das entspricht einem Anteil von 1,7 Prozent am gesamten Immobilienangebot sowie 4 Prozent des Wohnungsbestands in Mehrfamilienhäusern. Durch die neue Wohnanlage der MMW NORD steigt die Zahl preisgebundener Einheiten um mehr ein Zehntel. Das leistet einen wichtigen Beitrag dazu, den Rückgang des geförderten Wohnraums in Barsinghausen in den kommenden Jahren abzufedern. „Die Stadt unterstützt auch weitere solche Projekte“, betont Stadtbaurätin Catalán. Wichtig sei, dass wie in der Wilhelm-Heß-Straße auch die Mikrolage innerhalb der Stadt stimme. „Die Bewohner sollen Möglichkeiten haben, die Vorteile der Stadt auch auszunutzen. All das, was das Leben in urbanen Regionen attraktiv macht, muss für zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner gut erreichbar sein“, so Catalán.

Mietbindung der Wohnungen ist langfristig gesichert

Die Beteiligung privater Investoren wie im Falle Wilhelm-Heß-Straße ändert an den Mietpreisbindungen für die Bewohner nichts. Mieterhöhungen sind innerhalb der 30-jährigen Bindungsfrist nur in engen, festgelegten gesetzlichen Grenzen zulässig und für alle Fördernehmer wie Genossenschaften, kommunale oder private Wohnungsunternehmen gleich. Die Wohnungen in der Wilhelm-Heß-Str. 11/11a können von Haushalten in der niedrigen und mittleren Einkommensgruppe belegt werden.

Gerrit M. Ernst, Geschäftsführer der NORD PROJECT, betonte in seiner Spatenstich-Rede, dass in den geförderten Wohnungen – mit zwei bis 4 Zimmern und jeweils einem Balkon – Haushalte unterschiedlicher Generationen einziehen können. Dazu gehören sowohl Familien mit Kindern als auch Singles und ältere Menschen. „Diese Mischung ermöglicht ein lebendiges Areal“, so Ernst. Die Vermietung beginnt 2028. „Den genauen Bezugstermin, Regelungen zur Vergabe der Wohnungen und der sogenannten Belegungsscheine werden wir gemeinsam mit dem Wohnungsamt der Stadt Barsinghausen voraussichtlichen Ende 2027 bekannt geben“. Aktuell hat bundesweit rund die Hälfte aller Haushalte Anspruch auf gefördertes Wohnen.

Umgesetzt wird das Bauvorhaben in Barsinghausen vom Generalunternehmer Nordis, mit Sitz in Seelze. „Als regionales Unternehmen freuen wir uns über den sozialen Nutzen der Immobilie und dass wir ein sehr energieeffizientes Gebäude errichten dürfen“, sagt Geschäftsführer Alexey Kusmin. Die beiden Wohngebäude mit Aufzug sind barrierefrei und entstehen im KfW 40 Standard. Die geförderten Wohnungen verbrauchen also weniger als die Hälfte der Energie, die ein normales neues Haus nach gesetzlichen Vorgaben benötigt. Um den Standard zu erreichen, realisiert Nordis eine deutlich erhöhte Dämmung in Kombination mit Fußbodenheizung und Wärmepumpe. Zusätzlich liefert die Photovoltaikanlage umweltfreundlichen Strom für Haus und Heizung und ermöglicht zudem niedrigere Nebenkosten.

„Für die NORD PROJECT und die MMW NORD sind geförderte Wohnungen ein zentraler Teil der langjährigen Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass auch unser zehnter Förderantrag bewilligt wurde, diesmal hier in Barsinghausen und mit einem Investment von rund 11 Millionen Euro“, so Geschäftsführer Ernst.

Weiterführende Informationen

https://www.np-immobilien.de/