Silverton Group baut 2025 Restrukturierungs- und Asset-Management-Geschäft aus
Die Silverton Group (Silverton), Spezialist für das Investment-, Asset- und Debt-Management von gewerblichen Immobilien, Projektentwicklungen und immobilienbesicherten Krediten, hat ihr operatives Restrukturierungs- und Asset-Management-Geschäft im Jahr 2025 deutlich skaliert. Das Volumen der von Silverton betreuten Projektentwicklungen stieg binnen eines Jahres von rund 1 Mrd. Euro auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro zum Jahresende 2025.
Fokus auf integrierte Restrukturierung mit operativer Verantwortung
Im Berichtsjahr hat Silverton seine Mandatsstruktur im Bereich Restrukturierung und Projektentwicklung konsequent erweitert. Dazu zählen unter anderem mehrere Mandate von institutionellen Investoren und Kreditinstituten mit einem Finanzierungsvolumen von rund 400 Mio. Euro. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf der Restrukturierung bestehender Darlehen, der Analyse der finanzierten Projekte sowie auf der Begleitung von Projektentwicklungen bei entsprechender wirtschaftlicher Perspektive.

Auch wurden aus Insolvenzsituationen mehrere Asset-Management-Mandate, u. a. für die Repositionierung einer ehemaligen Unternehmenszentrale und der Stabilisierung und des Verkaufs eines wohnwirtschaftlichen Portfolios mit über 500 Einheiten, übernommen.
Ein weiteres zentrales Mandat beinhaltet die Restrukturierung und den Verkauf des gesamten Immobilienbestands eines insolventen Automobilzulieferers in Süddeutschland. Dieser umfasst Produktionsareale, Lagerhallen und Baugrundstücke mit rund 45.000 m² Grundstücks- und etwa 18.500 m² Nutzfläche.
„Das Geschäftsjahr 2025 hat deutlich gezeigt, dass klassische Restrukturierungsmodelle in vielen Fällen nicht mehr ausreichen. Gefragt sind integrierte Lösungen, die Finanzierung, Asset Management und operative Umsetzung verbinden. Genau hier positionieren wir uns als Partner, der Projekte nicht nur analysiert, sondern sie auch strukturell übernimmt und aktiv weiterführt“, sagt Stefan Dölker, geschäftsführender Gesellschafter von Silverton.
„Die Zunahme von Mandaten aus Insolvenzsituationen, NPL-Transaktionen und Projektübernahmen verdeutlicht, wie stark sich der Markt strukturell verändert hat. Unser Ansatz, Restrukturierung konsequent mit operativer Verantwortung zu verbinden, schafft für Gläubiger Transparenz, Handlungsfähigkeit und bessere Verwertungsergebnisse“, ergänzt Jascha Hofferbert, geschäftsführender Gesellschafter von Silverton.
Stärkung der Position im NPL-Markt
Parallel dazu baute Silverton sein Engagement im Markt für immobilienbesicherte Non-Performing Loans weiter aus. Im Jahr 2025 wurden NPL-Portfolios mit einem nominalen Kreditvolumen von rund 130 Mio. Euro in das Management übernommen und damit zur Erhöhung der Asset under Management signifikant beigetragen.
Plattformausbau für Ankauf gewerblicher Assets und Finanzierungen
Neben dem operativen Mandatsgeschäft erweiterte Silverton seine strukturellen Plattformen. Dazu zählen der Aufbau einer bundesweiten Ankaufsstrategie für gemischt genutzte, gewerblich und industriell geprägte Assets.
Zusätzlich agierte Silverton als Beratungs- und Sourcing-Partner für eine ausländische Bank bei der Vergabe von Senior- und Whole-Loan-Finanzierungen.
Ausblick 2026
Für das Jahr 2026 rechnet Silverton mit einer anhaltend angespannten Situation im Finanzierungsumfeld, insbesondere bei Projektentwicklungen in Schieflage. Entsprechend erwartet das Unternehmen eine weitere Zunahme des Bedarfs an integrierten Restrukturierungslösungen, insbesondere im Bereich der operativen Übernahme und Fertigstellung von Projekten für Gläubiger im Rahmen von Shareholding-as-a-Service-Strukturen.
Darüber hinaus verfolgt Silverton seine Debt-Strategie weiter und rechnet aufgrund der Zurückhaltung traditioneller Banken mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach alternativen Finanzierungen, insbesondere im Whole-Loan-Segment. Aufgrund der umfassenden Restrukturierungsexpertise sieht sich das Unternehmen bestens aufgestellt, um bei der Neukreditvergabe, insbesondere unter Risikogesichtspunkten, die richtigen Projekte zu identifizieren.
Aus diesem Grund wird Silverton die Debt-Strategie im Jahr 2026 weiter ausbauen und plant die Übernahme weiterer Mandate im Bereich der Kreditvergabe für institutionelle Investoren in Form von Seperately Managed Accounts (SMAs) und Debt Fonds. Im NPL-Markt prüft Silverton derzeit Transaktionen mit Volumina von rund 50 Mio. Euro und erwartet für 2026 insgesamt einen deutlichen Anstieg der Verkaufsaktivität.
