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Bürovermietungsmarkt Frankfurt Q3-2026: Hohe Aktivität im mittleren Flächensegment

Frankfurt, 06.10.2026
Übersicht Bürovermietungsmarkt Frankfurt Q3-2026
  • Flächenumsatz von 263.100 m² (- 42 % ggü. Vorjahresperiode)
  • Spitzenmiete stabil bei 56,00 EUR/m²
  • Ausblick: Flächenumsatz unter Vorjahresniveau erwartet

Zwischen Januar und September 2026 betrug der Flächenumsatz am Frankfurter Bürovermietungsmarkt 263.100 m². Dies entspricht einem Rückgang von 42 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt lag der Umsatz 21 % darunter.

Die Leerstandsquote blieb gegenüber dem Vorquartal stabil bei 14,1 % und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20 Basispunkte. Die Spitzenmiete lag bei 56,00 EUR/m² und blieb damit gegenüber dem Vorquartal stabil. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte sie um 7,7 % zu. Die Medianmiete belief sich auf 19,90 EUR/m² und stieg sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,1 %.

Dennis Arnold, Associate Director und Teamleader Office Agency bei Savills in Frankfurt, berichtet: „Von der Dynamik des vergangenen Jahres ist Frankfurt 2026 ein gutes Stück entfernt. Bei vielen Unternehmen nehmen die Prozesse für die Flächenentscheidungen angesichts der globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich mehr Zeit in Anspruch. Dennoch war im dritten Quartal wieder Bewegung am Markt zu beobachten – besonders im mittleren Flächensegment, wie die zwanzig Mietvertragsabschlüsse über 1.000 Quadratmeter zeigen. Insgesamt kommt die Nachfrage aktuell aus vielen Branchen, vor allem von Finanz- und Unternehmensdienstleistern sowie öffentlichen beziehungsweise öffentlichkeitsnahen Institutionen. Auch am oberen Ende des Marktes bleibt Bewegung erkennbar: So gab es auch im dritten Quartal wieder Abschlüsse jenseits von 50 Euro pro Quadratmeter, wobei sich solche Spitzenabschlüsse im bisherigen Jahresverlauf vor allem auf das Bankenviertel und die Innenstadt konzentrieren.“

Savills rechnet für das Jahr 2026 mit einem Flächenumsatz unter dem Vorjahresniveau. Zudem wird bis zum Jahresende ein weiterer Anstieg der Spitzenmiete erwartet.

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