Kaffeepause mit Yama Mahasher
Yama Mahasher führt Westbridge Advisory, das Beratungsunternehmen für Energie und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft. Erste Erfahrungen sammelte er in Asset Management bei CA Immo und später bei JLL. Dann entschied er sich 2002 dem Thema ESG mehr Aufmerksamkeit zu widmen und wurde CEO von Westbridge Advisory. Seit über drei Jahren steht er nun an der Spitze des Unternehmens erlebte jetzt bei Konii seine Podcast-Premiere.
Nachhaltigkeit ist Alltag in der Branche
Im Podcast berichtet Yama Mahasher, daß Nachhaltigkeit in der Immobilienbewirtschaftung längst an der Tagesordnung ist. Mittlerweile entscheidet das Thema über den Wert, Finanzierbarkeit und Vermietbarkeit von Objekten. Zudem preisen Banken und Versicherer heute bereits Kliamrisiken in ihre Produkte ein. Darauf müssen Bestandshalter, Asset Manager und Fonds reagieren.
Doch für einen souveränen Umgang mit dem Thema sind saubere Daten ebenso Voraussetzung, wie Technologie. Digitale Zähler gehören da genauso dazu, wie klare Prozesse. Haben Immobilienunternehmen beides, sind ESG-Reports neben einem aktuellen Status Quo auch Handlungsempfehlung, um die Immobilie besser zu steuern. Klagen über „zu viel Regulierung“ kommen aus seiner Sicht vor allem von denen, die diesbezüglich schlecht aufgestellt sind.
Westbridge ist internationaler Partner für das Thema Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird längst international gedacht. In Europa gibt es einheitliche Vorgaben, die national unterschiedlich umgesetzt werden. Dazu brauchen international investierende Immobilienunternehmen einen Partner, der die Märkte vor Ort versteht. Yama Mahasher sieht das Unternehmen dafür gut aufgestellt, als holistischer Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das beginnt bei Smart Metering und reicht über den Energieeinkauf bis zum nachhaltigen Betriebsmanagement in vielen europäischen Märkten. Für ihn hat trotz der Zukäufe der vergangenen Jahre organisches Wachstum Priorität. Fachliche Tiefe steuern die Zukäufe wie EKB oder Quantify bei. Technologisch betrachtet er Westbridge als „Tech-enabled“, nicht als reine Softwarefirma. Im Unternehmen wird KI und Tools als Werkzeuge eingesetzt, doch der Menschen entscheidet am Ende.
