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Am Nordpol nichts Neues?

TRANSFORMING THE BUSINESS OF BUILDINGS - Der BLOG von BuildingMinds
Jan Sommerfeld - Product Manager Sustainability
21.12.2020

Der Weihnachtsmann hat es dieser Tage nicht leicht – und das nicht nur aufgrund der saisontypischen Überstunden. Über seine immobilienseitigen Herausforderungen, insbesondere bei der Auslieferung, haben wir bereits im vergangenen Jahr berichtet ( HIER ZUM BEITRAG: Warum die Digitalisierung des Schornsteins Priorität haben sollte - BuildingMinds | News | Konii.de). Aktuell trifft es ihn aber noch ärger. Denn sogar im ewigen Winter des Nordpols wird es wärmer, die Extremwetterereignisse nehmen zu. Immer häufiger taut der Permafrostboden – mit drastischen Auswirkungen: Erst kürzlich verloren die Fundamente des Rentierstalls ihre Stabilität. Rudolph und seine Kolleginnen und Kollegen sind zwar nochmal mit dem Schrecken davongekommen – die Moral in des Weihnachtsmannteams heben solche Geschehnisse aber sicher nicht, und der entstandene Revitalisierungsbedarf der Stallungen ist ganz erheblich. Auch die Start- und Landebahnen verwandeln sich immer häufiger in Matschpisten, was nicht nur zum echten Sicherheitsproblem wird, sondern mittlerweile auch die fragilen Lieferketten beeinträchtigt und so die Produktion und Logistik zu teuren Pausen zwingt.

Überhaupt die Kosten: Von den physikalischen Risiken abgesehen schlägt die prekäre Situation natürlich auch buchhalterisch durch. Als moralische Instanz hatte der Weihnachtsmann sich schon früher als die meisten anderen dem CO2-neutralen Wirtschaften verschrieben – die Ereignisse bestätigen die Entscheidung und unterstreichen seine Weitsicht. Jedoch ist der Erwerb von Emissionszertifikaten in den vergangenen Jahren zu einem relevanten Kostenfaktor geworden. Emissionen und Energieverbräuche sind, wenn man ein global tätiges Unternehmen an einem so unwirtlichen Ort wie dem Nordpol betreibt, alles andere als vernachlässigbare Kostenkategorien.

Am Nordpol also nichts Neues? Im Gegenteil: Es muss sich grundlegend etwas ändern

Nun wussten wir aus regelmäßigen Videokonferenzen mit dem passionierten Rauschebart-Träger im Rahmen des gemeinsamen Digitalisierungsprojekts „Schornstein“ um die Schwierigkeiten, mit denen sein Traditionsunternehmen darüber hinaus zu kämpfen hat. Da traf es sich gut, dass wir soeben unsere Plattform zum digitalen Immobilien- und Portfoliomanagement gelauncht haben, die sich nun im Extremtest bewähren kann – und muss, soll Weihnachten künftig nicht ausfallen.

Wie kann der Weihnachtsmann Energieverbräuche und Emissionen minimieren? Sicher ist Dämmen fast nie falsch. Aber wo sind die Investitionen am effizientesten allokiert? Lohnt es sich, den statisch fragilen und ohnehin in die Jahre gekommenen Stall wiederaufzubauen oder wäre – auch hinsichtlich des Stranded-Asset-Risikos – ein Neubau langfristig vielleicht sogar wirtschaftlicher? Fragen über Fragen, die schon ein Immobilienprofi kaum aus dem Stehgreif beantworten kann und jemand, der nicht vom Fach ist, erst recht nicht. Mit unserem Sustainability Cockpit ändert sich das. Der Weihnachtsmann kann nicht nur in Echtzeit Verbräuche verfolgen, die Entwicklung seines Portfolios in Zukunftsszenarien simulieren, sondern er erhält auch automatisierte konkrete Handlungsempfehlungen, um seine Bestände nachhaltig zu betreiben und zukunftssicher aufzustellen.

So können auch wir von BuildingMinds hoffentlich zu einem schönen, besinnlichen Weihnachtsfest in diesen schwierigen Zeiten beitragen. Wir wünschen euch tolle Festtage!

Spaß einmal beiseite: Dieser Beitrag ist natürlich fiktiv. Unsere Nutzer und Kunden rund um die Welt sind zwar fast genauso cool wie der Weihnachtsmann, für den wir aber nicht wirklich arbeiten. Wofür wir arbeiten, ist die Senkung der immer noch viel zu hohen Emissionen unserer Branche. Der Klimawandel zeigt sich kaum irgendwo so drastisch wie an den Polen, die immer mehr Eis verlieren, und am Permafrost, der mit steigenden Temperaturen seine Fähigkeit verliert, relevante Mengen von klimaschädlichem CO2 und Methan zu binden. Wir sind überzeugt, dass wir durch Technologie heute erstmals einen Hebel haben, um dem wirkungsvoll entgegenzutreten. Lasst es uns gemeinsam anpacken!