• Schaubild 1 - Quelle: Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Real Estate, S.12
  • Schaubild 2 - Quelle: Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Real Estate, S.16
  • (c) Architrave

Get battle-ready, stay battle-ready!

Architrave bloggt
Karsten Dunayski - Head of Sales
21.10.2019

Wer im Handelsblatt blättert oder die Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Real Estate durchgearbeitet hat, kann es mit der Angst zu tun bekommen. Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft bringt es auf den Punkt: „Wir sind am Ende des Booms.“

Wer im Handelsblatt blättert oder die Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Real Estate durchgearbeitet hat, kann es mit der Angst zu tun bekommen. Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft bringt es auf den Punkt: „Wir sind am Ende des Booms.“

Das Immobilienklima ist drei Mal in Folge gesunken. Nach vielen „fetten“ Jahren setzt langsam Ernüchterung ein. Das Ende der Branchenparty? Und was bedeutet das für das Commercial Real Estate Asset Management?

Zunächst einmal, dass wir unsere Komfortzonen verlassen müssen. Wer glaubt, dass er auf digitale Prozesse verzichten kann, weil es ja auch ohne äußerst erfolgreich läuft, sollte sich vor Augen führen, dass der Zyklus in näherer Zukunft endet. Das bequeme Ruhepolster aus boomender Konjunktur, einem lebendigen Transaktionsmarkt und stetig wachsenden Preisen wird zunehmend fragil.

Die einfache Folgerechnung: Perspektivisch sinkende Mieten und Renditen müssen durch Kostensenkungen ausgeglichen werden. Den Hebel hierfür bilden effizientere Prozesse. Und GENAU JETZT ist der richtige Zeitpunkt, diese Prozesse zu implementieren. Denn:

„Die Immobilienwirtschaft ist eine nachlaufende Branche, eine konjunkturelle Abschwächung schlägt also erst mit einer gewissen Zeitverzögerung auf Mieten und Renditen durch.“, Christian Schulz-Wulkow, Managing Partner, Ernst & Young Real Estate.

Dieser „Nachlauf“ eröffnet Asset Managern ein gewisses Zeitfenster, um noch einigermaßen ohne Zeitdruck oder gar Panik die notwendigen Umstrukturierungen in Gang zu setzen.

Digitalisierung wird jetzt von einer Kann- zu einer Muss-Aufgabe.

Effiziente, wirklich digitale Prozesse bilden zukünftig den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Aber wo anfangen? Das hängt selbstverständlich stark davon ab, wie das eigene Unternehmen aufgestellt ist und in welchem digitalen Reifegrad es sich befindet. Die Digitalisierungsstudie definiert hierzu vier Phasen:

Siehe Schaubild 1

Zwei Drittel der befragten Unternehmen ordnen sich den ersten beiden Phasen zu.

Hier gilt es zunächst aufzuräumen, um überhaupt ein Fundament für digitale Prozesse zu schaffen. Konkret: Analoge Dokumentationen digitalisieren und digitale Dokumente in einem zentralen, aufgeräumten Dokumentenmanagement-System ablegen. Die Architrave-Tochter Property Care als Scan-Dienstleister und die Immobilienexperten von Architrave übernehmen gerne. So lösen Sie gleich fünf der häufigsten Digitalisierungshindernisse auf einen Schlag:

Siehe Schaubild 2

Effizienzsteigerung durch Automatisierung

Mit einer aufgeräumten digitalen Ablage ist der entscheidende Schritt zur Automatisierung von Standard- und Routineprozessen getan. Robotic Process Automation (RPA) lautet das Schlagwort. Im laufenden Betrieb erhalten Asset Manager ja weiterhin zahllose Dokumente. Bei großen Unternehmen sind es bis zu 500.000 pro Jahr. Jedes dieser Dokumente muss geöffnet, gesichtet, benannt, bewertet, kategorisiert und abgelegt werden. Relevante Daten werden per Hand in bestehende Systeme übertragen. Das bindet enorme Ressourcen. Qualifizierte Mitarbeiter können sich nicht auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, sondern verrichten nervige Fleißarbeit.

Hier leisten KI-Lösungen schon heute einen erheblichen Beitrag zur Effizienzsteigerung. Unser KI-Roboter DELPHI reduziert die Ablage auf ein simples drag & drop.

Darüber hinaus extrahiert DELPHI die relevantesten Daten aus den Dokumenten und stellt sie über smarte Schnittstellen anderen Systemen zu Verfügung. Als „Datenpipeline“ sorgt DELPHI für einen einheitlichen, aktuellen und akkuraten Datensatz sowie für einen reibungslosen Austausch zwischen den Systemen. Das Einsparungspotenzial ist enorm: Eine Umfrage unter unseren Kunden hat ergeben, dass gut zwei Drittel der täglich zu erledigenden Aufgaben aus manuellen Eingaben, Exporten und Reimporten bestehen. Zwei Drittel – welch ein Kostensenkungspotenzial!

Analoge und digitale Dokumentenbearbeitung, ein hochspezialisiertes Life-Cycle Data Room mit Transaktionsdatenraum, KI-Roboter und Datenpipeline DELPHI: Mit Produkten und Services von Architrave ist ihr Unternehmen in jeder Digitalisierungsphase battle-ready!

Nutzen Sie den Moment, sichern Sie sich den Wettbewerbsvorsprung und sprechen Sie uns an!

Zur vertiefenden Lektüre:

• Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Real Estate https://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Positionen/zia_ey_digitalisierungsstudie_2019.pdf

• Anne Wiktorin „Trendwende in der Immobilienbranche“, Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/exklusiv-studie-trendwende-in-der-immobilienbranche-wir-sind-am-ende-des-booms/25037410.html

• Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2019 https://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Meta_Service/PDF/Immoweisen_2019_web.pdf