• Quelle: PlanRadar

Technologie-Vergleich: Passivhaus, Nullenergiehaus, Plusenergiehaus & Co

PlanRadar - Gemeinsam Großes bauen
Sander van de Rijdt - Geschäftsführer, Co-Founder
20.08.2019

Ob Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus - auf die inneren Werte kommt es an! Die Energiestandards von Gebäuden spiegeln sich in den verschiedenen Werten wider. Je geringer die Werte, desto weniger Energie muss zur Beheizung oder Kühlung des Gebäudes aufgewandt werden. Diese Bauweisen sollen über den ganzen Lebenszyklus eines Gebäudes Ressourcen sparen und ultimativ die Umweltbelastung reduzieren.

Ingenieure, Architekten und Bauherren wissen: Die Optimierung von Prozessen zum Zweck der Ressourcenschonung betrifft nicht nur den Betrieb eines Gebäudes, sondern bereits die Planungs- und Bauphase. Software wie PlanRadar legt bereits in diesen Stadien den Grundstein, damit die zur Verfügung stehenden Mittel optimal eingesetzt werden. Insbesondere wenn die unterschiedlichen Energiestandards bei Häusern auf verschiedenen Wegen umgesetzt werden können.

Der Bau energieeffizienter Gebäude hat nicht nur Auswirkungen auf die Betreiber und Betreiberinnen. Auch die Baubranche ist durch diese Entwicklung in zunehmendem Maß betroffen. Wer weniger Heizkosten bezahlen will, ist für den Bau eines Gebäudes auf die passenden Rohstoffe, Technologien und Fachkenntnisse der ausführenden Unternehmen angewiesen. Eine umfassende Dämmung von Dach und Außenwänden sowie doppel- oder dreifachglasige Fenster mit neuen Rahmen sind in diesem Zusammenhang eine Grundvoraussetzung. Die Beheizung sollte vorwiegend durch regenerative Technologien erfolgen. Einen Königsweg gibt es nicht, doch die Möglichkeiten reichen je nach Gebäudeart und Größe von der Holzpelletsheizung bis zur Wärmepumpe. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung stellt ebenso eine Lösung zu mehr Energieeffizienz dar, wie eine optimierte passive Nutzung der Sonnenstrahlung.

Für das Bauwesen entsteht dadurch ein großes Potenzial. Um möglichst energiesparende und umweltschonende Lösungen zu finden, entwickeln Unternehmen neue Technologien und Baumethoden. Diese Neuerungen kommen zunehmend nicht nur mehr in Passivhäusern, sondern auch in konventionellen Neubauten zum Einsatz. All das hat auch positive Folgen auf den Arbeitsmarkt. Denn von der Konzeption optimierter Gebäude, über die Entwicklung neuer Baustoffe, bis hin zur Messung der Oberflächentemperatur (Thermografie) von Gebäuden werden ausgebildete Fachkräfte benötigt.

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