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Bildunterschrift: Quelle: Aareal Bank AG

Vom Pain Point zum optimierten Prozess: Wie die Zählerablesung ihren Schrecken verliert

#Aarealthoughts - der Expertenblog der Aareal Bank
Maren Prüwer - Business & Solution Development
08.12.2020

Die jährliche Zählerablesung ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein eigentlich kleiner Prozess für gewaltige Aufwände sorgen kann: Jedes Jahr aufs Neue binden die Jahresendablesung und Übermittlung der Wasser- und Energieverbräuche in der Wohnungswirtschaft viele Ressourcen, während die Energieversorger oft lange auf die Daten warten müssen. Höchste Zeit, den Gesamtprozess rund um die Zählerablesung deutlich schlanker, einfacher und digitaler zu gestalten.

Alle Jahre wieder steht sie vor der Tür: die ungeliebte Zählerablesung. Das Thema ist sowohl für die energie- als auch für die wohnungswirtschaftliche Seite nervenaufreibend. Energieversorger hoffen oft vergebens darauf, alle Zählerstände bis Silvester zur Jahresendabrechnung zu erhalten. Und Wohnungsunternehmen fehlt in Folge stichhaltiges Datenmaterial, um die Betriebskostenabrechnung mit vertretbarem Aufwand und möglichst früh im Folgejahr an ihre Mieter zu liefern. Der Grund: Für Hausverwalter und Wohnungsunternehmen ist es mit erheblichen Aufwänden verbunden, die Verbrauchsdaten für Wasser und Energie zu erfassen und an die Versorger weiterzuleiten.

Rückfragen-Ping-Pong zwischen Versorger und Vermieter

Ein Blick in die Praxis zeigt: Oft notieren zum Beispiel Hausmeister die Zählerstände noch händisch auf Papier, anschließend erfolgt die Überführung in bestehende EDV-Systeme und die anschließende Weiterleitung an die Energieversorger. Das kostet wertvolle Zeit und blockiert Ressourcen. Die Medienbrüche zwischen Papier und digitalen Systemen führen zudem zu hohen Fehlerquoten und bisweilen einem wahren Rückfragen-Ping-Pong zwischen Versorger und Vermieter.

Was also braucht es, um der Zählerablesung ihren Schrecken zu nehmen? Sowohl auf wohnungs- als auch auf energiewirtschaftlicher Seite wird händeringend eine Lösung gesucht, die den bis dato unliebsamen Prozess vereinfacht und die Aufwände dafür auf das Nötigste begrenzt. Dafür gilt es, den gesamten Prozess von der Zählerablesung über die Datenübermittlung bis hin zur Aufgabendisposition zu digitalisieren: Auf diese Weise entfallen Medienbrüche zwischen analog und digital, was die Datenqualität erhöht und den Gesamtprozess deutlich beschleunigt. Die erhebliche Zeitersparnis und der Wegfall aufwändiger Rückfragen und Arbeitsschritte in der Datenverarbeitung führen zu einer Entlastung von Mitarbeiterkapazitäten, wodurch Ressourcen für wichtigere Tätigkeiten frei werden.

Aareal Meter: Datenerfassung und -verarbeitung in einer Lösung

Zusammen mit dem auf mobile Datenerfassung spezialisierten Startup pixolus GmbH hat die Aareal Bank Gruppe eine solche digitale und mobile Lösung entwickelt: Aareal Meter optimiert den bis dato mühsamen, fehleranfälligen Ableseprozess. Die Lösung besteht aus einer App zum Erfassen der Verbrauchsdaten und einem Portal zur Datenverarbeitung. Mit dem Smartphone werden die Verbrauchswerte einfach abfotografiert, gescannt, automatisch in das Portal überführt und dort Zählerlisten zugeordnet. Über das cloudbasierte Portal lassen sich zudem Ableseaufträge an die Mobilgeräte von Hausmeistern und Ablesedienstleistern disponieren und Objekt- und Zählerdaten verwalten. Dank automatischer Synchronisierung zwischen App und Portal gelangen Informationen über defekte oder neu installierte Zähler direkt aus der Wohneinheit zum Disponenten, der damit alle aktuellen Bearbeitungsstände jederzeit im Blick hat.

Transparenz und erhebliche Fehlerreduktion

Die Zusammenarbeit zwischen allen Prozessbeteiligten wird also durchgehend digitalisiert. Die Lösung erhöht nicht nur die Effizienz der Datenablesung, sondern unterstützt alle Beteiligten dank hoher Transparenz und Datenqualität bei ihrer eigentlichen Arbeit. Die Unternehmen, die die Lösung bereits nutzen, zeigen sich zufrieden: Zu den Pilotkunden gehören etwa die Stadtwerke Düsseldorf (SWD). Eckart Birkenkamp, Leiter Vertrieb Wohnungs-und Immobilienwirtschaft bei den SWD, haben die Testergebnisse im Rahmen der Pilotierung überzeugt. „Durch den Einsatz von Aareal Meter entfallen die manuelle Datenübertragung sowie zahlreiche Rückfragen. Das führt zu einer deutlich schnelleren Bearbeitung. Die exakte Erfassung mit genauer Zeitangabe und Zählerfoto sorgen für Transparenz und eine erhebliche Fehlerreduktion und bei allen Beteiligten für Zufriedenheit.“

Weitere Informationen zu Aareal Meter unter www.aareal-bank.com/aareal-meter.