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CNG-Präsidentin Lina Scherer blickt auf 2026: Transformation, Vielfalt und Innovation im Fokus der CREM-Zukunft

Frankfurt am Main, 13.01.2026
Lina Scherer

Nach knapp einem Jahr im Amt schaut die Präsidentin des Central Europe Chapters von CoreNet Global (CNG), Lina Scherer, in ihrem Ausblick 2026 nach vorn: Die Corporate Real Estate Management (CREM)-Branche befindet sich weiterhin in einem tiefgreifenden Wandel und steht vor vielschichtigen Herausforderungen. Die Themenfelder sind breit gefächert – von digitaler Transformation über Nachhaltigkeit bis hin zu veränderten Anforderungen an Führung und Arbeitswelten.

„Unsere Branche ist im Umbruch, das spüren wir auf allen Ebenen“, so Scherer. „Wir brauchen neue Denkweisen, moderne Organisationsformen und ein klareres Rollenverständnis von CREM als strategischem Partner im Unternehmen.“ Zudem freut sich Scherer sehr – besonders in einer wirtschaftlich angespannten Zeit wie dieser – über ein Mitgliederwachstum in 2025 von rund 16 Prozent.

Lina Scherer bringt langjährige Erfahrung in Schlüsselbereichen wie CREM-Organisationsaufbau, Transformation und Integrated Facility Management (IFM) mit. Diese Expertise prägt auch ihre inhaltlichen Schwerpunkte als CNG-Präsidentin. „Mich interessieren vor allem die Schnittstellen zwischen Strategie, operativer Exzellenz und Führung. Wie gestalten wir Organisationen zukunftsfähig? Wie gelingt Wandel? Und welche Rolle spielen wir als CREM-Verantwortliche in einer zunehmend volatilen Unternehmenswelt?“ Das sind Fragen, die für sie im Mittelpunkt stehen.

Darüber hinaus ist es Scherer ein zentrales Anliegen, Frauen in Führungspositionen gezielt zu fördern und den Nachwuchs in der CREM-Branche zu stärken. „Es braucht mehr Sichtbarkeit für weibliche Vorbilder, mehr Mut zur Förderung und gezielte Programme, die junge Talente an die Branche binden“, betont sie. Gerade in einem Umfeld, das sich stetig verändert, sei es wichtig, neue Perspektiven zuzulassen und vielfältige Karrierewege aufzuzeigen. Mentoring-Initiativen, Interviewreihen mit Frauen aus dem CREM und Formate zur Nachwuchsförderung sollen in den kommenden Monaten sichtbarer werden.

Inhaltlich setzt Scherer klare Schwerpunkte. Dazu zählt vor allem das Thema Transformation und Führung im Corporate Real Estate. Unter Überschriften wie „CRE 2030: Wie sich Führungskräfte auf die nächste Welle der Transformation vorbereiten“ oder „Von der Kostenstelle zum Werttreiber“ geht es um neue Erwartungshaltungen an CREM-Organisationen – etwa in Bezug auf hybride Arbeitsmodelle, ESG-Vorgaben oder KI-gestützte Entscheidungsprozesse. Auch agile Teamstrukturen und neue Führungsmodelle spielen hier eine Rolle.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Integrated Facility Management (IFM) – insbesondere im Zusammenspiel mit Digitalisierung, Technologie und Nachhaltigkeit. Für Scherer ist klar: „IFM ist kein reines Betriebsthema mehr – es ist strategisch relevant und zentral für die nachhaltige Transformation von Gebäuden und Prozessen.“ Formate wie „IFM 4.0“ oder Beiträge zur Rolle des Facility Managements bei der Dekarbonisierung sollen diesem Aspekt künftig mehr Sichtbarkeit verleihen.

Darüber hinaus widmet sich Scherer intensiv den Themen Diversity, Talentförderung und Branchenattraktivität. „CREM muss als moderne, vielfältige und sinnstiftende Branche wahrgenommen werden – gerade für die nächste Generation. Wir müssen klarer kommunizieren, welche Entwicklungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume es gibt.“ Podcast-Reihen mit Young Professionals, Einblicke in Karrierepfade von Quereinsteiger:innen oder Beiträge zur Zukunft von Arbeitswelten unter dem Titel „Vom Coworking Space zum Smart Office“ sollen genau das transportieren.

Neben diesen inhaltlichen Säulen ist auch das Thema Leadership für Scherer zentral. Aus ihrer Rolle als Präsidentin zieht sie folgende Lehren: „Führung bedeutet heute, Komplexität auszuhalten, Veränderung zu ermöglichen und andere zu befähigen, mutig zu handeln. Das gilt im eigenen Team ebenso wie in der Branche insgesamt. Ich möchte diese Rolle nutzen, um als Impulsgeberin zu wirken – mit Haltung, mit Offenheit und mit einem tiefen Interesse an Vernetzung und Entwicklung.“

Das neue Jahr möchte Lina Scherer nutzen, um bestehende Netzwerke zu stärken, neue Formate zu entwickeln und die Vielfalt an Themen in der CREM-Community sichtbar zu machen. Dabei geht es ihr nicht um kurzfristige Schlaglichter, sondern um nachhaltige Impulse, die Wirkung entfalten. „CoreNet Global steht für Austausch, Kompetenz und Gemeinschaft – und ich sehe großes Potenzial, unsere Branche mitzugestalten.“

Zudem stehen die CoreNet-Mitglieder für Scherer im Zentrum allen Handelns: „Auch 2026 freue ich mich darauf, gemeinsam mit unseren Mitgliedern die nächsten Schritte zu gehen – inspiriert von ihrer Fachkompetenz, geleitet von ihren individuellen Talenten, mit der gebührenden Anerkennung für ihr Engagement und dem klaren Ziel, ihre Expertise zu nutzen, ihre Stärken zu fördern und sichtbar zu machen.“