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Transaktionsvolumen legt im ersten Halbjahr um 7 % zu

Hamburg, 02.07.2026

Die Top-7-Märkte für gewerbliche Immobilieninvestments erzielten im 1. Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 4,1 Mrd. € und lagen damit 7 % über dem Vorjahresergebnis. Das Marktgeschehen blieb jedoch insgesamt selektiv: Während einzelne großvolumige Transaktionen das Ergebnis an einigen Standorten maßgeblich prägten, konzentrierte sich die Mehrzahl der Abschlüsse weiterhin auf das kleine bis mittlere Preissegment.

„Das Plus beim Transaktionsvolumen ist ein positives Signal. Gleichzeitig zeigt sich, dass Investoren weiterhin sehr selektiv agieren und erfolgreiche Abschlüsse heute deutlich mehr Zeit erfordern. Insbesondere bei großvolumigen Transaktionen bleiben Preisfindung und Finanzierung anspruchsvoll“, so Markus Müller, Sprecher von German Property Partners (GPP).

  • Die stärkste Dynamik verzeichnete Düsseldorf mit einem Transaktionsvolumen von rund 1 Mrd. € (+308 %), das jedoch maßgeblich von wenigen großvolumigen Transaktionen geprägt wurde. Ebenfalls auf rund 1 Mrd. € kam Hamburg (+27 %). Berlin erreichte 835 Mio. € (-35 %) und bleibt damit trotz einer gestiegenen Zahl an Transaktionen unter dem Niveau der vergangenen Jahre. Frankfurt steigerte das Transaktionsvolumen auf 303 Mio. € (+47 %), blieb damit jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Köln (250 Mio. €, -17 %), München (628 Mio. €, -32 %) und Stuttgart (40 Mio. €, -33 %) blieben hinter dem Vorjahresergebnis zurück.
  • Mit Blick auf die Assetklassen waren Büroimmobilien erneut die stärkste Assetklasse und bauten ihren Anteil am Transaktionsvolumen auf 42 % aus (Vorjahr: 36 %). Es folgten Logistikimmobilien (14 %) und Einzelhandelsobjekte (12 %). Regional zeigten sich jedoch Unterschiede: Während in Köln Entwicklungsgrundstücke mit 40 % den größten Anteil am Transaktionsvolumen ausmachten – maßgeblich geprägt durch den Verkauf eines Entwicklungsgrundstücks in Köln-Mülheim im 1. Quartal –, entfielen in Düsseldorf jeweils 31 % auf Büro- und Mischnutzungsimmobilien. Letztere erreichten diesen hohen Anteil vor allem durch den Verkauf der „Deiker Höfe“.
  • Portfolioverkäufe machten im ersten Halbjahr 18 % des Transaktionsvolumens aus (Vorjahr: 22 %). Besonders hoch war ihr Anteil in Köln mit 45 %.
  • Der Investmentmarkt wurde weiterhin überwiegend von nationalem Kapital getragen. Auf internationale Investoren entfielen rund 28 % des Transaktionsvolumens (Vorjahr: 27 %). Besonders aktiv zeigten sich vielerorts eigenkapitalstarke Family Offices und Private Investoren.
  • Die Spitzenrenditen zeigten sich im ersten Halbjahr 2026 weitgehend stabil. Im Top-7-Durchschnitt liegen sie für Büroimmobilien bei 4,50 % (+0,07 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr), für Geschäftshäuser bei 4,17 % (±0,00 %-Punkte) und für Logistikimmobilien bei 4,56 % (+0,07 %-Punkte).

„Für das zweite Halbjahr sehen wir an vielen Standorten eine gut gefüllte Pipeline. Gelingt es Käufern und Verkäufern, bei den Preisvorstellungen weiter zusammenzufinden, dürfte die Transaktionsdynamik im weiteren Jahresverlauf deutlich zunehmen. Gleichzeitig bleiben die geopolitischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen ein Unsicherheitsfaktor, der die Marktentwicklung beeinflusst“, sagt Müller.

Zu German Property Partners (GPP) gehören Grossmann & Berger Immobilien, Anteon Immobilien, GREIF & CONTZEN Immobilien, blackolive und E & G Immobilien.