Unternehmen

GARBE und Futury fördern Technologie- und Finanzinnovationen

Hamburg, 14.07.2026
Melissa Ott (FUTURY), Christoph Ehler, Robin Lais, Timon Ivens und Thomas Kallenbrunnen (GARBE)
  • reperks und Christoph Ehler als erste Stipendiaten des Förderprogramms „Futury Vordenker Fellowships powered by GARBE“ ausgezeichnet  
  • Die Projekte automatisieren Nebenkostenabrechnungen mit KI und entwickeln Machine-Learning-Modelle für die Immobilienbewertung 
  • Gewinner erhalten finanzielle Förderung, zwölfmonatiges Executive Mentoring durch GARBE sowie Zugang zum Innovationsökosystem von Futury

Das Immobilien- und Infrastrukturunternehmen GARBE und die Startup Factory Futury haben im Rahmen der GARBE Vordenker Konferenz 2026 die ersten Stipendiaten des gemeinsamen Förderprogramms „Futury Vordenker Fellowships powered by GARBE“ ausgezeichnet. Ausgewählt wurden das Gründerteam reperks mit Timon Ivens und Robin Lais sowie Christoph Ehler. Ehler ist Doktorand an der TU Darmstadt und am Real Estate Institute der Frankfurt School of Finance & Management tätig. reperks entwickelt einen KI-Agenten zur Automatisierung von Nebenkostenabrechnungen. Ehler arbeitet an einem Machine-Learning-Modell für die automatisierte Immobilienbewertung und Preisprognosen. Beide Projekte überzeugten die Jury durch ihr großes Potenzial für die Immobilienwirtschaft. 

Die Gewinner erhalten eine Förderung in Höhe von insgesamt 10.000 Euro sowie ein zwölfmonatiges Executive Mentoring durch Expertinnen und Experten von GARBE. Darüber hinaus werden sie in das Innovationsökosystem von Futury eingebunden. 

„Die beiden ausgezeichneten Projekte bieten überzeugende Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen der Immobilienwirtschaft. reperks entwickelt einen neuen technologischen Ansatz für Nebenkostenabrechnungen, während Christoph Ehler daran arbeitet, datenbasierte Entscheidungen in der Immobilienprojektentwicklung zu unterstützen. Unser Ziel ist es, die Weiterentwicklung zu begleiten und den breiten Einsatz in der Praxis vorzubereiten“, sagt Thomas Kallenbrunnen, Geschäftsführer von GARBE Capital & Strategy und GARBE Infrastructure. 

Melissa Ott, Geschäftsführerin bei Futury, ergänzt: „Der Name des Vordenker Fellowships bringt den Anspruch des Programms auf den Punkt: Wir möchten herausragende Talente fördern, die mit ihren Ideen die Immobilien- und Bauwirtschaft voranbringen. Mit reperks und Christoph Ehler fördern wir Talente mit großem unternehmerischem Potenzial und begleiten sie gemeinsam mit GARBE dabei, ihre Ideen in skalierbare Lösungen für die Immobilienwirtschaft zu übersetzen.“ 

KI für effizientere Nebenkostenabrechnungen 

Das Team reperks entwickelt einen KI-Agenten, der den gesamten Prozess der Nebenkostenabrechnung, vom Rechnungseingang bis zum Widerspruchsmanagement, weitgehend automatisiert. Während heute häufig mehrere Abteilungen nacheinander in den Prozess eingebunden sind, übernimmt der KI-Agent Standardfälle eigenständig und legt Mitarbeitenden lediglich komplexe Vorgänge zur Prüfung vor. Erste große Immobilienverwalter testen die Lösung bereits im Pilotbetrieb. 

„Unser KI-Agent ermöglicht es Immobilienunternehmen und -verwaltern, Nebenkostenabrechnungen innerhalb weniger Minuten weitgehend automatisiert zu erstellen. Derzeit konzentrieren wir uns dabei vor allem auf den Wohnbereich“, sagt Robin Lais, Mitgründer von reperks. Timon Ivens, Mitgründer von reperks, ergänzt: „Der nächste logische Schritt für uns ist der Einsatz unserer Software im Gewerbebereich. Mit GARBE haben wir einen idealen Partner, um erste Erfahrungen im Bereich Logistik- und Nahversorgungsimmobilien zu sammeln und die Lösung gemeinsam weiterzuentwickeln.“ 

Objektivere Immobilienbewertungen durch Machine Learning  

Christoph Ehler entwickelt ein Machine-Learning-Modell zur automatisierten Immobilienbewertung und für Preisprognosen. Auf Basis von Big Data sollen Immobilien objektiver bewertet und die Faktoren, die ihren Wert bestimmen, besser identifiziert werden. Damit soll das Modell Immobilienentwicklung, Transaktionsmanagement und Portfoliomanagement unterstützen. 

„In der Immobilienbranche werden viele Entscheidungen noch stark von Erfahrung und Bauchgefühl geprägt. Mein Ziel ist es, datengestützte Werkzeuge stärker in der Immobilienwirtschaft zu verankern. Das Fellowship gibt mir die Möglichkeit, den wissenschaftlichen Ansatz hinter meinem Modell in die Praxis zu übertragen. Genau das war immer mein Ziel“, sagt Ehler.