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Absatzplus für Retail-Immobilienfonds der Deka

- Nettovertriebsleistung von rund 90 Mio. Euro im Jahr 2025 bei Offenen Immobilienfonds für Privatanleger / 240 Mio. Euro Absatzplus im Januar 2026 - Rendite nach Kosten bei den großen etablierten Offenen Immobilienfonds weiter über zwei Prozent - Deka Immobilien nutzt Marktlage für Ankäufe: Transaktionsvolumen 2025 bei 2,7 Mrd. Euro

Frankfurt am Main, 09.02.2026

Auch 2025 haben mehr Privatanleger Anteile an Offenen Immobilienfonds der Deka gekauft als zurückgegeben. Die von der Deka selbst gemanagten Retail-Immobilienfonds verzeichneten 2025 eine Nettovertriebsleistung von rund 90 Mio. Euro. Ein wesentlicher Grund ist, dass sich die Fonds auch in der aktuellen Marktlage als äußerst stabil erwiesen haben. Bei den institutionellen Immobilienfonds, die ein geringeres Volumen aufweisen, verringerte sich im Vorjahresvergleich das Minus in der Nettovertriebsleistung, so dass auch die Gesamt­netto­vertriebs­leistung im Geschäftsfeld Immobilien mit rund 20 Mio. Euro positiv war. Damit hebt sich die Deka deutlich vom Marktumfeld in Deutschland ab. Auch zum Jahresstart 2026 sind die Nettomittelzuflüsse weiterhin positiv. Im Monat Januar lag die Nettovertriebsleistung bei den Offenen Immobilienfonds für Privatanleger bei rund 240 Mio. Euro. Im Januar ist die Nettovertriebsleistung traditionell auch durch Wiederanlagen geprägt. Die Renditen nach Kosten lagen im abgelaufenen Jahr bei den großen, etablierten Offenen Immobilienfonds der Deka zwischen 2 und 2,3 Prozent und somit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

„Der positive Nettoabsatz 2025 und die hohe Wiederanlagequote im Januar 2026 belegen: Die Anleger vertrauen dem Fondsmanagement der Deka. Zu Recht, denn die Fonds der Deka haben bisher immer eine positive Rendite erwirtschaftet. Für 2026 rechnen wir mit einer Wertentwicklung zwischen 2 und 3 Prozent bei den großen etablierten Fonds. Das belegt: Wenn Offene Immobilienfonds richtig konstruiert und gemanagt sind, sind sie für ein diversifiziertes Anlageportfolio unverzichtbar“ sagt Dr. Matthias Danne, Asset-Management-Vorstand der Deka. 

Aktivste Ankäuferin bei Offenen Immobilienfonds

Aufgrund der hohen Stabilität und den konstanten Zuflüssen konnten die Fondsmanager der Deka als eine der ganz wenigen Gesellschaften die aktuelle Marktlage nutzen, um aktiv zuzukaufen. Neben 20 Verkäufen, die alle insgesamt mit Gewinn erfolgten, in Höhe von 1,53 Mrd. Euro wurden auch 12 Ankäufe in Höhe von 1,14 Mrd. Euro getätigt. So hat der WestInvest InterSelect im Sommer eine Top-Büroimmobilie in Irland erworben und der Deka-ImmobilienEuropa sein Portfolio mit Büroobjekten in den Innenstädten von Paris und Köln ausgebaut. Auch 2026 hat die Deka Immobilien bereits erste Ankäufe getätigt. Mit dem Ankauf des Bürohochhauses „Tour Deloitte“ in Montréal sicherte sich der Deka-ImmobilienMetropolen eines der drei besten Büroobjekte in Downtown Montréal. Der WestInvest InterSelect vergrößerte sein Portfolio um eine Top-Hotelimmobilie in Wien.

„Unsere Fonds profitieren von unserer konsequenten Mittelzuflusssteuerung, dem Fokus auf Immobilien in sehr guten Lagen und dem Verzicht auf Projektentwicklungen. Dadurch sind sie im Stande sich bietende Investmentchancen im aktuellen Marktumfeld zu nutzen. Derzeit ist die Deka die aktivste Ankäuferin unter den deutschen Anbietern von Offenen Immobilienfonds. Wir nutzen die aktuelle Marktlage konsequent aus, um die Qualität in unseren Fonds weiter zu stärken“, ergänzt Danne.

Asset Management Volumen bei 55,2 Mrd. Euro

Das Asset Management Volumen des Geschäftsfeldes belief sich Ende 2025 auf 55,2 Mrd. Euro. Die selbst gemanagten Offenen Immobilienfonds für Privatanleger der Deka verzeichneten im Jahr 2025 eine Nettovertriebsleistung von insgesamt rund 90 Mio. Euro. Bei den Immobilienfonds für institutionelle Anleger verringerte sich das Minus in der Nettovertriebsleistung auf rund minus 105 Mio. Euro (Vorjahr: minus 330 Mio. Euro). Die Retailfonds der Deka kommen zusammen auf ein Fondsvolumen von rund 40 Mrd. Euro.

Vermietungsquote bei rund 94 Prozent  

Die Vermietungsleistung lag 2025 durch Mietvertragsabschlüsse mit einem Netto-Jahresmietvolumen von 420 Mio. Euro weiter auf einem hohen Niveau. Die Vermietungsquote im Gesamtportfolio lag Ende des Jahres 2025 bei 93,7 Prozent und stützte die stabile Wertentwicklung der Fonds.