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Bauwens feiert Richtfest für „Friedrich und Karl“ in Köln-Niehl

Köln, 05.11.2026
„Friedrich und Karl“ in Köln-Niehl

Mit dem Richtfest für das neue Quartier „Friedrich und Karl“ erreicht Bauwens einen weiteren wichtigen Schritt bei der Realisierung des künftigen Bürostandorts im Kölner Norden. Rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist das Ensemble zwischen Boltensternstraße und Friedrich-Karl-Straße deutlich ge-wachsen. Auf rund 45.000 Quadratmetern Bürofläche entsteht hier in Holz-Hybridbauweise ein neuer Standort für das Bundesverwaltungsamt. Die Flächen sind vollständig an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vermietet. Die BImA als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes sichert den Raumbedarf der Bundesressorts – in diesem Fall wird sie die Gebäude nach Fertigstellung also dem Bundesverwaltungsamt (BVA) als Nutzer zur Verfügung stellen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für das erste Quartal 2029 vorgesehen.

Vom Grundstein zum Richtfest

Gemeinsam mit Projektbeteiligten und den ausführenden Gewerken hat Bauwens am 5. November das traditionelle Richtfest gefeiert. Das aus sieben miteinander verbundenen Häusern bestehende Ensemble bildet künftig einen neuen städtebaulichen Akzent am Übergang zwischen den Wohngebieten Niehls und dem Hafenareal. Ein gemeinsames Erdgeschoss verbindet die einzelnen Baukörper. Ergänzt wird das Quartier um einen Mobilitäts-Hub mit mehr als 1.000 Fahrrad und 385 PKW-Stellplätzen sowie An-geboten für Carsharing und Elektromobilität.

Seit der Grundsteinlegung im September 2025 hat sich das Bild auf der Baustelle grundlegend verändert. „Vor etwas mehr als einem Jahr standen hier zwei Kräne. Heute ist bereits sichtbar, was hier entsteht: Mit Friedrich und Karl schaffen wir aus dem Norden kommend das neue Eingangstor nach Köln. Ein Quartier, welches das Stadtbild nachhaltig prägen wird. Dass wir diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam feiern können, verdanken wir dem großen Engagement und der engen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Dafür gilt unser besonderer Dank allen, die dieses Projekt täglich voranbringen“, sagt Alexander Jacobi, geschäftsführender Gesellschafter bei Bauwens Development.

Holz-Hybridbauweise prägt den Baufortschritt

Eine Besonderheit von „Friedrich und Karl“ ist der weitreichende Einsatz von Holz als konstruktivem Baustoff. Die sechsgeschossigen Gebäude werden mit Ausnahme der Sockelbereiche und Kerne in Holz-Hybridbauweise errichtet. Ein hoher Vorfertigungsgrad unterstützt dabei einen effizienten Bauablauf: Wesentliche Holzbauteile und Wandelemente werden bereits im Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Insgesamt werden durch den Einsatz von Holz rund 7.000 Tonnen CO₂ langfristig im Gebäude gebunden.

Auch das Energiekonzept setzt konsequent auf regenerative Lösungen. Geothermie wird sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen der Gebäude genutzt und trägt damit zu einem möglichst CO₂-armen Betrieb bei. Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen ergänzen die regenerative Energieversorgung. „Gerade in einer Zeit, in der viele Entwicklungen verschoben oder ganz aufgegeben werden, zeigt Friedrich und Karl, dass nachhaltiges Bauen und wirtschaftliches Handeln kein Widerspruch sein müssen. Hier entsteht ein zukunftsfähiger Verwaltungsstandort, der Ressourcen schont, Mobilität neu denkt und dem Kölner Norden eine langfristige Perspektive gibt. Solche Projekte schaffen Vertrauen in die Zukunft unserer Städte.“ sagt Stefan Höher, Director Development bei Bauwens.

Neuer Standort für das Bundesverwaltungsamt

Nach Fertigstellung werden die bislang auf mehrere Liegenschaften im Kölner Stadtgebiet verteilten Standorte des Bundesverwaltungsamtes in dem neuen Quartier konsolidiert. Die Kölner Beschäftigten der Behörde werden damit schrittweise an einem gemeinsamen Standort zusammengeführt. Vorgesehen sind Büro-, Konferenz- und Schulungsflächen.

Entwickelt wurde „Friedrich und Karl“ von Bauwens Development, die Bauausführung liegt bei Bauwens Construction.