IVD-Institut analysiert die Angebotsmieten in den bayerischen Großstädten
In Würzburg, Nürnberg, Fürth und Erlangen haben Mietinteressenten ein breiteres Angebot an Mietwohnungen unter 12 €/m²
„Während in den Großstädten Nürnberg, Fürth und Würzburg rund ein Drittel oder mehr der Mietangebote für Bestandswohnungen im zweiten Halbjahr 2025 unter 12 €/m² lagen, erreichte dieses Preissegment in Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Erlangen geringere Anteile, in München ist es kaum vorhanden“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungs-instituts.
Das IVD-Institut hat die Angebotsmieten für Bestandswohnungen in den bayerischen Großstädten im 2. Halbjahr 2025 auf Basis von IMV-Angeboten untersucht (Baujahr zwischen 1950 und 2023).
Die Berechnung des IVD-Instituts erfolgt auf Basis von IMV-Angeboten, die aus Printmedien und den Internetportalen ausgewertet werden. Mehrfachmeldungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.
Im bayerischen Großstadtvergleich wiesen die fränkischen Städte Würzburg, Nürnberg, Fürth und Erlangen im zweiten Halbjahr 2025 die höchsten Anteile an Angebotsmieten unter 12 €/m² auf. Hier entfielen jeweils mehr als 30 % der Mietangebote auf die günstigeren Preiskategorien.
Auch in den Städten Regensburg und Ingolstadt stellten Angebotsmieten unter 12 €/m² weiterhin einen relevanten Teil des Marktes dar. Ihr Anteil lag hier insgesamt bei jeweils rund einem Viertel aller Mietangebote.
Abgesehen von München, wo kaum Mietwohnungen unter 12 €/m² angeboten werden, verzeichnete Augsburg – angesichts seiner Nähe zu der sehr gefragten und gleichzeitig teuren Landeshauptstadt München – mit 18 % den geringsten Anteil an Angebotsmieten unter 12 €/m². Dabei zeigte sich ebenfalls, dass der größte Teil des Mietwohnungsangebots in Augsburg in der oberen Preisspanne angesiedelt war.
