Lebendige Quartiere statt reiner Schlafstädte: QUARTERBACK plant und baut flexible Gewerbeflächen in drei Projekten der Hauptstadtregion
Die Hauptstadtregion wächst – und mit ihr der Bedarf an weit mehr als nur Wohnraum. Wo Tausende Menschen neu hinziehen, braucht es Kinderbetreuung, Nahversorgung, Gesundheitsangebote und Gastronomie in erreichbarer Nähe. Reine Wohnsiedlungen ohne diese Infrastruktur werden zu Schlafstädten: Sie erzeugen Pendlerverkehr, belasten die kommunale Infrastruktur und lassen Ortszentren veröden. Die QUARTERBACK Immobilien AG (QUARTERBACK), vor allem als Entwickler von Wohnquartieren bekannt, setzt deshalb konsequent auf gemischt genutzte Quartiere und Einzelobjekte mit Funktionsmischung. Im Auftrag ihrer Kunden plant und baut die Niederlassung Potsdam Gewerbeflächen so, dass sie künftigen Mietern größtmöglichen Raum und gestalterische Qualität bieten – aktuell an drei Standorten der Hauptstadtregion, in Werder (Havel), in Falkensee und im „Darwinbogen“ in Königs Wusterhausen.
„Unsere Aufgabe endet nicht mit dem klassischen Rohbau. Wir denken Gewerbeflächen von Anfang an als erweiterten Rohbau. Statt einer bloßen Hülle übergeben wir Flächen, die viel Raum und größtmögliche gestalterische Freiheit für die künftige Nutzung bieten. Zunächst arbeiten wir mit einer sogenannten Phantomplanung. Wir denken mögliche Nutzungsszenarien durch, auch wenn der Mieter noch nicht feststeht. Sobald ein konkreter Bedarf da ist, passen wir die Fläche genau an. So sind wir zuallererst Dienstleister unserer Auftraggeber – und schaffen die Voraussetzung dafür, dass sich ihre Flächen bestmöglich vermieten lassen“, sagt Melanie Splichal, Leiterin der QUARTERBACK-Niederlassung Potsdam.
Der Nutzen dieser Mischung reicht weit über das einzelne Gebäude hinaus. Wohnortnahe Gewerbeflächen schaffen Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze vor Ort, stärken über die Gewerbesteuer die kommunalen Haushalte und verkürzen die Wege der Bewohner – das entlastet die Straßen und senkt Verkehrsemissionen. Städtebaulich sorgen belebte Erdgeschosszonen für Sicherheitsgefühl und Aufenthaltsqualität; ökonomisch macht der Nutzungsmix Quartiere krisenfester, weil sich Erträge auf mehrere Nutzungsarten verteilen. Für wachsende Mittelzentren im Berliner Umland ist das ein entscheidender Standortfaktor im Wettbewerb um Einwohner, Fachkräfte und Unternehmen.
Wie das konkret aussieht, zeigt das „Carré am Yachthafen“ in Werder (Havel). Dort hat QUARTERBACK neben 125 Mietwohnungen rund 2.000 Quadratmeter Gewerbefläche in direkter Lage am Großen Zernsee errichtet und über das Konzept „Erweiterter Rohbau“ mit Reserven für unterschiedliche gewerbliche Nutzungen geplant. Für die ersten Mieter hat QUARTERBACK die Flächen inzwischen bedarfsgerecht angepasst und übergeben. Die übrigen Einheiten bleiben zunächst als flexibel nutzbarer Raum bestehen und werden erst ausgebaut, sobald ein konkreter Mieter feststeht.
Auch in der Schwartzkopffstraße in Falkensee funktionieren Wohnen und Gewerbe unter einem Dach. In dem zentral am Bahnhof gelegenen Neubau mit 59 Wohnungen entstanden im Erdgeschoss sechs Gewerbeeinheiten mit zusammen rund 1.000 Quadratmetern Fläche – dank des Konzepts „Erweiterter Rohbau“ flexibel zuschneidbar für innenstadttypische Nutzungen wie Einzelhandel, Büros oder Gastronomie – ein Beitrag zur Belebung der Innenstadt eines der am schnellsten wachsenden Mittelzentren Brandenburgs.
Der größte der drei Gewerbekomplexe steht im Wohn- und Geschäftsquartier „Darwinbogen“ in Königs Wusterhausen, das QUARTERBACK im Frühjahr 2026 fertiggestellt und an den Erwerber HIH übergeben hat. Neben 295 Mietwohnungen umfasst das Quartier einen Gewerbekomplex mit flexibel nutzbaren Flächen, der nach demselben Prinzip entstanden ist: erweiterter Rohbau statt Fixplanung, Anpassung nach tatsächlichem Bedarf statt Leerstandsrisiko. Demnächst beginnt dort der Ausbau einer Kindertagesstätte mit 120 Plätzen, den QUARTERBACK in enger Abstimmung mit der Stadt Königs Wusterhausen umsetzt – und die Kommune bei einer ihrer drängendsten Pflichtaufgaben unmittelbar entlastet. Darüber hinaus wird im Gebäude ein Café ausgebaut, eine Krankenkasse wird eine Geschäftsstelle eröffnen, und weitere Mietverträge befinden sich in Verhandlung. So entsteht im Quartier von Beginn an ein Stück Daseinsvorsorge: Betreuung, Gesundheit und Begegnung liegen direkt vor der Haustür.
„Der ‚Darwinbogen‘ zeigt exemplarisch, wie unser Prinzip in der Praxis funktioniert: Eine Kita hat völlig andere Anforderungen an Räume und Technik als ein Café oder die Geschäftsstelle einer Krankenkasse. Weil wir von Beginn an mit einer flexiblen Phantomplanung arbeiten, können wir jede Fläche passgenau auf den jeweiligen Mieter zuschneiden, sobald er feststeht – das ist unsere Kernkompetenz“, so Melanie Splichal weiter.
Mit dem Dreiklang aus Werder, Falkensee und Königs Wusterhausen unterstreicht die Niederlassung Potsdam die Gewerbekompetenz von QUARTERBACK in der wachsenden Hauptstadtregion – von der kleinteiligen Erdgeschosseinheit bis zum kompletten Geschäftskomplex. Für Kommunen und Investoren steht so ein Partner bereit, der Gewerbeflächen von Beginn an mitdenkt, größtmöglichen Gestaltungsspielraum schafft und sie bedarfsgerecht bis zur Vermietung begleitet.
