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24-Stunden-Hackathon Bonn: ubirch und Telekom coden zu Stadt der Zukunft

18.09.2017

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Einfacher und sicherer Einstieg ins Internet der Dinge (IoT)

  • rund 200 Hacker coden IoT-Anwendungen für smarte Städte
  • IoT-Daten werden in ubirch-Backend und Blockchain abgelegt
  • Jury zeichnet beste Ideen aus
Köln/Berlin, 18. September 2017. Die Deutsche Telekom lädt am 19. und 20. September zum „Smart Public Life Hackathon“ in ihre Zentrale nach Bonn. Bei dem 24-stündigen Wettbewerb verwirklichen Entwickler, Designer und interessierte Neulinge ihre eigenen Ideen für eine smarte Stadt mithilfe des Internets der Dinge. Die Stadt Bonn und weitere Partner unterstützen die Veranstaltung. Bonn stellt zum Beispiel die anonymisierten Daten aus dem Open Data Portal für die Entwicklung von IoT-Anwendungen zur Verfügung.

Verlässliche IoT-Daten mit ubirch-Technologie

ubrich stellt bei dem Smart City Hackathon der Telekom für dessen Teilnehmer das nötige Backend zur Verfügung. Alle IoT-Daten werden direkt am entsprechenden Sensor dauerhaft kryptografisch abgesichert (versiegelt) und mithilfe der sicheren Blockchain unveränderbar gespeichert. Technische Verfahren wie die Blockchain und das ubirch-Übertragungsprotokoll ermöglichen sichere und vertrauenswürdige IoT-Anwendungen auch in kritischen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Zugang zum Internet der Dinge erleichtern

Ziel des Hackathon ist es, Anwendern auf spielerische und anschauliche Weise einen Zugang zu Smart City und dem Internet der Dinge zu eröffnen. Zum Einsatz kommt dabei das Calliope Board, mit dessen Hilfe selbst Anfänger IoT-Anwendungen programmieren können. Calliope wurde ursprünglich als Bastelplatine für Grundschüler entwickelt, hat sich aber auch in der „Erwachsenenbildung“ für den Umgang mit IoT bewährt. Das Board ist sowohl über einen einfachen visuellen Editor als auch über Javascript und C/C++ programmierbar. Über ein spezielles Adapter-Modul funkt Calliope ins Narrowband-IoT-Netz der Telekom und ermöglicht so den Aufbau vernetzter IoT-Anwendungen.

Intelligentes Routing und mehr

Die Technologie von ubirch sorgt zum einen dafür, dass vernetzte IoT-Sensoren fälschungssichere Identitäten erhalten und zum anderen, dass die einmal erfassten Daten nicht mehr verfälscht werden können. So lassen sich Falschmeldungen oder auch Fehlalarme vermeiden. „Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für smarte und sichere IoT-Anwendungen im öffentlichen Raum“, sagt ubirch-Geschäftsführer Stephan Noller. „Intelligentes Routing ist ein Beispiel: Einige Bahnübergänge in Bonn bleiben häufig länger als eine Viertelstunde geschlossen. Ein IoT-Sensor an den Bahnschranken könnte erfassen, ob die Schranken offen oder geschlossen sind. Bezögen Autofahrer diese Information über eine Smartphone-App, könnten sie ihren Weg entsprechend anders planen und kämen schneller ans Ziel.“ Ein ähnliches Beispiel sind Fußgängerbrücken, die im Winter vereisen: „Wenn ein Sensor anzeigt, dass eine Brücke wegen Vereisung schon seit Stunden nicht mehr benutzt wurde, können Fußgänger rechtzeitig auf alternative Strecken ausweichen“, erklärt Noller. Auch für das Stadtmarketing bietet die Technologie Vorteile, wenn Städte etwa durch Messungen nachweisen, dass ihre Feinstaubbelastung gering ist oder Lärmsensoren einen konstant niedrigen Geräuschpegel anzeigen.

Für Fragen steht ubirch-Geschäftsführer Stephan Noller Journalisten und Interessierten während des gesamten Hackathons als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, dem 19. September, um 9.00 Uhr mit der Akkreditierung der Teilnehmer. Begrüßung und Keynote folgen um 10.00 Uhr. Der Smart Public Life Hackathon endet am Mittwoch, 20. September, gegen 12.30 Uhr mit der Ergebnispräsentation des Wettbewerbs.

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