Aconlog feiert symbolisches Richtfest für Logistik-Neubau in Viersen
Photovoltaikanlage geht direkt nach Fertigstellung in Betrieb / Strategisch gute Lage: Mietvertragsverhandlungen fortgeschritten
Rund fünf Monate nach dem Spatenstich feierte der Kölner Immobilienprojektentwickler Aconlog am 12. März 2026 mit rund 80 Gästen das Richtfest für einen Logistikneubau in Viersen-Mackenstein. Das Projekt entsteht auf einem ca. 30.600 m² großen Brownfield und unterstreicht die Strategie von Aconlog, in Nordrhein-Westfalen nachhaltige und umweltfreundliche Logistikflächen zu schaffen. Hierfür investiert das Unternehmen in Viersen mehr als 20 Millionen Euro.
Der Neubau wird planmäßig im dritten Quartal 2026 bezugsfertig sein. Mit potenziellen Nutzern unterschiedlichster Couleur führt Aconlog bereits intensive Gespräche und geht davon aus, dass die Mieter ab Sommer 2026 benannt werden können.

Die Immobilie mit der Adresse Industriering 21 (41751 Viersen) bietet bei Fertigstellung ca. 16.500 m² Hallenfläche. Sie teilen sich auf in zwei Hallenschiffe mit 7.100 m² und 9.400 m² sowie ca. 820 m² Lagerfläche auf die Mezzanine. Im Erdgeschoss stehen zudem ca. 500 m² Büro- und Sozialflächen und 440 m² auf der Zwischenebene zur Verfügung. Die lichte Höhe beträgt 12,20 m, die abgesenkte Bodenplatte bietet 7,5 t/m² Traglast. 60 Pkw-Stellplätze sorgen für ausreichende Stellmöglichkeiten sowie E-Ladestationen für eine komfortable und schnelle Energieversorgung von Elektrofahrzeugen.
Das Energiekonzept stützt sich auf moderne Technologien, die den CO₂-Ausstoß verringern. Der Neubau wird zukünftig fossilfrei beheizt und ist hierfür mit Luft/Luft-Wärmepumpen ausgestattet. Zudem wird eine Photovoltaikanlage auf der 16.500 m² großen Dachfläche mit einer Leistung von knapp 1.700 kWp zukünftig jährlich ca. 1,5 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugen. Die PV-Anlage soll nach Fertigstellung direkt ans Netz gehen. Die Beheizung der Immobilie erfolgt fossilfrei. Aconlog strebt als Nachhaltigkeitsstandard eine DGNB‑Gold‑Zertifizierung an.
„Mit dem heutigen Richtfest und dem dazugehörigen Richtspruch würdigen wir den erreichten Stand unseres Bauvorhabens. Wir sprechen allen am Bau Beteiligten unseren herzlichen Dank aus – für ihre hervorragende handwerkliche Qualität, ihre Verlässlichkeit und ihren Beitrag zu diesem bedeutenden Meilenstein“, sagte Oliver Blüher, Geschäftsführer der Aconlog Projektentwicklung GmbH.
Christoph Hopp, Bürgermeister der Stadt Viersen, lobte in seiner Rede die Investition und sagte: „Aconlog hat hier am Industriering nicht nur in den Bau einer Halle investiert, vielmehr ist das Projekt eine Investition in und vor allem für Viersen. Eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Flächen und für die Menschen in Viersen, für eine starke Wirtschaft, für unsere Stadt, die unterstreicht, dass sie wachsen will und kann.”
Auch Mietvertragsverhandlungen der strategisch gut an die Ballungsräume in Westdeutschland angebundenen Logistikimmobilie schreiten kontinuierlich voran. „Wir verzeichnen eine gute Nachfrage sowohl von regionalen als auch überregionalen ansässigen Unternehmen“, erklärte Andrè Büth-Stracke, Projektleiter von Aconlog.
Viersen liegt im Zentrum eines dichten Autobahnnetzes. Wichtige Achsen sind die A 61, die A 52 und die A 44 die eine schnelle Erreichbarkeit des Ruhrgebiets sowie der Niederlande und Belgien gewährleisten. Der Binnenhafen Duisburg ist über die A40/A42 erreichbar.
Wie der Bauherr informierte, gehen die Bauarbeiten planmäßig und zügig voran. Rund 20 Fachfirmen aus den unterschiedlichen Gewerken sind an dem Projekt beteiligt, insgesamt sind in der Spitze über 60 Personen der Firma LIST und deren Nachunternehmen sowie Sachverständige gleichzeitig vor Ort.
„Wir freuen uns zum wiederholten Mal mit Aconlog ein sehr nachhaltiges Bauvorhaben umsetzen zu dürfen“, kommentierte Stefan Langer, Geschäftsführender Gesellschafter des von Aconlog beauftragten Generalunternehmens LIST Bau Bielefeld. „Auch bei diesem Projekt ist es uns gelungen, ein Brownfield-Areal durch eine Logistikhalle mit hohen ökologischen Standards wiederzubeleben. Hierzu haben unter anderem das Dachtragwerk in Holzbauweise – ein Verfahren, mit dem wir schon viel Erfahrung haben – und der Einbau von Recyclingmaterial beigetragen.“
Für den Neubau wurden insgesamt in mehr als 220 Touren knapp 400 Betonfertigteile mit einem Gewicht von ca. 3.850 Tonnen mittels Spezialfahrzeuge nach Viersen transportiert. Beim Dach- und Fassadenbau wurden knapp 600 Holzbauteile mit über 20.000 Schrauben und Verbindungsmitteln sowie über 630 Stück Fassadenelemente und für den Innenausbau über 2.000 m² Trockenbauplatten eingebaut sowie ca. 8 km Elektrokabel verlegt.
