aik entwickelt Areal an der Börse in Hannover
Das Düsseldorfer Investmenthaus aik managt für einen Gemeinschaftsfonds ein historisches Wahrzeichen im Banken- und Börsenviertel der Hannover Innenstadt in unmittelbarer Nähe zur Oper und zum Hauptbahnhof. Es handelt sich um einen Bürokomplex am Georgsplatz, An der Börse und Landschaftstraße. Durch umfassende Baumaßnahmen in den letzten Jahren wurde das Gebäudeensemble neu aufgeteilt, vermietet und für die Zukunft positioniert. Im Zuge dieser Neupositionierung wurde Ende 2025 ein Teil des Objekts an einen Projektentwickler veräußert.
Zwei Strategien für ein Objekt: Halten und Verkaufen
Das Objektensemble mit einer Nutzfläche von insgesamt rund 17.000 m² wurde 2004 von der aik
angekauft. Es besteht aus unterschiedlichen Gebäudekörpern, von denen mehrere durch beeindruckende historische Fassaden auffallen. Bis 2019 war das Objektensemble vollständig an
die Deutsche Bank vermietet. 2019 wurde die Mietfläche der Deutschen Bank im Rahmen einer Vertragsverlängerung auf rund ein Drittel des Gesamtobjekts verkleinert. Für die freigewordenen
zwei Drittel des Objekts hat die aik über mehrere Jahre einen aufwendigen Bestandsentwicklungsprozess durchgeführt und die Gebäudeteile dabei real geteilt. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Beschaffenheit der einzelnen Gebäudeteile wurden für die einzelnen Gebäudekörper unterschiedliche Strategien entwickelt:
- Der Gebäudeteil der Deutschen Bank wurde renoviert und soll langfristig gehalten werden.
- Der rückwärtige Gebäudeteil „Landschaftstraße“ (rund ein Drittel) wurde kernsaniert,
vermietet und soll ebenfalls langfristig gehalten werden. - Der nördliche Gebäudeteil (rund ein Drittel bzw. rund 6.000 m²) mit der prestigeträchtigen
Adresse „An der Börse 1“ und (genau wie der Gebäudeteil der Deutschen Bank) mit einer
beeindruckenden historischen Fassade wurde real abgeteilt und an einen Hotel- und
Büroentwickler veräußert.
Über die gesamte Halteperiode seit 2004 weisen alle Gebäudeteile trotz unterschiedlicher
Strategien für die beteiligten Fondsanleger gute Rentabilitäten auf.
Prestigeträchtiger Standort
„Wir hatten das Objekt 2004 hoch rentierlich angekauft. Es ist ein prestigeträchtiger Standort
inmitten von Hannover, der seinen Mietern und Investoren auch aus architektonischer Perspektive
gut zu Gesicht steht. Trotzdem haben wir uns von einem Teil des Bestands getrennt, weil wir letzten
Endes nur durch sehr individuelle Objektstrategien das beste Ergebnis für unsere Anleger
erwirtschaften können. Wir sind dabei tief in die jeweiligen Objekte hineingegangen und manchmal, so wie hier, erfordert es selbst innerhalb ein und desselben Gebäudeensembles differenzierte Strategien. Die klassischen Nutzungsarten, die vorgenommene Realteilung und die durchgeführte Kernsanierungen decken wir bei uns im Investmenthaus aik ab. Einen aus unserer Sicht für eine Hotelentwicklung prädestinierten Gebäudekörper haben wir an einen Hotel- und Büroentwickler veräußern können“, erläuterte Dr. Hinsche die Hintergründe des Verkaufs.
