Büro | Märkte

Berliner Büromarkt zieht an – Engel & Völkers Commercial mit den meisten Abschlüssen in der Hauptstadt

Berlin, 25.03.2026

Der Berliner Büroflächenmarkt ist dynamisch in das Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal wurden rund 140.000 m² Bürofläche vermittelt und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (ca. 123.800 m²).

„Der Markt ist zurück, und zwar deutlich lebendiger, als viele noch vor wenigen Monaten erwartet haben. Wir sehen, dass Unternehmen wieder mutiger agieren und Entscheidungen nicht länger aufschieben“, sagt Aissatou Frisch Baldé, Leiterin der gewerblichen Vermietung bei Engel & Völkers Commercial Berlin.

Engel & Völkers Commercial konnte seine Marktposition weiter ausbauen und hat im ersten Quartal 2026 rund 7.523 m² Bürofläche mit 23 Mietverträgen vermittelt (Q1 2025: 5.240 m² mit 20 Verträgen). Damit hat das Maklerhaus im laufenden Jahr die meisten Abschlüsse auf dem Berliner Büromarkt begleitet.

Die Durchschnittsmiete lag im ersten Quartal 2026 bei 25,40 Euro/m² (Q1 2025: 26,37 Euro/m²) während die Spitzenmiete auf 46,00 Euro/m² anstieg (Q1 2025: 45,00 Euro/m²). Diese Entwicklung zeigt eine zunehmende Differenzierung im Markt. Hochwertige Neubau-Flächen in Toplagen bleiben stark nachgefragt, Nutzer in Nebenlagen oder in Bestandsobjekten agieren allerdings insgesamt preissensibler. „Wer aktuell nah am Markt ist, sieht, dass die Nachfrage da ist, sie wird allerdings selektiver.“, so Frisch Baldé.

Impulse kommen insbesondere aus dem Technologiesektor. Wachstumsstarke europäische Software- und Plattformunternehmen treiben die Nachfrage nach modernen Büroflächen. Beispiele hierfür sind unter anderem Unternehmen wie JetBrains und Doctolib, die ihre Präsenz in Berlin weiter ausbauen.

Gleichzeitig verdichten sich die Signale für eine Rückkehr großvolumiger Anmietungen. Entsprechende Flächengesuche sind wieder verstärkt im Markt sichtbar, konnten im ersten Quartal jedoch vielfach noch nicht finalisiert werden. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Engel & Völkers Commercial in Berlin einen Flächenumsatz von insgesamt 600.000 bis 650.000 m². „Die großen Deals sind nicht verschwunden, sie haben sich nur verschoben. Ich gehe davon aus, dass wir 2026 noch einige größere Abschlüsse sehen“ werden, erklärt Frisch Baldé.