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Bonava verkauft 354 Mietwohnungen in Berlin, Hamburg und Leipzig an vier Investoren

Berlin, 05.01.2026

Der bundesweit tätige Wohnprojektentwickler Bonava hat insgesamt 354 Wohnungen in den Städten Berlin, Hamburg und Leipzig verkauft. Käufer sind Wohnungsbaugesellschaften und institutionelle Investoren. Die vier Verträge über die schlüsselfertige Errichtung und den Erwerb der Wohnungen wurden im Dezember 2025 geschlossen. Der Wert der Transaktionen summiert sich auf insgesamt etwa 113 Millionen Euro. Über die einzelnen Kaufpreise haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Rico Kallies, Geschäftsführer von Bonava in Deutschland:

„Wir brauchen dringend mehr und bezahlbaren Wohnraum in Deutschland. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern ein vielfältiges Wohnraumangebot schaffen werden.

Die erneuten Käufe von Investoren zeigen das Vertrauen in unsere Wohnprojekte. Zugleich nehmen zwei neue Investoren unsere neuen Wohnungen in ihre Portfolien auf. Berlin ist unser Kernmarkt, wo wir groß geworden und deshalb stolz darauf sind, hier mit zwei Wohnprojekten an unsere bisherigen Erfolge anknüpfen zu können. Leipzig sehen wir längst als sog. Top 8 Standort, an den wir immer geglaubt haben und von wo aus wir seit 2011 unsere Region Sachsen steuern. Hamburg ist eine unserer wichtigsten Regionen, für die wir in der Vergangenheit bereits in erheblichem Umfang attraktiven Wohnraum entwickeln konnten und wo wir unser Engagement weiter ausbauen werden.“

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Berlin: Verkauf von 144 Mietwohnungen im „Cecilien-Carré“ an die GESOBAU AG

Mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG schließt der Wohnprojektentwickler Bonava nach etwa einem Jahr den zweiten Deal. Weitere 144 Mietwohnungen werden im neuen Wohnquartier „Cecilien-Carré“ im Berliner Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf entlang der Hellersdorfer Straße entstehen. Der Baubeginn ist im Dezember 2025 erfolgt. Die Übergabe der schlüsselfertigen Wohnungen von Bonava an die GESOBAU AG ist ab Ende 2027 geplant. Sie ergänzen die 128 Mietwohnungen, die Bonava bereits Ende 2024 im selben Quartier an die GESOBAU AG verkauft hat.

Das neue Wohnquartier liegt optimal angebunden an den öffentlichen Nahverkehr und wird von weitläufigen Grünflächen umgeben. „Mit dem ‚Cecilien-Carré‘ schaffen wir bezahlbaren Wohnraum in einem wachsenden Stadtteil Berlins. Die moderne Architektur, energieeffiziente Bauweise und die hervorragende Anbindung machen das Quartier zu einem attraktiven Zuhause für unterschiedliche Zielgruppen“, sagt Zannatun Uddin, Projektleiterin bei Bonava.

Durchschnittlich 69 Quadratmeter Wohnfläche bieten die kompakten Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. 50 Prozent der Wohnungen werden barrierefrei sein. Alle Wohnungen sind förderfähig nach den Richtlinien der Wohnraumförderung des Landes Berlin. Für die Hälfte der Wohnungen wurde der Förderantrag bereits gestellt.

Die Mietwohnungen sind so konzipiert, dass Mieterinnen und Mieter einen nachhaltigen Lebensstil leben können. Müll entsorgen sie in einem Unterflursystem. In Kellern und Außenflächen ist Platz für 329 Fahrräder. Die 35 Pkw-Stellplätze bieten die Möglichkeit zur Erweiterung für e-Mobilität. Die Dächer der vier Wohnhäuser mit sechs bis acht Geschossen werden begrünt und mit Photovoltaik-Anlagen für die Stromversorgung versehen. Nach dem sog. Schwammstadt-Prinzip sammelt sich Regenwasser zur Wiedernutzung in großen Zisternen.

Christian Wilkens, Vorstand der GESOBAU AG: „Dass die GESOBAU durch den Ankauf weiterer 144 Wohnungen des projektierten Neubaus Cecilien-Carré einen aktiven Beitrag für bezahlbaren Wohnraum in Berlin leistet, war uns besonders wichtig. Hier entsteht ein neues, lebendiges Quartier, das sich sehr gut in unseren Wohnungsbestand in Marzahn-Hellersdorf einfügt.“