Büroimmobilien behaupten sich 2025 als stärkste Nutzungsart auf dem Düsseldorfer Investmentmarkt
- Transaktionsvolumen im Stadtgebiet Düsseldorf bei 720 Millionen Euro im Gesamtjahr 2025 – inklusive Umland bei knapp 1,0 Milliarden Euro
- Rückgang im Stadtgebiet um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Family Offices und Vermögensverwalter dominieren die Käuferseite – Vermögensverwalter führen bei Verkäufen die Rangliste an
- Spitzenrendite für Büroimmobilien bleibt unverändert bei 5,00 Prozent
Auf dem gewerblichen Investmentmarkt im Stadtgebiet Düsseldorf wurden laut Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers im gesamten Jahr 2025 Immobilien und Grundstücke im Wert von 720 Millionen Euro gehandelt. Das entspricht einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichwohl wurde bei der Anzahl der Transaktionen eine Zunahme um 10 Prozent registriert. Im Düsseldorfer Umland wurden zusätzlich 250 Millionen Euro umgesetzt, sodass sich ein Gesamtvolumen für den Großraum Düsseldorf von 970 Millionen Euro ergibt.
Christian Sauer, Regional Manager und Head of Capital Markets Nordrhein-Westfalen bei Colliers:
„Trotz des rückläufigen Volumens zeigt sich der Düsseldorfer Markt weiterhin sehr aktiv. Besonders Family Offices und Vermögensverwalter sind als zentrale Käufergruppen in den Fokus gerückt, während Vermögensverwalter auch – noch vor Projektentwicklern – die Verkaufsseite dominieren. Als positiv für den Standort Düsseldorf ist der hohe internationale Investorenanteil von 33 Prozent zu werten.“
Portfoliotransaktionen wurden im abgelaufenen Jahr nicht registriert. In Summe behaupten sich Büroimmobilien mit einem Anteil von 34 Prozent am Transaktionsvolumen als bedeutendste Nutzungsart. Dabei wurden mehrere Transaktionen außerhalb des CBD in guten Teilmarktlagen registriert. Allerdings liegen diese Verkäufe alle unterhalb der 50-Millionen-Euro-Marke und limitieren so das Transaktionsvolumen. Jedoch ist für 2026 zu erwarten, dass wieder größere Transaktionen im Office- und Mixed-Use-Segment stattfinden werden.
Family Offices sowie Vermögensverwalter sind mit jeweils 19 Prozent Anteil als stärkste Käufergruppen zu nennen. Auf der Verkäuferseite sind ebenfalls Vermögensverwalter führend (35 Prozent Anteil), gefolgt von Projektentwicklern mit 26 Prozent.
Maximilian Brauwers, Teamleader Capital Markets Düsseldorf bei Colliers, ergänzt abschließend:
„Keine Bewegung gibt es bei der Spitzenrendite für Büroimmobilien zu vermelden. Sie notiert weiterhin unverändert bei 5,00 Prozent. Ebenso werden Highstreet-Einzelhandelsimmobilien in den Top-Lagen der Landeshauptstadt für 5,00 Prozent gehandelt. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2026 ist grundsätzlich ein aktiverer Markt zu erwarten. Das Transaktionsvolumen wird voraussichtlich im Bereich der Ein-Milliarden-Euro-Marke liegen.“

