News veröffentlichen
Unternehmen | Deutschland

City-Logistik: Citkar startet mit neuem Investor durch

Das Berliner Startup citkar startet nun dank kräftiger Unterstützung durch. Das bayerische Unternehmen TEC Ventures Gmbh, die Beteiligungsfirma von Dr. Michael Göde, Inhaber der international tätigen Göde Gruppe, wird künftig Teilinhaber der neu gegründeten citkar GmbH werden. „Wir sind permanent auf der Suche nach jungen, innovativen Unternehmen, welche Lösungen entwickeln, die man anfassen und fühlen kann“, erklärt TEC Ventures Geschäftsführer Sebastian Seitz seine Bereitschaft, die Ideen des jungen Mobilitätsunternehmen rund um Gründer und CEO Jonas Kremer zu unterstützen.

TOP News
  • BU: Citkar Gründer und CEO Jonas Kremer und COO Bilal Dama auf der Eurobike 2018. - Quelle: Cit-Kar UG
Bildunterschrift: BU: Citkar Gründer und CEO Jonas Kr...
Deutschland, 17.08.2018 | 323 Views
„Gerade den Herausforderungen der Städte mit verstopften und zugeparkten Straßen muss begegnet werden“, unterstreicht Seitz. Mit dem Loadster, ein führerscheinfreies und vollüberdachtes E-Cargo-Bike, habe Citkar dafür ein top Produkt entwickelt. Es konnte den süddeutschen Investor, der schon in einige Startups investiert hat und auch weiterhin investieren will, auf voller Linie überzeugen.

„Dank der wirklich tollen Unterstützung können wir nun die Serienproduktion des Loadster im nächsten Jahr in hoher Auflage verwirklichen“, freut sich auch Kremer. Er habe lange gesucht, um jemanden zu finden, der das nötige Verständnis rund um das Vorhaben mitbringe und an einer echten Kooperation interessiert sei. „Der Loadster ist nur der Anfang und mit der TEC-Ventures konnten wir den perfekten Partner finden, um gestärkt die nächsten Schritte anzugehen“, so Kremer weiter.

Zunächst stünden die Tests der Vorserienmodelle mit großen Partnern aus der Logistik-Branche im Herbst und Winter im Fokus. Nachdem citkar im Frühjahr auf der VELO Berlin den vierten und letzten Prototypen vorgestellt hatte, soll nun im September auf der IAA die Präsentation des fast serienreifen Modells folgen. Im Frühjahr sei dann die Markteinführung geplant.

Citkar wird eine volldigitalisierte Produktion mit den Berliner VfJ Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen aufbauen und strebt dabei an, viele Arbeitsplätze zu schaffen. Von der Qualität auf höchstem Niveau habe man sich bereits im April beim Bau des Prototypen durch die Neuköllner Einrichtung überzeugen können. Es sei nun wichtig, den gleichen Standard auch in der Serienproduktion gewährleisten zu können.

Jedes Produkt werde unmittelbar an den hohen Anforderungen der jeweiligen Branche entlang entwickelt. Bewusst habe man sich mit dem Loadster zunächst für die Logistik-Branche entschieden, da hier nach Dieselgate und der steigenden Nachfrage nach immer mehr Lieferungen direkt bis vor die Haustür hoher Handlungsbedarf sei. „Unser Loadster muss daher eben nicht nur praktischer, nachhaltiger und günstiger als herkömmliche Lieferfahrzeuge sein, sondern vor allem auch lange durchhalten“, so Kremer.

Auch Seitz unterstreicht, dass Lösungen der E-Mobilität dringend gefordert seien, der Markt sei vorhanden und wachse unentwegt. Man wolle daher bewusst bereits jetzt die Grundlagen dafür schaffen, eine hohe Stückzahl des Loadster zu produzieren. Citkar solle dabei alle Freiheiten haben: „Wir glauben an das Können des Startups und wollen bei unseren Partnerschaften bewusst mit unserem Know-How unterstützend aktiv sein”, unterstreicht Seitz.

Die Göde-Gruppe engagiert sich mit diversen Unternehmensteilen in den Bereichen technische Innovationen, Gravitationsforschung, sowie Grundlagen- und angewandte Forschung. Dabei befasst sich die TEC Ventures GmbH u. a. mit der Photovoltaikforschung und Qualitätsprüfung von PV- und LED-Technologie, bietet wissenschaftliche Beratungsdienstleistungen an und engagiert sich für den Wissenstransfer und die Förderung technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses.

Bei citkar stehe die Frage im Fokus, wie der Mensch von A nach B kommt und was er dabei mitnimmt, verdeutlicht Kremer die Vision. Daher wolle man primär keine Technologie bevorzugen oder nur das Vorhandene optimieren. Vielmehr suche man im Dialog mit Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, mit eigenen Forschungen, als Veranstalter von Events und mit Studien und Analysen nach praktischeren, günstigeren und nachhaltigeren Lösungen. Kremer abschließend: „Im Kern stehen aber Produkte, die den Wandel für ein besseres Morgen bereits heute möglich machen.“

Impressum | Inhalt melden

Das könnte Sie auch interessieren

Michael Kiefer verlässt ImmobilienScout24 als Chefanalyst

Rosenheim, 31. März 2016 – In nur einem Jahr hat das Proptech-Startup mietercas... Mehr lesen

Der cube berlin – eine Büroimmobilie lernt denken

Wie CA Immo mit dem cube berlin neue Standards für Smart Commercial Buildings setzt u... Mehr lesen

Building Radar im Gespräch mit Konii

Die beiden Geschäftsführer vom PropTech-Unternehmen Building Radar stehen Rede u... Mehr lesen

0 Kommentare