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Cureus stellt 2025 rund 1.100 Pflege- und Service-Wohneinheiten fertig

2025: Baustart für 421 Einheiten, 1.076 Einheiten fertiggestellt / Q4/25: Baustart 96 geförderte Wohneinheiten, Fertigstellung: 154 Pflegeplätze / DGNB-Basiszertifizierung für Systempflegeimmobilie erhalten / An- und Verkauf laufen, Vertrieb eines Standortes an PATRIZIA / Gezielte Grundstücksakquise für neue Projekte läuft weiter

Hamburg, 12.01.2026
Denkmalgeschütztes Fabrikgebäude Wohncarrée Industriedenkmal Salzmann, Nordflügel (sozial gefördertes Wohnen), Perspektive Sandershäuser Str., Hessen, ein Projekt der Cureus.

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, liefert auch im vierten Quartal 2025 neue und dringend benötigte Pflegekapazitäten in Deutschland. So wurden von Oktober bis Dezember 2025 154 Pflegeplätze fertiggestellt. Zudem begann der Entwickler mit der Sanierung der denkmalgeschützten Kasseler Salzmann-Fabrik. Hier entstehen nun 96 geförderte Wohneinheiten im ersten von drei Gebäudeteilen.

Mit Blick auf den Jahresverlauf 2025 stellte Cureus sogar 1.076 Einheiten fertig (1.070 Pflege- und Service-Wohneinheiten, 6 Wohnungen). Begonnen wurden 2025 mehrere Standorte mit insgesamt 421 Einheiten (325 Pflege, 96 gefördertes Wohnen). Alle Standorte werden zusammen mit unterschiedlichen Betreiberpartnern bewirtschaftet.

Christian Möhrke, CEO der Cureus: „Wir wissen um den großen Pflegeplatzbedarf am Markt und haben uns im abgelaufenen Jahr dahingehend noch breiter aufgestellt. Die Entwicklung komplexer Pflegestandorte mit sehr guter Quartierseinbindung praktiziert unser Team seit vielen Jahren. 2025 haben wir den ersten unserer Standorte auch um einen Anbau erweitert und die Realisierung eines kompletten Ersatzneubaus für Vitanas in Berlin weiter vorangetrieben. Zudem gehen wir ab sofort auch verstärkt die Entwicklung ganzer Wohnquartiere an – in Kassel sogar im Rahmen der für uns erstmaligen Sanierung einer denkmalgeschützten Fabrik nebst zusätzlichen Neubauten. In Hannover werden wir ab 2026 gemeinsam mit einer Schwestergesellschaft aus unserer Unternehmensgruppe eine Industriebrache revitalisieren. Hier entsteht am Ende ein Generationenquartier mit bis zu 1.000 Einheiten, bei dem Cureus vor allem die Abschnitte der stationären Pflege und des Service-Wohnens realisieren wird. Wir freuen uns auf diese neuen Herausforderungen in vielen Szenarien, um dem Pflegemarkt den nötigen Zuwachs zu verschaffen, halten aber auch weiterhin an unserem üblichen Tagesgeschäft fokussiert fest, wie die erneut hohe Fertigstellungszahl von knapp 1.100 Pflege- und Service-Wohneinheiten für 2025 belegt.“

DGNB-Basiszertifizierung für Systempflegeimmobilie erhalten

Die Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) erkennen die hohe nachhaltige Bauqualität nach dem Cureus-Systemansatz an. So wurde dieser spezielle Ansatz zur Planung und zum Bau von stationären Pflegeeinrichtungen nun getreu dem DGNB-Motto „Nachhaltigkeit in Serie“ im Rahmen der Mehrfachzertifizierung basiszertifziert. Alle Elemente aus dem Cureus-Ansatz fußen auf der Cureus-Standardbaubeschreibung, die im Rahmen dieses Prozesses im Mittelpunkt stand.

An- und Verkauf laufen, Vertrieb eines Standortes an PATRIZIA

Im Abgelaufenen Quartal konnte Cureus ihre Projektpipeline um einen neuen Standort in Nordrhein-Westfalen ergänzen. Zudem gelang der Verkauf eines kompletten Standortes an eine Fondsgesellschaft der PATRIZIA. Über den Kaufpreis wurde unter den Parteien Stillschweigen vereinbart. Gegenstand dieser Transaktion war der langfristig an den Pflegespezialisten compassio verpachtete Standort in Sankt Augustin bei Bonn (Nordrhein-Westfalen). 

Weiterhin Grundstücksakquise und Immobilienvertrieb

Cureus veräußert weiterhin selektiv Standorte aus dem Portfolio an unterschiedliche Marktteilnehmer, sofern sich Opportunitäten ergeben, um auf diesem Wege gebundene Liquidität zur Realisierung weiterer Projekte zusätzlich freizusetzen.

Darüber hinaus ist das Unternehmen nach wie vor aktiv in der Grundstücksakquise für neue Projekte. Der Fokus liegt hier besonders auf Nordrhein-Westfalen; auch Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin bleiben interessant. Gesucht werden vor allem zentral gelegene Grundstücke in Wohn- oder Mischgebieten ab 3.000 m² Größe, die infrastrukturell gut erschlossen sind.

Portfoliostruktur zum Ende des Q4/2025

Immobilienbestand

  • Der Bestand umfasst nun 74 verpachtete Standorte mit 7.177 Pflegeplätzen, 749 Service-Wohneinheiten und 243 sonstigen Einheiten.
  • Rund 4.646 Einheiten an 31 Standorten im Bau und in Planung
  • Im Bau sind derzeit 1.076 Pflegeplätze, 91 Service-Wohneinheiten und 97 sonstige Einheiten an 10 Standorten.
  • In Planung sind derzeit rd. 2.510 Pflegeplätze, rd. 870 Service-Wohneinheiten und rd. 10 sonstige Einheiten an 21 Standorten. Projekte in Planung sind bereits notariell gesichert.

Über die begonnenen und fertiggestellten Standorte aus dem vierten Quartal 2025

Cureus stellte auch im vierten Quartal 2025 kontinuierlich weitere Pflegekapazitäten fertig. So entstanden 154 Pflegeplätze an zwei Standorten. Begonnen wurde mit dem Bau von 96 geförderten Wohneinheiten im Rahmen einer Denkmalsanierung.

Im Oktober 2025 wurde die Belia Seniorenresidenz Dortmund-Bodelschwingh (Nordrhein-Westfalen) mit 106 Pflegeplätzen vorzeitig fertiggestellt. Die Bewohner profitieren hier von einem öffentlichen Restaurant, Friseur, Wäscherei, Kamin-Lounge, Bibliothek und Therapieräumen sowie Pflegebad. Die Immobilie wurde nach modernstem Standard und KfW-40NH-Vorgaben errichtet. Sie strebt zusätzlich das DGNB-Silber-Zertifikat an.

Im Industriedenkmal Salzmann in Kassel-Bettenhausen (Hessen) konnte Cureus Anfang Dezember 2025 mit der Sanierung des Fabrikgebäudes beginnen. Hier wird derzeit im ersten Gebäudeteil an 96 geförderten Wohneinheiten gearbeitet. In den zwei weiteren Gebäudeteilen entstehen 96 Service-Wohneinheiten zum Einzelvertrieb über Pecuria sowie Flächen für Kultur. Zusätzlich ergänzt der Neubaustart einer Seniorenresidenz ab Jahresbeginn 2026 das Ensemble, ebenso wie die Errichtung eines weiteren Wohngebäudes mit Gewerbeeinheiten für die Nahversorgung sowie die Sanierung des Fabrikkesselhauses hin zu einer Gastronomiefläche.

Mit dem Abschluss der Anbauarbeiten für die DOREAFAMILIE Aschendorf (Niedersachsen) konnte Anfang Dezember 2025 ein bewährter Pflegestandort um 48 barrierefreie Einheiten für stationäre Dauer- und Kurzzeitpflege ergänzt werden. Gebaut wurde nach KfW-40NH-Standard, das DGNB-Silber-Zertifikat wird angestrebt. Die Einrichtung wächst damit auf 119 stationäre Pflegeplätze und vier Wohneinheiten.

Geplant und gebaut wird nach Cureus-Systemansatz

Alle Neubauten entstehen entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-40-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.