Cureus und Amando legen Grundstein für Seniorenresidenz in Gladbeck-Brauck mit 118 Pflegeplätzen
- Rückblick auf die Grundsteinlegung vom 27. Januar 2026
- Amando Seniorenresidenzen steht nun als Betreiber fest
- 118 Pflegeplätze für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege entstehen, 19 davon für solitäre Kurzzeitpflege
- Restaurant mit Frischküche, Friseur, Wellness- & Pflegebad, Wäscherei, Kamin-Lounge mit Bibliothek und Therapieraum im Gebäude
- Nachhaltigkeit im Fokus – KfW-Effizienzhaus-Standard angestrebt
- Fertigstellung bis Winter 2026/2027
- Cureus ist Spezialist für Pflegeimmobilien
- Über 100 neue, krisensichere Arbeitsplätze entstehen
Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, legte gestern gemeinsam mit dem künftigen Betreiber Amando Seniorenresidenzen, einer Marke der Pflegemotive, den Grundstein für die Seniorenresidenz in Gladbeck-Brauck. Die Zeremonie fand im Beisein von Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist statt. Ebenfalls waren Vertreter aus der Verwaltung sowie von Seiten des Betreibers und des Bauherren und Nachbarn vor Ort. Neben dem eigentlichen Festakt mit feierlicher Versenkung der Zeitkapsel, wurden den rund 40 Teilnehmern auch vertiefende Informationen zur neu entstehenden Seniorenresidenz und erste Einblicke in die Baustelle präsentiert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Cureus fungiert bei diesem Projekt selbst als Generalunternehmer für die Bauabwicklung. Der Neubau entsteht an der Horster Straße 216 in 45968 Gladbeck (Nordrhein-Westfalen).
„Auf dem Areal laufen seit Sommer letzten Jahres bereits erfolgreich die Bauarbeiten für die moderne Seniorenresidenz. Nach dem Abriss der Stadtvilla sind das Kellergeschoss und die Bodenplatte fertiggestellt, so dass wir hier nun die offizielle Grundsteinlegung an passender Stelle abhalten können“, erläutert Kathrin Ufken, Projektleiterin der Cureus, und fügt hinzu: „Wir wünschen allen am Bau Beteiligten auch weiterhin gutes Gelingen und planen nach rund eineinhalb Jahren Gesamtbauzeit zum Jahreswechsel 2026/2027 die Übergabe an unseren professionellen Betreiberpartner Amando.“
Auch Jacek Michalak, Geschäftsführer der Amando Seniorenresidenzen zeigt sich begeistert: „Wir sind eine junge Marke aus der Gruppe der Pflegemotive, haben aber sehr viel Erfahrung im Team. In Gladbeck entsteht nun einer unserer ersten beiden Residenzstandorte, ein weiterer Standort wird seit dem letzten Sommer in Oberhausen realisiert. An beiden Standorten und in ihrer Umgebung sehen wir künftig einen steigenden Bedarf an Pflegeplätzen und freuen uns sehr über diese neu entstehenden Residenzen. An unseren neuen Standorten vereinen wir langjährige Erfahrung mit fundiertem Fachwissen, um hochwertige Lebensräume für unsere zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner, sowie attraktive und moderne Arbeitsplätze für unsere zukünftigen Mitarbeitenden entstehen zu lassen. Während unsere hauseigene Küche täglich für frische, kulinarische Vielfalt sorgt, setzen wir in der Pflege und Betreuung auf fachliche und individuelle Versorgung. Die moderne und hochwertige Ausstattung der Residenz hilft unseren zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein neues Zuhause zu finden. Die Moderne Ausstattung der Arbeitsplätze sowie der Einsatz digitaler Lösungen unterstützen unsere zukünftigen Mitarbeitenden bei ihrer anspruchsvollen Tätigkeit in unseren Residenzen“, so Michalak weiter.
Moderne Seniorenresidenz nachhaltig gedacht – Restaurant, Friseur, Wellness- & Pflegebad, Wäscherei, Kamin-Lounge mit Bibliothek und Therapieraum im Gebäude
Auf dem rd. 3.390 m² großen Grundstück im Karree Theodorstraße/ Johannastraße/Horster Straße, wird sich künftig ein in etwa L-förmiges Gebäude erstrecken, das sich zu einem grünen, parkartig angelegten Innenhof öffnet. Der gesamte Komplex der Seniorenresidenz Gladbeck-Brauck wurde barrierefrei und nach hohen energetisch optimierten Anforderungen des KfW-55KNN-Standards geplant. Die Beheizung wird umweltfreundlich über eine Wärmepumpe erfolgen und eine Solaranlage mit 349 Modulen erzeugt zusätzlich grünen Strom auf dem extensiv begrünten Flachdach. Auch wird sich das Gebäude gestalterisch besonders auf sein Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige Kubatur mit einer Mischung aus rotem und sandsteinfarbenem Klinker und mehrfach graustufigem Putz wird einen Blickfang schaffen.
Die Residenz wird über rd. 7.140 m² Bruttogrundfläche in einem Teilkeller sowie auf vier Vollgeschossen verfügen. Sie wird Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, mit einer Kamin-Lounge und Bibliothek empfangen. Ein Wellness- & Pflegebad, ein Friseur, Therapieräumlichkeiten und die hauseigene Wäscherei ergänzen das Leistungsangebot. Die Sonnenterrasse des auch die Nachbarschaft zugänglichen Restaurants wird eine angenehme Verbindung in die parkähnlich gestalteten Außenanalgen schaffen.

Die Bewohner erwarten 118 helle, geräumige Einzelzimmer für stationäre Pflege mit eigenem Bad nach modernstem Standard, der neben dem Schwesternruf auch jeweils einen eigenen Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss umfasst. 111 Zimmer – das entspricht 95 Prozent – werden rollstuhlgerecht ausgebaut. Eine eigene, individuelle Möblierung der Zimmer wird möglich sein, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Aufteilung in sieben Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Terrasse oder Balkon soll für eine häuslich-familiäre Atmosphäre sorgen.
Idealer Standort und hohe Bauqualität
Der Standort der Seniorenresidenz liegt zentral im Gladbecker Stadtteil Brauck und ist umgeben von einem gewachsenen Wohngebiet. Der Nattbach und das Naturschutzgebiet Natroper Feld sind fußläufig entfernt, auch der Sportpark Mottbruch und der Südpark sind nahe. Ebenfalls liegen auch Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und soziale Einrichtungen in der Umgebung. Das Zentrum Gladbecks mit weiteren Cafés, Kirche, kulturellen Angeboten und dem Bahnhof ist von der nahen Bushaltestelle aus genauso gut zu erreichen, wie die Städte und Gemeinden der Umgebung.
Auf dem Gelände der Seniorenresidenz ist eine parkähnliche Außenanlage geplant. Sie wird mit Rundwegen, verschatteten Ruhezonen und regionaler Bepflanzung aus Laub- und Obstgehölzen als Treffpunkt dienen und zur Bewegung und zum Verweilen im Freien einladen. Ferner sollen zehn Pkw-Stellplätze mit Infrastruktur für E-Mobilität auf dem Grundstück entstehen, einer davon behindertengerecht, sowie 16 Fahrradstellplätze. Somit ist eine sehr gute Erreichbarkeit für Besucher, Bewohner und das Pflegepersonal sichergestellt.
Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte ein energieeffizienter KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.
