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Das Holz-Hybrid Gebäude i8 ist im Finale der MIPIM Awards

München, 10.02.2026
i8 in München

Großer internationaler Erfolg für das Bürogebäude i8 im iCampus: Das Holz-Hybrid-Office wurde als Finalist für den renommierten MIPIM Award 2026 in der Kategorie “Best Workspace Experience” nominiert. Damit gehört das Objekt zu den Projekten, die sich in einem internationalen Auswahlverfahren durchgesetzt haben und nun auf der offiziellen Shortlist stehen. Aus Deutschland haben es insgesamt nur vier Projekte ins Finale geschafft.

Die Preisverleihung findet während der MIPIM im März statt, wenn mehr als 20.000 Teilnehmer aus mehr als 90 Ländern bei der internationalen Immobilienleitmesse im südfranzösischen Cannes sind. Die MIPIM Awards gelten als eine der wichtigsten und sichtbarsten Auszeichnungen der globalen Immobilienwirtschaft. „Prämiert werden Projekte, die weltweit Maßstäbe in Architektur, Innovation, Nachhaltigkeit und Nutzererlebnis setzen. Entsprechend hoch ist die internationale Strahlkraft einer Nominierung“, freut sich Stephan Georg Kahl Gustafsson, Geschäftsführer der R&S Immobilienmanagement GmbH, die das i8 realisiert hat.

Green Holistic Building: Nachhaltigkeit, Nutzererlebnis und Architektur als Einheit

Das i8 steht beispielhaft für einen neuen, ganzheitlichen Ansatz im Büroimmobilienbau. Entwickelt wurde das Gebäude als „Green Holistic Building“, das Nachhaltigkeit, architektonische Qualität, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Nutzererlebnis systematisch zusammenführt – innen wie außen. Entworfen vom dänischen Architekturbüro C.F. Møller fügt sich das ikonische Gebäude als Schlusspunkt in die Quartiersentwicklung des iCampus ein und trägt zur Identität des Werksviertels bei. Die charakteristische Farbgebung der Fassade in Anlehnung an DB601 – der Eisenglimmerfarbe der Deutschen Bahn – referenziert auf die industrielle Standortgeschichte am Ostbahnhof. Charakteristisch im Innern ist die sichtbare Holzstruktur: vom Foyer über das Atrium bis in die Büroflächen.

Der Bau eines Holzhybrid-Gebäudes in dieser Größenordnung hat jahrelange Vorbereitung erfordert. Gemeinsam mit R&S-Geschäftsführer Stephan Georg Kahl Gustafsson ist Lars Klatte, geschäftsführender Gesellschafter vom renommierten Architekturbüro RKW Architektur+, bereits vor zehn Jahren in die USA und nach Österreich gereist: Dort haben die Immobilienexperten andere internationale Vorbilder analysiert und so das Fundament für das heutige i8 gelegt.

Die Tragstruktur des Hauses basiert auf rund 1.700 Kubikmetern BauBuche, die dauerhaft über 2.300 Tonnen CO₂ im Gebäude binden. Gegenüber konventionellen Bauweisen reduziert dies die grauen Emissionen um rund 50 Prozent. Ergänzt wird das Materialkonzept durch Photovoltaik, intelligente Gebäudetechnik sowie energieeffiziente Systeme im Betrieb. Im öffentlich zugänglichen Restaurant NICE im Erdgeschoss führen die Gastronomen die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Handwerk gastronomisch weiter.

Vollvermietet: Mitarbeiter kommen öfter ins Büro

Die Nominierung in der Kategorie Best Workspace Experience unterstreicht besonders die Nutzerorientierung des Konzepts. Das i8 verbindet flexible Grundrisse, großzügige Kommunikationsflächen und hospitality-inspirierte Innenarchitektur. Der Effekt ist messbar: Mieter berichten von einer rund 50 Prozent höheren Büroanwesenheit nach dem Einzug ins i8. Auch wirtschaftlich überzeugt das Projekt trotz beziehungsweise gerade wegen seiner aufwendigeren und längeren Planung. Das Gebäude mit rund 21.000 Quadratmetern Bürofläche ist bereits seit seiner Fertigstellung vor knapp einem Jahr vollständig vermietet. Zu den Mietern zählen unter anderem Interhyp, LinkedIn, FNZ Bank und Synopsys.

Die jüngste internationale MIPIM-Nominierung reiht sich in eine Serie hochrangiger Auszeichnungen ein. So wurde das i8 unter anderem mit dem ZIA Office Award 2025 geehrt – einer der wichtigsten Preise der deutschen Immobilienwirtschaft.